Leben > HochzeitDer Junggesellinnenabschied: Mit den Freundinnen abfeiern – Planung, Motto und SpieleDer Junggesellinnenabschied ist das weibliche Gegenstück zum Junggesellenabschied. Gefüllt mit Spielen, Drinks und guter Laune wird der Abend für jede Braut unvergesslich. Die Planung liegt meist bei der Trauzeugin. Sie stellt das Programm zusammen, lädt ein und spannt die angehende Ehefrau für jede Menge Partyspiele ein. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Am Junggesellinnenabschied stürzen sich die Braut und ihre Freundinnen in den Ausgang. Bild: Digital Vision, Thinkstock. Junggesellinnenabschied: Hilfreiche Tipps für die Organisation Leg den Junggesellinnenabschied nicht auf den Vorabend der Hochzeit. Der Kater am Traualtar ist ein Klassiker, den niemand braucht. Zwei bis vier Wochen vorher passt gut: Die Vorfreude ist da, der Stress der letzten Tage noch nicht. Frag früh nach den Terminen, denn Freundinnen aus dem Ausland brauchen Vorlauf. Bei der Gästeliste gilt eine einfache Regel. Es feiern die Frauen mit, die auch an der Hochzeit dabei sind. Wer die Braut nur flüchtig kennt, fühlt sich an einem so persönlichen Abend schnell fehl am Platz. Eine Checkliste zur Hochzeit hilft dir, den Abend sauber neben den übrigen Vorbereitungen einzuordnen. Sprich vorher offen über das Geld. Ein Junggesellinnenabschied kann günstig bleiben oder teuer werden, und nicht jede Freundin hat dasselbe Budget. Üblich ist, dass die Gäste ihren eigenen Anteil zahlen und die Kosten der Braut unter sich aufteilen. Klär das im Gruppenchat, bevor du bestellst und reservierst. Sammle den Betrag im Voraus ein. Das erspart dir das Nachrechnen am Ende eines langen Abends. Wo sich beim Fest selbst sparen lässt, zeigen unsere Spartipps für die Hochzeit. Und dann die wichtigste Frage: Was mag die Braut überhaupt? Manche wollen mit Krönchen und Schleier durch die Stadt ziehen. Andere finden genau das furchtbar. Eine kurze Absprache mit dem Bräutigam oder der Schwester verrät dir mehr als jede Ideenliste im Netz. Die Überraschung liegt im Programm. Sie liegt nicht darin, ob die Braut sich am Ende unwohl fühlt. Ein Junggesellinnenabschied mit Stil: Die Mottoparty zu den wilden Zwanzigern. Bild: Ana Kelston, Flickr, cc-Lizenz (by-nc-nd). Junggesellinnenabschied: Motto, Spiele und der Bauchladen Bei jedem Junggesellinnenabschied steht der Spass im Mittelpunkt: Die Braut feiert sich selbst und ihre Freundinnen. An diesem Abend oder auch Tag darf es gerne etwas ausgeflippt zu- und hergehen. Die meisten Junggesellinnenabschiede stehen unter einem Motto. Möglich sind zum Beispiel eine spanische Nacht, eine rosa Prinzessinnenparty oder die Roaring Twenties. Besorg dazu die passende Dekoration, das passende Restaurant und eine Kostümierung. Sie kann auch aus einem gemeinsamen T-Shirt mit lustiger Aufschrift bestehen. Gleiche Kleidung gibt der Gruppe eine Identität und macht anstehende Spiele leichter. Als Mittelpunkt der Party trägt die Braut ein Krönchen oder ihren Schleier. Am bekanntesten unter den Partyspielen ist der Bauchladen. Dabei verkauft die Braut auf der Strasse kleine Gegenstände an Passanten: Schnäpse, Unterwäsche, Kondome, Schlüsselanhänger oder Feuerzeuge. Den Inhalt gibt es fertig als Set im Internet. Als Bauchladen eignet sich ein Korb mit einem stabilen Seil daran. Das eingenommene Geld dient am Abend als Partykasse. Frag die Braut vorher, ob sie da mitmachen mag. Wer ungern fremde Leute anspricht, hat an diesem Spiel keine Freude, und der Abend beginnt mit einer Überwindung statt mit einem Lacher. Weitere Ideen liefern die Hochzeitsspiele für Brautpaar und Gäste. Nicht jeder Junggesellinnenabschied muss eine wilde Party sein. Das Motto und der Anlass müssen zur Braut passen. Ein gemütlicher Filmabend zu Hause oder ein Wellnesstag mit allen Freundinnen kommen ebenso gut an. Eine besondere Idee sind eine Weinprobe, Karaoke oder ein Erlebnistag im Seil- oder Freizeitpark. Orientier dich beim Motto vielleicht am Lieblingsfilm oder -musical der Braut. Wer mehr Zeit hat, plant ein gemeinsames Wochenende oder ein paar Ferientage. Junggesellinnenabschied: Partygebäck als lustige Dekoration Die heissen Cookies machen am Junggesellinnenabschied wirklich Laune. Bild: Ciera Holzenthal, Flickr, cc-Lizenz (by-nc-nd). Am Junggesellinnenabschied dürfen auch die süssen Snacks ausgesprochen weiblich daherkommen. Wie wäre es mit heissen String-Tanga-Guetzli zum Reinbeissen? Dahinter steckt ein einfacher Mürbeteig. Je nach Grösse des Förmchens reicht er für rund 40 Stück. Das brauchst du: 300 g Mehl 200 g Butter 100 g Zucker Ausstechförmchen: Herz 150 g Puderzucker 1 EL Zitronensaft etwas warmes Wasser Lebensmittelfarben Zucker-Garnierschrift So geht es: Für den Teig die Butter schaumig schlagen, danach Zucker und Mehl dazugeben. Roll den Teig zu einer Kugel und lass sie im Kühlschrank eine Stunde ruhen. Heiz den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor und leg ein Blech mit Backpapier aus. Wall den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und stich die Guetzli mit dem Förmchen aus. Von den Herzchen schneidest du die Spitze ab, so entsteht die Po-Form. Die Guetzli etwa zehn Minuten backen, bis die Ränder leicht bräunen. Sind sie abgekühlt, rührst du den Zuckerguss an: Puderzucker mit Zitronensaft, Farbe und etwas warmem Wasser verrühren. Streich ihn sofort auf die Guetzli, denn er trocknet schnell. Für die feinen Verzierungen eignet sich die Zucker-Garnierschrift. Autor: Michèle Graf.