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Auf die Pferde, fertig los: Schweizer Reitschulen für Ihr Kind

Das Glück der Erden liegt auf dem Rücken der Pferde. So sagt es der Volksmund. Und wir sagen Ihnen, in welchen Reitschulen der Schweiz Sie die Pferde satteln können. 

Kleines Mädchen mit Reiterhelm streichelt Pferd.

Vor allem junge Kinder lernen den Umgang mit den Tieren am besten auf einem Pony. Foto: hedgehog94, iStock / Getty Images Plus

Es ist der Traum fast jeden Mädchens. Und sogar mancher Jungen. Auf dem Rücken eines majestätischen Vierbeiners durch Feld, Wald und Wiese zu galoppieren, den Wind in den Haaren zu spüren und sich einfach frei zu fühlen. Das muss nicht einmal auf dem eigenen Pferd sein, es reicht ja schon ein zur Verfügung gestelltes.

Doch bevor es in den wilden Galopp geht, müssen die Basics geübt werden. Gute Reitschulen unterrichten nämlich nicht nur, was man als Reiter auf dem Pferderücken wissen muss, sondern auch, wie man vom Boden aus mit den kräftigen Vierbeinern umgeht.

Ein guter Reithof: Was ihn auszeichnet

Die jungen Reiter sollten in der Reitstunde nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch ausgebildet werden. Kleine Pferdeexperten müssen schliesslich wissen, was ein Pferd essen darf, wie man es putzt und wo mögliche Gefahren lauern.

Üblicherweise wird der eigentliche Reitunterricht dabei erst ab einem Alter von circa 8 Jahren angeboten. Für jüngere Pferdenarren bieten manche Schulen speziellen Voltigierunterricht an; einer Art Turnen auf dem Pferd.

Pony oder Grosspferd: Wie lernt man am besten?

Die meisten Reitschulen haben sowohl Grosspferde, als auch kleinere Ponys zum Ausreiten. Vor allem junge Kinder lernen am besten auf einem Pony, weil diese aufgrund der Grösse leichter zu händeln sind. Dennoch sollte der Umstieg auf ein Grosspferd nicht zu spät erfolgen. Das Reiten eines grossen Tieres hat weniger mit der Grösse des Reiters zu tun, als vielmehr mit seinem reiterlichen Fortschritt.

Wer geübt ist, muskulär fit und gute reiterliche Grundlagen entwickelt hat, kann auf ein Grosspferd umsteigen und sich nach und nach mit dessen grossrahmigen Bewegungsablauf vertraut machen. Trainer können diesen Umstieg einschätzen und begleiten.

Stiefel, Helm und Gerte: Welche Ausrüstung braucht mein Kind?

Reitausrüstung ist nicht gerade günstig. Insofern sollten Eltern zunächst nur das Nötigste anschaffen. Ein Reithelm hat dabei oberste Priorität. Viele Schulen leihen ihren Reitanfängern einen solchen Helm. Wer einen eigenen Helm kaufen will, wählt bitte kein Gebrauchtmodell, von dem man nicht weiss, ob es durch einen Sturz nicht sichtbare Schäden davongetragen hat.

Stiefel und Reithosen können hingegen günstig gebraucht erworben werden. Kleiner Tipp: Gummistiefel sind günstiger als Lederstiefel und für den Anfang völlig ausreichen. Und nun heisst es nur noch: Ab auf die Weide und rauf aufs Pferd. 

Hier lernen Kinder und Jugendliche in der Schweiz das Reiten

1 Zürich: Reitschule Waldhof

Diese Reitschule in Zürich bietet Kindern ab dem 7. Lebensjahr die Möglichkeit des Reitens an. Anfänger werden dabei zunächst an der Longe mit dem Pferd vertraut gemacht. Etwas Geübtere können in Gruppen- oder Einzelstunden reiten lernen.

Auch im Angebot: Sogenannte Bodenarbeitsstunden; hier wird erklärt, wie man Pferde vom Boden aus trainiert. Ebenfalls praktisch: Die Schule Waldhof liegt in der Nähe des Flughafen Zürich und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. 

2 Luzern: Reiterzentrum am Rotsee

Im Reiterzentrum am Rotsee wird alles geboten, was das Reiterherz höherschlagen lässt: Von idyllischen Reitlagern für Kinder und Junioren über begleitete Ausritte bis hin zu einem echten Turnier-Training.

Das Reiterzentrum bietet dabei nicht nur das Reiten lernen auf Grosspferden, sondern für die Kleineren auch auf Ponys an. Auch diese Reitschule ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen; der Weg bis zur Bushaltestelle beträgt nur fünf Minuten.

3 Nationales Pferdezentrum Bern

Sogar für die jüngsten Pferdefreunde hat dieses Pferdezentrum in Bern etwas zu bieten: In speziellen «Rittirössli»-Kursen werden Berner Kinder ab sechs Jahren an den Umgang mit den grossen Vierbeinern herangeführt.

Ab dem 10. Lebensjahr kann eine solide reiterliche Ausbildung begonnen werden. Dabei geht es nicht nur ums Dressurreiten, sondern auch Springreiten ist möglich.

4 St. Gallen: Stall Ahorn

In diesem Reitstall stehen Kindern, die reiten lernen wollen, nicht nur Ponys, sondern auch Grosspferde zur Verfügung.  Einzelstunden sind ebenso möglich wie Gruppenunterricht. Auch im Angebot sind Kurse in der Bodenarbeit mit Pferden und sogar das Lernen des Westernreitstils ist möglich.

5 Graubünden: Ginas Reitschule

Von St. Moritz aus erreicht man Ginas Reitschule in nur zehn Minuten. Der Stall liegt unweit des Bahnhofs, sodass er sich auch gut über öffentliche Verkehrsmittel erreichen lässt. Junge Pferdeliebhaber können hier nicht nur in Einzel- oder Gruppenstunden lernen, sondern sich auch zu einem Ferienlager (2x jährlich) anmelden und hierbei eine Art Intensiv-Kurs belegen.