So schreiben Jugendliche einen Lebenslauf

Hier sollten unnötige Informationen weggelassen werden. Mit 15 Jahren ist noch niemand verheiratet, deshalb ist die Angabe «Familienstand» unnötig. Auch die Staatsangehörigkeit ist entbehrlich, insofern man keine fremdländische besitzt. Das Wichtigste sind genaue Angaben zur Schulbildung, von der Primarschule bis heute. Jede Form von Praktika sollte erwähnt werden, ausserdem Auslandaufenthalte, ehrenamtliches Engagement, Ferienjobs und Nebenerwerbe. Zusatzqualifikationen wie Fremdsprachen, Übungsleiterscheine für Sportgruppen, Teilnahmen an Computerkursen in der Schule sollten auch beigelegt werden. Die Religionszugehörigkeit ist vor allem bei kirchlichen Institutionen wichtig. Hier können wichtige kirchliche Ereignisse aufgeführt werden. Zu diesen zählen Taufe, Kommunion, Firmung oder Engagement innerhalb der Kirche.

Foto

Die Wirkung von Fotos ist ungebrochen. In Zeitschriften zieht ein ausdrucksstarkes Bild zuerst die Aufmerksamkeit der Leser auf sich. Ein Bild sollte immer dem Anlass entsprechend gehalten sein. Wer sich in der Kosmetikbranche bewirbt sollte/ oder muss sogar geschminkt sein. In anderen Branchen ist eine auffällige Kriegsbemalung fehl am Platz. Dezent ist angesagt. Es sollten mehrere Aufnahmen getätigt werden, in Farbe und Schwarz-Weiss. Das Foto sollte einen sympathischen Eindruck vermitteln. Es bietet sich an, eine befreundete oder verwandte Person mitzunehmen, um gemeinsam das aussagekräftigste Foto auszuwählen.

Möglicher Zusatz: die «Dritte Seite»

Manche Bewerber setzen auf Unkonventionelles und fügen ein besonderes Highlight ein: «Was Sie über mich wissen sollten!» oder «Resümee». Dieses wird auf der dritten Seite aufgeführt. In diesem kurzen, persönlichen Schreiben bringt der Bewerber seine Motivation besonders zur Geltung und hebt diese hervor. Das Schreiben ist sehr individuell und macht Lust, den Schreiber persönlich kennenzulernen.

Text: Natascha Mahle

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