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Was kann ich erwarten bei allf. Trennung

  1. Liebes Team

    Ich spiele mit dem Gedanken einer Trennung von meinem Konkubinatspartner aber habe Angst was mich erwartet.

    Wir haben 2 Kinder (Jahrgang 2015/2017), die gemeinsame elterliche Sorge, die Kinder tragen seinen Namen, gemeinsamer Mietvertrag (Vermieter sind meine Eltern) der 2020 abläuft.
    2015/2016 arbeiteten wir je 60%, ab 2017 arbeitete er 80%, ich ab dann Hausfrau ohne Erwerb. Mein Partner wird ab August 19 zu 90% arbeiten.
    Die Beziehung ist total verfahren, Paartherapie hat nichts geholfen, der ganze Horror dauert jetzt bereits 4 Jahre. Ich hadere aber immens mit meiner Entscheidung, ich möchte für die Kinder keinesfalls ein Wechselmodell.

    Könnten Sie mir bitte folgende Fragen beantworten?
    1. Wo kann ich mich im Kt. ZH zu folgenden Fragen beraten lassen?
    2. Wohin konkret muss ich mich wenden, wenn ich ihm gesagt habe dass ich mich trenne?
    3. Ich habe Angst davor dass die Kinder im Wechselmodell (also 50/50) aufwachsen werden. Muss ich damit rechnen dass das eintrifft? Das macht mir sehr Angst dass ich meine Kinder nur noch die Hälfte der Woche sehen könnte.
    4. Wieviel Geld müsste er wem ungefähr bezahlen bei einem Einkommen von netto 6200chf (inkl. Je 200chf Kindergeld)?
    5. Er sagt immer dass bei einer Trennung ich das Haus verlassen soll. Kann das sein dass dies bis Ende des Vertrages tatsächlich eintreffen könnte?
    6. Wäre es möglich dass die Kinder zB mit 10j im Worstcase Szenario komplett zum Vater ziehen könnten? (Psychische/Körperliche Instabilität auf beiden Elternseiten ist ausgeschlossen).
    7. Wo macht man ein Unterhalts und Obhutsvertrag?
    8. Macvt es Sinn mit der Trennung bis August 19 zu warten weil dann der Erwerb höher ist?

    1000 Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

    editiert am 14.05.19 um 00:12
    Grund: Spezifizierung


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  2. Ich kann Ihnen auf Ihre vielen Fragen keine verbindlichen Antworten geben, da nicht alles so reguliert ist. Ich nehme an, dass ein Vaterschaftsvertrag seinerzeit durch die KESB geschlossen wurde und bei einer Trennung angepasst werden muss. Wie ich Ihrem Schreiben entnehme, ist die Beziehung zwischen Ihnen als Eltern im Moment vor allem emotional geprägt, was für das Wohl der Kinder schädlich ist. Ich würde Ihnen und Ihrem Partner für eine bevorstehende Trennung Beratung bei einer Mediationsstelle (s. Internet) vorschlagen, damit Sie eine möglichst einvernehmliche Regelung, auch zum Wohl Ihrer Kinder finden können und Emotionen und Fakten trennen können. Auch können Ihnen MediatorInnen/Mediatoren betreffend finanziellen Lösungen helfen und Sie beim Gang zur KESB unterstützen, damit ein für alle Beteiligten guter Vertrag zustande kommen kann. Eltern für Ihre Kinder bleiben Sie lebenslang und es ist für die Entwicklung der Kinder wichtig, dass sie Zuversicht, Betreuung und Engagement von ihren Eltern erfahren dürfen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern alles Liebe und Gute!
    Boé Nagel

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