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13 Dinge, die wir von unseren Kindern lernen können

Kinder brauchen keine Meditations-Workshops, Wellness-Wochenenden oder Mental-Coaches. Sie versuchen nicht glücklich zu werden, sie sind es einfach. Gerade deshalb sollten wir sie uns häufiger zum Vorbild nehmen.

Was wir von Kindern lernen können. So geht das Glücksrezept.

Kinder sind selbst die schönste Wunderkerze. Sie finden Freude an den kleinsten Dingen. Bild: iStock

Während Erwachsene etwa 20 Mal am Tag lachen, tun es Kinder 400 Mal. Und sie haben auch allen Grund dazu. Denn Kinder wissen tatsächlich oft besser, wie Glück funktioniert.

13 Dinge, die Kinder Erwachsenen voraus haben

1 Neugierig auf die Welt schauen

«Warum ist der Junge schwarz auf der Haut?» «Warum ist dein Mann tot geworden?» «Wieso hat das Mädchen nur einen Schlitz da unten und kein richtiges Pipi?» Spüren Sie schon, wie Sie ein leises, aber bestimmtes «Psssst» auf den Lippen vorbereiten? In der Erwachsenenwelt gibt es viele Tabus, dabei geht aber auch oft menschliche Nähe verloren. Kinder fragen nach, weil sie sich für Ihre Umwelt interessieren und von ihr lernen wollen.

2 Schamlosigkeit

Kinder machen sich nicht ständig einen Kopf um alles, was vielleicht peinlich sein könnte - und damit bleibt ihnen viel vergeudete Lebenszeit erspart. «Was denkt sie, wenn ich jetzt...» «Oh nein, der glaubt ja sicher, ich bin ...» Denn meistens ist so ein Pups im Büro ja doch nur heisse Luft.

3 Schwächen zeigen

Hingefallen, das Nachbarskind war gemein oder Angst vor dem Doktor: Kinder suchen ohne Scheu Schutz bei denjenigen, denen sie vertrauen - und bekommen dabei oft genau das, was in solchen Momenten am meisten weiterhilft: Unterstützung und Geborgenheit.

4 Nein sagen

Wenn ein Kind keinen Rosenkohl essen will, dann will es nicht. Es isst ihn auch nicht Mami zu Liebe oder weil es unhöflich ist, wenn man Selbstgekochtes ablehnt. Ein Kind tut freiwillig nichts, was es nicht möchte - und ist damit voll und ganz zufrieden.

5 Stolz sein wie Oskar

Eine mickrige Arschbombe, mit zugehaltener Nase und einem Luftsprung, der mit viel gutem Willen nur ein halber war. Greta ist trotzdem stolz, schliesslich hat sie sich endlich mit dem Kopf unter Wasser getraut – und wie toll das ist, weiss am besten Greta selbst.

6 In Bewegung bleiben

Kinder gehen nicht, sie rennen. Und toben. Und tanzen. Und hüpfen. Und klettern. Ihr natürlicher Drang nach Bewegung tut dabei nicht nur ihrem Körper gut, sondern auch ihrer Seele. Denn wer sich im Alltag regelmässig körperlich auspowert, ist oft ausgeglichener und zufriedener.

7 Verzeihen können

Gerade wurde noch die Freundschaft gekündigt, jetzt wird schon wieder zusammen gelacht. Kinder sind oft vorschnell, dafür aber nicht nachtragend. Warum auch? Das ist doch nur Zeitverschwendung.

8 Neue Freunde finden

Eine unbefahrene Strasse, ein Ball, zwei Kinder, die alleine sind. «Willst du mitspielen?» Und schon hat ein Kind, das gerade erst umgezogen ist, vielleicht einen neuen Freund gewonnen.

9  Besser zuhören

Auf die Frage, wie es im Kindergarten war, kommt maximal ein «gut». Kinder sind nicht die grössten Plaudertaschen, wenn Eltern sie ausfragen wollen, dafür sind sie umso bessere Zuhörer. Noch Monaten später erinnern sie uns an die Lügengeschichten und ihre Widersprüche, die wir ihnen unachtsam aufgetischt haben. Hut ab vor so viel Aufmerksamkeit!

10 Wundern und bewundern

Stundenlang kann Tim mit grossen Augen und offenem Mund vor der Baustelle stehen. Und als ihm neulich der Baggerfahrer gewinkt hat, ist er vor Freude fast ausgeflippt. Recht hat er: Überall in unserem Alltag finden sich bewundernswerte Helden, die unser Leben toller machen. Man muss nur hinsehen.

11 Liebe zeigen

«Du bist die allerallerallerschönste Mami auf der ganzen Welt!» Solche Komplimente kennen die meisten Eltern gut. Und sie klingen jedes Mal wieder wie Musik in den Ohren. Denn ein liebes Wort tut nicht weniger gut, wenn man es oft hört - im Gegenteil.

12  Offen für Veränderungen sein

Sie können ein iPhone bedienen, ehe sie richtig sprechen und erklären uns, wie wir per App die Kaffeemaschine bedienen können. Kinder sind offen für sämtliche Fortschritte des Lebens und können sie deshalb auch mitgestalten.

13 Wellness im Hier und Jetzt

Kinder können im Restaurant auf dem Stuhl einschlafen, in der Badewanne eine Stunde lang spielen, ohne sich zu waschen oder sich mit den sauberen Klamotten in eine Matschpfütze setzen. Und das nicht, weil sie ihre Eltern ärgern wollen, sondern weil sich genau jetzt etwas Gutes tun wollen. Wann haben Sie das zum letzten Mal gemacht?

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