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Laufrad Test: Was Eltern beim Laufrad Kaufen beachten müssen

Es schult den Gleichgewichtssinn, bereitet auf das Velofahren vor und macht unseren Kleinen eine grosse Freude. Laufräder sind ein sinnvolles Spielzeug. Vorausgesetzt, man wählt ein passendes Model. Wir zeigen Ihnen, auf was es beim Laufrad ankommt. 

Was Eltern beim Laufrad kaufen beachten müssen

 Laufräder müssen vor allem robust und wetterbeständig sein. Foto: Nadezhda1906, iStock, Getty Images Plus

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Grösse eines Kinderlaufrades sollte auf jeden Fall verstellbar sein.
  • Für Kinder bis 2 Jahren werden Mini-Fahrräder mit 8 bis 10-Zoll Rädern empfohlen. 
  • Im Laufrad Test haben vor allem Kinderlaufräder aus Metall gut abgeschnitten. Direkt zu den Modellen
  • Kinderlaufräder mit Einschlagsbegrenzung der Lenker können als Vor- und als Nachteil gesehen werden. 

Es schult den Gleichgewichtssinn, bereitet auf das Velofahren vor und macht unseren Kleinen eine grosse Freude. Laufräder sind ein sinnvolles Spielzeug. Vorausgesetzt, man wählt ein passendes Model. Aus diesem Grund hat das online-Vergleichsportal vergleich.org verschiedene Kinderlaufräder getestet. Der Kinderlaufrad Test zeigt Ihnen die besten Laufräder verschiedenster Hersteller: 

Eltern freuen sich natürlich darüber, dass ihr Kind Spass hat. Sie freuen sich aber auch darüber, dass ihr Spross beim Düsen mit dem Kinderlaufrad eine Menge lernen kann. Durch das Ausprobieren und Fahren mit einem Kinderlaufrad, wird nämlich der Gleichgewichtssinn geschult, sodass das Kind nicht nur ein allgemein besseres Körpergefühl bekommt, sondern auch perfekt auf das Fahrrad fahren vorbereitet wird.

Mit Kinderlaufrädern lernen Kinder schon ab zwei Jahren die Balance auf zwei Rädern: Im Vergleich zu einem Dreirad oder einem Velo mit Stützrädern ist die frühe Gleichgewichtsschulung nämlich ein besonderer Bonus eines Laufrads. Zudem kommen die Kleinen das erste Mal mit dem Verkehr auf Rad- und Fusswegen in Kontakt und lernen sich hier sicher zurecht zu finden.

Und ganz abgesehen davon, sind mit einem Kinderlaufrad schnellere und längere Familienspaziergänge möglich –  in diesen Genuss kommt man selbstverständlich mit Kleinkindern nicht immer. Damit der Spass beginnen kann, muss zunächst das passende Rad gefunden werden. Dieser Kinderlaufrad-Test gibt eine Übersicht aller Hersteller und Modelle und hilft beim Kauf des besten Laufrads:

Laufrad Test und Kauf: So finden Eltern ein passendes Kinderlaufrad

1 Grösse: Verstellbare Modelle wählen

Die Grösse beim Kinderlaufrad ist entscheidend, damit der Lenker sicher auf zwei Reifen durch die Natur navigieren kann. Eltern sollte unbedingt darauf achten, dass die Füsse sicher auf dem Boden stehen und die Knie dabei leicht angewinkelt sind. Ideal sind Modelle mit einem höhenverstellbaren Sattel, welcher sich dem Wachstum des Kindes anpasst.

Ist der Sitz zu tief eingestellt, winkeln die Beine zu stark an und das Kind hat es schwer, voran zu kommen. Ist der Sattel hingegen zu hoch eingestellt, berühren die Füsse nicht sicher den Boden und die Kinder können leichter hinfallen. Beim Kauf eines Kinderlaufrads muss auch das Alter des Kindes im Verhältnis mit der Grösse der Reifen beachtet werden.

So sollten Sie 8 bis 10-Zoll Fahrräder für Kinder im Alter von 1,5 bis 2 Jahren kaufen. Sobald das kleine Kind das zweite Lebensjahr erreicht hat, kann es auf den 12-Zoll und 14-Zoll Fahrrädern die Umgebung entdecken.  

2 Gewicht: Weniger ist mehr

Wenn das Laufrad zu viel wiegt, entstehen gleich zwei Probleme: Zum einen kommen die Kinder nur schwer voran oder haben grosse Mühe das Gleichgewicht zu halten. Zum anderen ärgern sich die Eltern, wenn das Kind plötzlich doch keine Lust mehr hat, mit dem Laufrad zu fahren, und sie das schwere Rad den ganzen Weg zurück tragen müssen. Achten Sie beim Laufrad Kauf also darauf, dass das Kindervelo nicht mehr als vier Kilo wiegt.

3 Material: Mehrere Hersteller setzten auf Holz

Immer mehr Laufräder haben einen Rahmen aus Holz. Das sieht nicht nur modern aus, sondern ist auch umweltfreundlich. Wer sich für ein Model aus Holz entscheidet, sollte aber unbedingt über eine Möglichkeit verfügen, das Holz-Laufrad so zu lagern, dass es keinen grossen Temperaturunterschieden oder Witterungsumständen ausgesetzt ist.

Durch Feuchtigkeit und Klimaschwankungen kann sich das Holz verziehen oder sogar zu splittern beginnen. Ein Holzlaufrad im Schuppen oder im Garten zu lagern, ist daher nicht sinnvoll. Im Vergleich mit Metall-Laufrädern sind Holzlaufräder auch leichter. 

4 Bremsen: Braucht ein Laufrad nicht

Das Gleichgewicht halten, auf die Umgebung achten und dann auch noch die Geschwindigkeit kontrollieren: Ein Laufrad zu führen, ist für Kinder eine grosse Herausforderung. Das Handtieren mit einer Bremse würde eine weitere Herausforderung bedeuten und daher eher stören, als Sinn machen. Die meisten Hersteller produzieren daher Laufräder ohne Bremsen. Die Kinder Bremsen mit den Füssen und ihrem Körpergewicht.

5 Lenker: Mit Lenkeinschlagsbegrenzung oder ohne?

Die Meinungen gehen auseinander, wenn es darum geht, ob der Lenker des Laufrads über eine Lenkeinschlagsbegrenzung verfügen sollte oder nicht. Die Grundidee dahinter ist, das Verreissen des Lenkers durch mangelnde Übung zu verhindern. Diese Begrenzung schützt zwar vor einem Sturz durch ein zu heftiges Einlenken des Kindes.

Fällt das Kind aber trotzdem hin, kann sich dieser Lenker - im Vergleich zum unbegrenzten Modell - nicht weit genug umlegen, sodass er auch dann steil nach oben steht und eine Verletzungsgefahr darstellt. Diese Vor- und Nachteile sollten Eltern gegeneinander abwägen.

6 Sattel und Einstieg: Bequem und sicher

Laufräder mit einem tiefen Einstieg sind für kleine Fahranfänger deshalb sicherer und bequemer, weil sie ihr Bein nicht nach hinten über den Sitz schwingen müssen, um aufzusteigen und so das Gleichgewicht verlieren könnten. Beim Sattel macht eine ergonomische Form Sinn, die sich zur Spitze hin verjüngt. So haben die kleinen Beine mehr Bewegungsfreiheit zum Flitzen auf zwei Rädern.

Kinderlaufräder im Test: Diese drei getesteten Modelle sind führend

Das Piraten-Laufrad

Foto: pinolino.de

«Laufrad Pirat» Pinolino

Es ist das beste Laufrad für Piraten-Begeisterte. Dieses Rad würde glatt als Piratenschiff durchgehen. Der dunkle Rahmen kann mit Säbel- und Totenkopfaufklebern beklebt werden, damit der Look noch cooler wird. Für ein bequemes Fahrgefühl sorgt bei diesem Kinderlaufrad die extra weiche Dämpfung. Der Onlinepreis bei diesem Holzmodell beginnt in der Schweiz bei 90 Franken. Die 10-Zoll Luftreifen sorgen ferner dafür, dass sich dieses Kinderlaufrad auf verschiedensten Untergründen einsetzten lässt. 

«LR M 4056» von Puky

Dieses kunterbunte Kinderlaufrad zeichnet sich vor allem durch seine pannensicheren Reifen und seinen im Vergleich besonders weichen Sitz aus. Das Puky Laufrad aus Metall hat eine Radgrösse von 12 Zoll und trägt bis zu 25 Kilo. Dieses Rad für kleine Kinder ist ab 65 Franken online oder im Shop zu haben. Das Rad ist aus Metall und für Kinder jeden Geschlechts in mehreren Farben erhältlich. 

Die besten Laufräder

Foto: Bikestar

BIKESTAR Kinder Laufrad

Ein extra tiefer Einstieg macht das Aufsteigen bei diesem Modell sicher und vorteilhaft. Laufrad ist dank verschiedenen Aluminium Teilen nicht nur besonders leicht, sondern bringt durch eine präzise Verarbeitung der Komponenten auch die nötige Stabilität mit. Die 10-Zoll Reifen sind besonders robust. In Fachgeschäften oder im Internet beträgt der Preis dieses Fahrrades rund 110 Franken