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Mit Kindern im Frühling Blumen und Tiere entdecken

An Feldern vorbei, im Wald und auf Wiesen herum streifen: Das macht im Frühling besonders viel Spass. Wer genau hinschaut und hört, macht erstaunliche Entdeckungen im Reich der Tiere und Pflanzen.

Mit Kindern im Frühling die Natur geniessen

Im Frühling gibt es viel zu entdecken. Machen Sie sich mit Ihren Kindern auf die Suche nach Tieren und Pflanzen! Foto: ArtMarie, E+

Wenn die Tage immer länger und milder werden, Pflanzen wachsen und blühen und die Vögel uns morgens mit ihrem Gezwitscher wecken, dann ist Frühling. Jetzt zieht es selbst Stubenhocker hinaus ins Freie. In der Natur gibt es für Kinder besonders viel zu entdecken. 

Machen Sie mit Ihren Kindern einen Spaziergang und schauen sich ganz genau um. Welche Blumen blühen am Wegesrand oder im Wald? Wie sehen sie aus, wie riechen sie? Und um welches Tier handelt es sich, dass sich genüsslich über die Blätter hermacht?

Blumen im Frühling mit Kindern entdecken

Wissen Sie welche Blumen im Frühlig blühen? Sammeln Sie mit Ihrem Kind einen Strauss unterschiedlicher Blüten. Huflattich, Gänseblümchen, Löwenzahn, Ehrenpreis, Schlüsselblumen, Buschwindröschen, Scharbockskraut, Lungenkraut oder Schlotterhose: Wer findet welche Blume am schönsten? Der farbenfrohe Strauss kann später in einer Vase den Tisch schmücken.

Kinder lieben Gänseblümchen – diese kleinen Farbtupfer auf der Wiese. Sicher macht es ihnen Spass zu beobachten, wie sie abends ihre Blüten schliessen und morgens wieder langsam öffnen. Wer Gänseblümchen vorsichtig ausgräbt, sie in einen Topf mit Erde pflanzt und auf die Fensterbank stellt, kann dieses Ritual täglich miterleben. Mehr Informationen über Marienkäfer bietet das Öko-Forum der Stadt Luzern.

Übrigens: Einige der Frühlingsblumen sind sogar essbar! Zu den essbaren Blumen gehören auch Gänseblümchen oder das Wiesenschaumkraut. Suchen Sie mit Ihrem Kind nach diesen Blumen und geniessen Sie ihren erdig-süssen Geschmack zu einem Picknick. 

Marienkäfer suchen

Sind sie nicht hübsch, diese kleinen gepunkteten Käfer? Marienkäfer gelten als Glücksboten. Weil sie in erster Linie Blattläuse verspeisen, sind sie auch bei Gärtnern sehr beliebt.

Spass macht das Marienkäfer-Schätzspiel: Wie viele Marienkäfer finden wir? Wie viele Zwei-Punkt-Käfer, wie viele Fünf-Punkt-Käfer? Wie viele Schwarze mit roten Punkten, wie viele rote mit schwarzen Punkten? Übrigens: Auch der hellgelbe 22-Punkt-Käfer ist ein Marienkäfer! Wer findet ihn?

Mit der Waldfibel-App durch den Wald

Der Wald hat viele Aufgaben und noch weitaus mehr Tiere und Pflanzen. Mit der Waldfibel-App können Kinder und Erwachsene spielerisch durch den Wald traben und dabei noch ihr Wissen über den Wald verbessern. Die App ist im Apple Store und bei Google Play erhältlich. 

Frösche im Frühling beobachten

Lust, ein Konzert zu hören, in freier Natur? Die kostenlose Veranstaltung startet jeden Abend an Teichen und Seen: das Froschkonzert. Warum aber quaken die Frösche so laut, dass sie manchmal zwei Kilometer weit zu hören sind? Es sind die Männchen, die an seichten Stellen der Gewässer Weibchen zur Paarung herbeirufen. Wer tagsüber vorbei kommt, kann mit etwas Glück am Gewässerrand Frösche beim Sonnen entdecken.

Regenwürmer ausgraben

Im Jahr 2011 war er das Tier des Jahres: der Regenwurm. Wer eine kleine Schaufel in den Rucksack packt, kann in der Erde nach ihm suchen. Wird er auf ein Stück Papier gelegt, lässt sich gut beobachten, wie er sich fortbewegt: durch Strecken und Zusammenziehen. 

Gehen Sie ganz fürsorglich mit den Tieren um, denn sie sorgen für einen fruchtbaren und gesunden Boden. 

Mit Kindern den Igel schnaufen hören

Im Frühling erwachen sie hungrig aus ihrem Winterschlaf. Der Igel ist jetzt auf der Suche nach Regenwürmern, Schnecken und Käfern besonders aktiv. Um ihn leise zu beobachten, muss man nicht weit gehen. Igel leben meist in Gärten und Parks, wo sie in Hecken und Büschen nisten. Ohren spitzen. Igel schnaufen und schnauben! Meist trifft man nur ein einzelnes Tier an, da die kleinen Gesellen ausschliesslich Einzelgänger sind, die allein durch ihre Reviere streifen.

Vögel im Frühling nach ihrem Gezwitscher zuordnen

Sie sind die Tiere des Frühlings: die Vögel - trällern und zwitschern, dass es eine Ohrenweide ist. Kaum scheint die Sonne etwas wärmer, beginnen die Vögel zu balzen. Ach, wäre es nicht schön zu wissen, wie all die Vögel heissen?

Hilfreich zu wissen, dass viele Vögel  - wie der Uhu - ihren eigenen Namen preisgeben. «Guck-uck» ruft der Kuckuck, «stieg-litt» der Stieglitz, «Rab-rab» der Kolkrabe, «kräh» die Krähe. Der Bergpieper piept, während der Pirol was wohl flötet? Klar: «Pi-rol!»

Mit einem Feldstecher macht es besonderen Spass, Vögel zu beobachten. Was einen guten Feldstecher ausmacht, erläutert die Schweizerische Vogelwarte Sempach