Wie also weiter mit der Familie?

„Durch die Verselbständigung des Individuums gegenüber der Gesellschaft, die Emanzipation der Frauen, aber auch durch die Befreiung von religiöser und bürgerlicher Moral sind einige Tabus gebrochen worden“, schreibt das Bundesamt für Statistik im Fazit. „Wie ein Ökosystem strebt die Familie neue und dieses Mal vielfältigere und ausgeglichenere Formen an.“ Es könnte sein, so die Spekulation zum Schluss, dass sich die Lebensläufe der Schweizerinnen und Schweizer immer weiter polarisieren. Entsprechend der jeweiligen Umstände sind die Lebensläufe familial oder nicht. Und man ist ein Familienmensch und entscheidet sich für Kinder und Familie, oder man ist keins und entscheidet sich für etwas anderes. Meist die Karriere.

Um diese Entwicklung zu entschleunigen gilt es, die Umstände und Bedingungen für Familien zu verbessern. Familienpolitik ist heute so gefragt und gefordert wie noch nie.

Text: Kathrin Fischer, 2009

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