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Verzwickte Situation

  1. Guten Tag an alle.

    Ich habe seit 1 Jahr ein eine sehr unzufriedene Situation.

    2006 wurde ich in Deutschland geschieden ( beide sind Deutsche ). Wie das so üblich ist wurden die Kinder meiner Exfrau zugesprochen für die ich auch brav Unterhalt gezahlt habe.
    In der zeit wurde ich auch schön geschröpft da die Kinder das Geld benötigen ( was ich auch verstehe ).

    Im Jahr 2009 bin ich in die Schweiz gezogen und der Unterhalt wurde neu berechnet, somit zahlte ich knappe 800 CHF für jeden Kind, plus natürlich alle 2 Wochen die Kinder holen auf meine kosten und die Ferien.

    2012 wurde Gerichtlich festgehalten das der älteste für ganz zu mir in die Schweiz ziehen kann. Trotzdem hat meine Exfrau weiterhin darauf bestanden das ich Unterhalt für den jüngsten bezahle wobei sie für den älteren keinen zahlen wollte. Das Gericht in DE kam zum schluss das keiner Unterhalt zuzahlen hat.

    Seit Juni 2014 wohnen nun beide bei mir da meine Exfrau keinen Unterhalt für den jüngsten bekommt. Seither versuche ich einen angemessenen Anteil von meiner Exfrau zu bekommen was sich als sehr schwierig rausstellt.

    Das Scheidungsurteil aus DE hat hier kein gewicht, ich müsste dies also anerkennen lassen und den Unterhalt berechnen lassen. Damit das Gericht erstmal tätig wird möchten diese 4000 CHF vorab als Vorschuss was für mich als Alleinverdiener mit 2 Kindern fast unmöglich ist. Zudem müsste meine Exfrau bei den Terminen erscheinen was sie bei den ersten nicht getan hat.

    Ich habe alles versucht das meine Exfrau Unterhalt für ihre Kinder bezahlt, bisher weigert sie sich aber behaarlich.

    Mich ärgert diese Situation sehr da sie mit ihrem Lebenspartner in einem Eigenheim wohnt, sich so gut nie meldet bei den Kindern aber vorher jede menge Ansprüche gestellt hat.

    Gibt es in der Schweiz keinen anderen weg ????

    Gruss

    CHH

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  2. Guten Tag CHH

    Wir haben Ihre Frage an unsere Expertin Boé Nagel weitergleitet und folgende Antwort erhalten:

    Leider kann ich Ihnen nichts zur Rechtslage betreffend den Alimentenforderungen sagen. Möglicherweise könnte Ihnen ein deutscher Anwalt (die Grenzen sind ja nahe) helfen.
    Mich berührt aber die Situation der Kinder sehr, da ihre Mutter nicht mehr nach ihnen fragt und es ihr offensichtlich nicht um ihr Wohlergehen geht, sondern um Geld. Ich kann Ihnen für Ihre Kinder nur wünschen, dass Sie es schaffen, ihnen ein Geborgensheits-Zuhause zu bieten, dass sie sich wohlfühlen und das Gefühl haben, dass sie erwünscht und wichtig für Sie sind. Eine emotionale Ablehnung von der Mutter ist für die Kinder schwierig zu verkraften und zu begreifen und wird nicht spurlos an ihnen vorübergehen. Bieten Sie ihnen all Ihre Hilfe an, dies ist wichtiger als Geld.
    Für diese anspruchsvolle Aufgabe wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute und viel Energie. Denke Sie daran, dass Sie den Charakter Ihrer Ex-Frau nicht verändern können. Im Ihrem Mittelpunkt stehen jetzt nur die Kinder!
    Boé Nagel

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