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Wie Eltern ihre Kinder unterstützen – Wissenswertes, Strategien und Grenzen

Gerade im Schulalter gibt es für Kinder und Jugendliche in den verschiedensten Bereichen äusserst relevante Fragestellungen und Probleme. Diese betreffen sowohl den Alltag in der Schule als auch die Freizeit. Eltern können dabei unterstützend wirken. Das ist nicht immer einfach. Wir stellen Strategien für alle Lebensbereiche vor.

Mädchen spaziert mit ihren Eltern in die Sonne
Mädchen spaziert mit ihren Eltern in die Sonne © Adobe Stock, candy1812

Denn natürlich wollen Eltern ihren Kindern gerne beistehen und helfend eingreifen. Doch sollen die Kinder lernen, selbständig mit Problemen umzugehen. Es gilt also, das richtige Mass zu halten und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann eine Einmischung erwünscht bzw. angebracht ist und wann „lediglich“ Hilfe zur Selbsthilfe gefragt ist. Was gibt es also in puncto Unterstützung in allen Lebensbereichen zu beachten? Welche Strategien gibt es? Und wo liegen die Grenzen, die eingehalten werden sollten? 

Die meisten Kinder freuen sich riesig auf den ersten Schultag. Doch oft verfliegt die Begeisterung mit der Zeit. Die Pausen sind toll, die Freundschaften, die geschlossen werden auch, aber der Unterricht – und dann erst die Hausaufgaben. Für die Eltern kann es zu einer Herausforderung werden, die Motivation des Kindes beim Lernen aufrecht zu erhalten. Andere müssen mit noch konkreteren Problemen wie einer Lernstörung oder Mobbing umgehen.

Hausaufgaben

Ganz klar, im Unterricht sind vor allem die Lehrer und das Lehrkonzept dafür zuständig, den Kindern den Stoff verständlich, fördernd, aber nicht überfordernd und motivierend zu vermitteln. Hier können sich die Eltern ruhig heraushalten, solange es keine grösseren Probleme gibt. Was bleibt, sind die Hausaufgaben. Und die erledigt kaum ein Kind gern. Und selbst Kinder, die im Unterricht engagiert und motiviert sind, werden nicht an jedem Tag Lust auf die Hausaufgaben haben.

Unterstützung bei der Selbstorganisation

Mutter und Tochter am Laptop
Das Schülerleben bringt organisatorische Herausforderungen mit sich. © Adobe Stock, pololia

Schulanfänger haben noch kein gutes Zeitgefühl. Und von einem Erstklässler kann nicht erwartet werden, dass er von ganz allein die Hausaufgaben rechtzeitig erledigt, wenn es so viele andere schöne Dinge gibt, die nachmittags unternommen werden können. Es ist hilfreich, eine feste Hausaufgabenzeit zu vereinbaren – am besten in Absprache mit dem Kind. Denn wann genau der richtige Zeitpunkt ist, kann ganz individuell sein. Während es für das eine Kind am besten ist, alles sofort nach der Schule zu erledigen, braucht ein anderes Kind erst eine längere Spielpause, um sich wieder konzentrieren zu können.

Wichtig: Gerade bei jüngeren Kindern ist die Konzentrationsspanne begrenzt. Spätestens nach einer halben Stunde Hausaufgaben sollte eine kleine Pause eingelegt werden, nach der dann konzentriert weitergearbeitet werden kann.

Auch ältere Kinder und Jugendliche können die Eltern in puncto Hausaufgaben-Organisation unterstützen, beispielsweise indem sie ihnen den Umgang mit grundlegender Software wie Excel oder anderen Office-Anwendungen nahebringen. Die meisten Eltern werden hier helfen können, da sie selbst damit arbeiten. Sollte entsprechendes Wissen nochmal aufgefrischt werden müssen, lassen sich online zudem viele Tipps finden. Fast jede Software wird heute sehr umfangreich beschrieben und es existieren Tutorials.

Ermutigung zum selbständigen Arbeiten

Wenn es um die Inhalte der Hausaufgaben geht, sollten sich Eltern weitestgehend zurückhalten. Hier gilt das Motto „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Wenn ein Kind eine Aufgabenstellung nicht versteht oder das Grundprinzip bestimmter Aufgaben im Unterricht nicht verinnerlicht hat, sollten die Eltern nachhelfen. Allerdings sollte dabei möglichst wenig vorgekaut werden. Eine Aufgabenstellung kann auch einfach umformuliert werden. Oft hilft schon solch ein kleiner Anstoss.

Mobbing

Ein schwerwiegendes Problem, bei dem Eltern in jedem Fall aktiv werden müssen, ist Mobbing. Etwas jedes zehnte Kind wird in seiner Schulzeit damit konfrontiert. Mobbing ausgesetzt zu sein ist schon für Erwachsene hart. Und kein Kind sollte mit einem derartigen Problem alleingelassen werden. Das Problem dabei: Viele Kinder erzählen niemandem davon, wenn sie gemobbt werden, weil sie sich dafür schämen. Oder sie haben Angst, dass die Eltern sich an die Lehrer oder die Eltern der mobbenden Kinder wenden und alles nur noch schlimmer wird. Manch ein Kind wird von den Mobbern sogar unter Druck gesetzt oder erpresst, um nichts zu verraten. Wenn ein Kind den Eltern von seinem Problem berichtet, ist dies ein grosser Vertrauensbeweis. Und wenn Eltern den Verdacht haben, dass ihr Kind gemobbt wird, sollten sie diesem durch behutsame Fragen nachgehen:

  • Mit wem bist du zurzeit in deiner Klasse gut befreundet?
  • Gibt es jemanden, mit dem du dich nicht verstehst?
  • Bilden sich in der Klasse Cliquen? Und zu welcher gehörst du?
  • Wie verhältst du dich, wenn dich jemand ärgert?

Hat sich der Verdacht bestätigt, heisst es, sich ein genaueres Bild von den Vorfällen zu machen. Auf diese Weise kann der Schweregrad des Mobbings eingeschätzt werden und die Eltern haben etwas Konkretes in der Hand, wenn sie sich an Klassenlehrer oder Schulleitung wenden. Bei einem sehr leichten Fall von Mobbing – zum Beispiel, wenn ein Kind neu in der Klasse ist und die Mitschüler verschlossen auf das neue Kind reagieren – können Eltern und Kind gemeinsam Strategien überlegen, wie das Kind Anschluss findet. Ist das Kind aktiven Mobbinghandlungen ausgesetzt, reicht dies kaum. Klassenlehrer und gegebenenfalls Schulleitung und Elternvertretung sollten kontaktiert werden, damit gemeinsam eine Lösung gefunden wird und das gemobbte Kind auch in der Schule Unterstützung erfährt.

Hinweis: Manch eine Lehrkraft reagiert überrascht, wenn sie erfährt, dass in ihrer Klasse gemobbt wird. Denn die Mobber handeln oft dann, wenn keiner hinschaut.

Eltern sollten nicht davon ausgehen, immer und in jedem Fall die Unterstützung zu bekommen, die sie von der Schule erwarten. Eine weitere Stelle, an die Eltern und Mobbingopfer sich wenden können, ist der Schulpsychologische Dienst. In vielen Fällen ist es nicht übertrieben, über einen Schulwechsel nachzudenken, denn durch Mobbing leidet die physische und psychische Gesundheit.

Verschiedene Probleme in der Schule

Mädchen auf Papas Arm
Mädchen auf Papas Arm © Adobe Stock, photophonia

Die Schulzeit kann eine schöne Zeit sein, aber auch zahlreiche Probleme unterschiedlichster Art mit sich bringen. Schüler können nicht nur Probleme mit anderen Schülern haben, auch Unstimmigkeiten mit einzelnen Lehrerinnen und Lehrern sind möglich.

Es gibt Lehrkräfte, die haben einzelne Schüler regelrecht auf dem Kieker und legen leider nicht die erforderliche Professionalität an den Tag. Wird ein Schüler durch einen Lehrer gemobbt, ist dies ein Fall, der ein Eingreifen durch die Eltern erfordert. Denn das Kind oder der Jugendliche kann sich kaum gegen einen Erwachsenen, der noch dazu in einer Machtposition gegenüber dem Schüler ist, durchsetzen. Die Eltern sollten das Gespräch mit dem Lehrer suchen und gegebenenfalls die Schulleitung einschalten.

Vor ein besonderes Problem gestellt sehen sich Eltern, deren Kind Verhaltensauffälligkeiten in der Schule zeigt. Dabei sind Verhaltensauffälligkeiten bei Weitem keine Seltenheit. 20 bis 25 Prozent der Eltern haben Kinder, die eine Verhaltensauffälligkeit an den Tag legen. Die Ursache von Verhaltensauffälligkeiten kann im Kind selbst liegen, am familiären Umfeld, an seinen Klassenkameraden und Altersgenossen, der Schule oder einer Kombination aus mehreren dieser Faktoren. Meist ist letzteres der Fall. Daher ist es wichtig, dass Eltern hier Verantwortung übernehmen. Denn nicht zuletzt von ihrer Reaktion auf das Problem ist abhängig, ob das Verhalten verstärkt oder abgeschwächt wird.

Beispiele für auffälliges Verhalten in der Schule:

  • Antriebsschwäche
  • Überaktivität
  • Ängste

Die Eltern sollten aktiv das Gespräch mit Lehrern und Schulpsychologen suchen. Für manche Eltern ist es ein No-Go mit ihrem Kind zu einem Therapeuten zu gehen. Sie haben das Gefühl, dies sei gleichbedeutend damit, dass sie als Eltern versagt haben. Doch in manchmal ist professionelle Unterstützung gefragt. Und eine aussenstehende Person kann Vieles besser einschätzen. Sich professionellen Rat zu suchen, spricht damit sogar für die Eltern.

Ein weiteres Thema, mit dem Zahlreiche Schüler und Eltern zu kämpfen haben, sind Lernstörungen. Auch hier sollten Eltern nicht zögern, Vermutungen nachzugehen und aktiv das Gespräch mit den Fachlehrern zu suchen. Je früher eine Lernstörung diagnostiziert wird, umso schneller und besser kann das Kind gezielt unterstützt werden. Andernfalls geht die Lernstörung durch den sich immer weiter aufbauenden Lernfrust beim Kind nicht selten mit einer Verhaltensauffälligkeit Hand in Hand.

Ganz allgemein gesagt, besteht ein Verdacht auf eine Lernstörung dann, wenn ein Kind trotz wiederholten Übens immer wieder ähnliche Fehler macht und deutlich unter den Leistungen der anderen Kinder in seinem Alter zurückbleibt. Oft stehen die Defizite in einem Fach in auffälligem Kontrast zur allgemeinen Auffassungsgabe des Kindes.

Die erste Liebe

Neben der Schule gibt es natürlich noch viele weitere Bereiche im Leben der Kinder, die mal mehr und mal weniger Unterstützung brauchen. Die Erste Liebe beispielsweise. Diese ist nicht nur für die Kinder aufregend und verwirrend – auch für die Eltern. Was tun, wenn das Kind unter Liebeskummer leidet? Und was sollten Eltern beim Thema Aufklärung beachten?

Liebeskummer und ähnliche Sorgen

Auf die erste Liebe folgt irgendwann der erste Liebeskummer. Eltern sollten hier in jedem Fall sensibel reagieren. Sprüche wie „Andere Mütter haben auch hübsche Söhne“ oder „Die hat dich doch gar nicht verdient“, sind nicht wirklich hilfreich. Und noch weniger hilfreich ist es, wenn das Kind das Gefühl hat, sein Liebeskummer wird nicht ernst genommen. Denn für das Kind geht gerade eine kleine Welt unter. Eltern tun gut daran, sich in einer solchen Situation an ihren eigenen ersten Herzschmerz zu erinnern – und dem Kind davon zu erzählen. Damit signalisieren sie Verständnis und das ist besser als jeder abgedroschene Aufmunterungsversuch. Das ein oder andere Kind freut sich aber vielleicht auch über ein bisschen Ablenkung. Vielleicht ist ein guter Zeitpunkt für ein kleines Verwöhnprogramm.

Eltern sollten zu schätzen wissen, wenn Kinder sie an ihrem Liebeskummer teilhaben lassen. Doch wenn sich das Kind zurückzieht oder sich lieber mit Freunden bespricht, dann muss dies ebenso respektiert werden. Vermeintlich gute Ratschläge sind unangebracht – es sei denn, das Kind fragt danach.

Aufdrängen ist bei Liebeskummer für die Eltern keine gute Idee, aber sie sollten auf Warnsignale achten. Denn wenn sich das Kind immer mehr zurückzieht, der Kummer über Wochen anhält, das Kind nichts mehr isst oder sich gar selbst verletzt, ist Handeln gefragt. In einem solchen Fall geht es meist nicht mehr um den ursprünglichen Liebeskummer. Das Verhalten deutet auf tiefergehende psychische Probleme. Und die sollten therapeutisch behandelt werden.

Teenagerlieben enden meist so schnell, wie sie begonnen haben. Aber manchmal halten sie auch länger. Und manch ein Elternteil fragt sich, ob und wie es sein Kind beim Aufbau einer Beziehung unterstützen kann. Im Grunde genommen haben Eltern ihren Kindern in diesem Alter schon alles mitgegeben, was diese zum Beziehungsaufbau brauchen – im Idealfall eine sichere Bindung und ein gutes Vorbild in Sachen Partnerschaft. Aktiv ist hier für Eltern nicht viel zu tun und eine Einmischung ist selten von den Kindern erwünscht. Unterstützen können Eltern ihre Kinder, indem sie die Beziehung des Kindes ernst nehmen und Partner oder Partnerin das Gefühl geben, willkommen zu sein,

Der Themenbereich Aufklärung

Auch wenn es vielen unangenehm ist – die Aufklärung des eigenen Kindes sollte nicht der Schule oder gar den Medien überlassen werden. Zudem sollten Kinder möglichst früh aufgeklärt werden. Jüngere Kinder stellen ihre Fragen ganz unbedarft und unvoreingenommen und ebenso unbefangen und selbstverständlich sollten die Eltern sie beantworten. Auf diese Weise findet Aufklärung ganz nebenbei statt und nicht als einmaliges „ernstes Gespräch“. Das Kind entwickelt zudem ein positives Körpergefühl, Sexualität wird als etwas ganz Normales wahrgenommen. Dazu gehört auch, dass das Kind früh erfährt, dass seine Grenzen respektiert werden. Das Kind muss niemandem ein Küsschen geben, auch wenn der Opa dann beleidigt ist. Und es muss sich auch nicht knuddeln lassen, wenn es das nicht will.

Medien

Die Medien – obwohl die meisten Eltern sie selbst tagtäglich ausgiebig nutzen, bekommen sie es mit der Angst zu tun, wenn es um den Medienkonsum des Nachwuchses geht. Wie viel Zeit kann mein Kind am Tag vor dem Bildschirm verbringen, ohne Schaden zu nehmen? Wie kann ich den Zugang zum Internet sicher machen? Welche Spiele, welche Filme, welche Musik sind für mein Kind geeignet?

Zunächst einmal heisst es: Ruhe bewahren. Die Theorien, dass jemand einzig durch den Konsum eines Videospiels zum Amokläufer wird, ist überholt. Da müssen schon ein paar weitere Dinge im Argen liegen. Allerdings ist Aufklärung auch im Bereich Medien wichtig, damit Kinder sich sicher und kompetent im Internet und in den Sozialen Medien bewegen.

Videospiele

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Es ist wichtig, um das Videospielen Regeln aufzustellen. ©

In Bezug auf Videospiele sollten Eltern vor allem darauf achten, dass diese altersgerecht sind. Das bedeutet nicht, dass alles pädagogisch wertvoll sein muss. So wie wir Erwachsenen beim „Daddeln“ gerne einmal abschalten, sollte dies auch den Kindern zugestanden werden.

Bei jüngeren Kindern ist es noch einfach, Regeln und Zeiten in Bezug auf Videospiele zu vereinbaren. Doch irgendwann heisst es loslassen. Ältere Kinder sollten lernen, sich ihre Zeit am PC oder an der Konsole selber einzuteilen. Zunächst können zu diesem Zweck vielleicht gröbere Richtlinien vereinbart werden, wie eine bestimmte Stundenzahl in der Woche, die sich das Kind selbst einteilt.

Ein Einschreiten seitens der Eltern ist gefragt, wenn sich das Kind in der Freizeit nur noch am Rechner zurückzieht. Die Gründe sollten in Erfahrung gebracht werden, denn vielleicht steckt hinter dieser extremen Suche nach Ablenkung ein ernstes Problem.

Filme und Musik

Irgendwann sind sie vorbei, die Zeiten von Gorilla Club und Heavy Saurus. Statt eingängiger Kinderlieder schallen Punk, Metal oder Rap durchs Haus. Und auch auf den Filmgeschmack der Kinder verlieren Eltern früher oder später ihren Einfluss.

Eltern muss nicht alles gefallen, was ihre Kinder hören und schauen, aber sie sollten dennoch Interesse zeigen. Sie sollten eine Band oder einen Film nicht abtun, weil er ihnen nicht gefällt, lieber nachfragen, was das Kind daran mag – und offen über Dinge reden, die sie ernsthaft stören und warum es sie stört - zum Beispiel sexistische Raptexte oder Musikvideos.

Social Media

Social Media gehört mittlerweile zum Alltag dazu.
Social Media gehört mittlerweile zum Alltag dazu. ©

Die Sozialen Medien sind wie eine eigene Welt, in der eigene Gesetze zu gelten scheinen. Cybermobbing, Trolle – Eltern fürchten unzählige Gefahren für ihre Kinder. Doch auch hier gilt, mit Verboten kommt man nicht weit. Dafür aber mit Aufklärung. Eltern sollten mit ihren Kindern über die Gefahren reden, die Soziale Medien mit sich bringen – dass hier nicht alles ist, wie es auf den ersten Blick scheint, dass Hass sich leichter anonym schreibt, als er sich jemandem ins Gesicht sagen lässt. Darüber hinaus sollten Eltern gerade bei Social-Media-Neulingen dafür Sorge tragen, dass das Kind durch altersgerechte Angebote und Einstellungen ein sicheres Surf-Umfeld vorfindet.

Vorbildfunktion nicht unterschätzen: Es ist schwierig, den Kindern klarzumachen, dass sie nicht so viel fernschauen oder zocken sollen, wenn die Eltern selbst den halben Tag das Handy in der Hand haben. Eltern sollten ihren Kindern einen guten Umgang mit den modernen Medien nicht nur vorschreiben, sondern auch vorleben.

Fazit: Eltern können viel Unterstützung bieten

Die Kinder in allen Lebensbereichen stets bestmöglich zu unterstützen ist nicht leicht. Und kein Elternteil wird hier immer alles richtig machen. Aber Fehlermachen ist auch für Eltern erlaubt. Wichtig ist, dass sie diese hinterher einräumen und auch darüber mit den Kindern reden, sich gegebenenfalls entschuldigen. Es klingt wie ein Klischee, doch tatsächlich ist Reden, ist ein ehrliches Gespräch, ohnehin in ganz vielen Fällen der Schlüssel, um Kinder bestmöglich zu unterstützen und zur Selbständigkeit zu führen.