Ursachen und Behandlung von Neurodermitis

Neurodermitis ist eine Hautentzündung, die sich über einen längeren Zeitraum hinzieht und häufig in Schüben auftritt. Symptome sind rote, nässende Flecken, die manchmal verkrustet sind. Zur optischen Störung kommt ein quälender Juckreiz. Die Schuppen bilden sich an den Ellenbeugen, Knien und am Hals. Die Krankheit, so wird vermutet, tritt immer häufiger in Erscheinung, weil das Immunsystem der Kinder zunehmend weniger trainiert wird. Es gibt Faktoren, welche die Krankheit begünstigen wie der Zustand der Psyche, die Ernährung, das Klima, der Hauttyp oder Infekte.

Behandlung von Neurodermitis

Manche Kinder tragen die Veranlagung zur Neurodermitis in sich. Häufige Auslöser im Kleinkindalter sind Ei, Milch, Fisch und Nüsse. Bei einigen Neurodermitikern hängt der Hautzustand mit dem momentanen Essverhalten zusammen – Fruchtsäfte, Zitrusfrüchte und Nüsse verstärken den Juckreiz. Eltern sollten das Ernährungsverhalten des Kindes genau beobachten. Eine positive Nachricht: Keine Unverträglichkeit ist von Dauer. Was heute stärksten Juckreiz auslöst, kann in einem halben Jahr schon wieder problemlos verspeist werden. Es ist wichtig die Schutzfunktion der Haut zu verbessern. Geeignet sind Salben, Cremes und Gel-Präparate. Diese werden in grosser Anzahl angeboten, es sollten mehrere Produkte getestet werden. Stress schlägt sich auf die Haut nieder. Ein liebevolles Zuhause, in dem das kranke Kind abschalten und auftanken kann, trägt wesentlich zur Linderung bei.

Text: Natascha Mahle

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