Regeln zum Baden

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Kleine Kinder sollten Sie nie unbeaufsichtigt am Waser lassen. Foto: tatyana_tomsickova, iStock, Thinkstock

Die sechs Regeln der SLRG:

Wer die sechs Baderegeln der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG) befolgt, kann das Unfallrisiko deutlich reduzieren:

  1. Kleine Kinder nie unbeaufsichtigt am Wasser lassen! – Sie kennen keine Gefahren.
     
  2. Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser! Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.
     
  3. Nie überhitzt ins Wasser springen! – Der Körper braucht Anpassungszeit.
     
  4. Nicht in trübe oder unbekannte Gewässer springen! – Unbekanntes kann Gefahren bergen.
     
  5. Luftmatratzen und Schwimmhilfen gehören nicht ins tiefe Wasser! – Sie bieten keine Sicherheit.
     
  6. Lange Strecken nie alleine schwimmen! – Auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden.

Und ausserdem: Verlassen Sie bei Gewitter sofort das Wasser! Trotz aller Vorsicht kann es geschehen, dass im Wasser ein Unfall passiert. Wie Eltern sich dann sinnvoll verhalten, können sie in Kursen der SLRG lernen. Informationen darüber, wann und wo die nächsten Kurse stattfinden, finden sich auf den Webseiten der SLRG unter www.slrg.ch.

Wer die Bade-Regeln beherzigt, der kann viel Spass haben: «Die Faszination für das nasse Element scheint immer noch in uns zu stecken, obwohl uns die Evolution über Millionen von Jahren zu echten Landratten gemacht hat», sagt Axel Dietrich lachend, Jugendbildungsreferent der Deutschen Schwimmjugend im Deutschen Schwimm-Verband. Letztendlich bietet der Ausflug ans Wasser immer Gelegenheit, ein paar fröhliche Stunden mit seinen Kindern zu erleben: bei Wasserschlachten und Wettschwimmen.

Text: Sigrid Schulze

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