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Checkliste: Das gehört in den Klinikkoffer

Spätestens ab der 36. Schwangerschaftswoche sollten Sie Ihren Klinikkoffer griffbereit und fertig gepackt daheim haben. Schliesslich kann es jetzt bald mit der Geburt losgehen. Doch was sollten Sie auf keinen Fall vergessen? Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt.

Den Klinikkoffer sollten Sie rechtzeitig packen.

Den Klinikkoffer sollten Sie rechtzeitig packen. Foto: Ryan McVay, Photodisc, Thinkstock

Wenn die Wehen erst einmal anfangen, haben Sie mit Sicherheit andere Dinge im Kopf, als noch schnell Unterwäsche und Zahnbürste für das Spital zusammenzusuchen. Deshalb empfiehlt es sich, dass Sie in den letzten Schwangerschaftswochen Ihren Klinikkoffer schon fertig gepackt haben. Dies gilt übrigens auch, wenn Sie eine Hausgeburt planen. Denn auch hier kann es bei Komplikationen zu einem Spitalaufenthalt kommen.

Das benötigen Sie für den Gebärsaal

  • Bequeme Kleidung und Hausschuhe für die Stunden vor der Geburt;
  • Altes, weites T-Shirt oder Hemd für die Geburt;
  • Dicke Socken – warme Füsse helfen bei der Entspannung;
  • Snacks und Getränke für Sie und Ihre Begleitung;
  • Persönliche Pflegeprodukte wie zum Beispiel Lippenbalsam oder Zahnbürste, falls es mit der Geburt doch länger dauert;
  • Wichtige Dokumente (dazu gehören Mutterschaftsausweis der Krankenkasse, eventuell Fragebögen des Spitals, Schriftenempfangsschein, Familienbüchlein bei Ehepaaren, sonst Personenstandsausweis und eventuell Vaterschaftsanerkennung, gegebenenfalls weitere medizinische Dokumente und Ausweise);
  • Fächer oder Wasserspray zum Abkühlen im Gebärsaal;
  • Fotoapparat (Extrabatterien nicht vergessen!);
  • Dinge zum Wohlfühlen (Musik, vielleicht ein Buch für die Wartestunden, Duftöl etc.);
  • Falls Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie Ihre Brille nicht vergessen. Linsen sind für die Geburt nicht gut geeignet.

Das benötigen Sie für den Aufenthalt im Spital

In den meisten Spitälern werden Windeln und Kleidung für das Baby sowie Stilleinlagen, Binden und Wegwerfslips für die Mutter gestellt. In manchen Spitälern gibt es auch Handtücher. Am besten erkundigen Sie sich vorher, was genau in Ihrem Spital zur Verfügung gestellt wird, sonst gehören die genannten Dinge auch in Ihren Klinikkoffer (statt Wegwerfslips können Sie auch etwas grössere kochfeste Baumwollslips einpacken). Ausserdem sollten Sie die folgenden Dinge nicht vergessen:

  • Pflegeprodukte, wie Sie sie für eine Kurzreise einpacken würden (Haarbürste, Zahnpflegeartikel, Creme etc.);
  • Bequeme Kleidung für Sie am Tag (Jogginghosen, Hemden oder T-Shirts) und für die Nacht (Nachthemden zum Aufknöpfen oben oder Pyjamas). Bedenken Sie bei der Auswahl Ihrer Kleidung, dass es im Spital oft sehr warm ist. Allerdings werden Sie auch nachts öfter wach sein, wenn es eventuell etwas kühler ist. Deshalb ist es empfehlenswert, einen Bademantel oder Strickjacke in die Kliniktasche zu packen;
  • Still-BHs oder Bustiers. Mit dem Milcheinschuss dauert es ein paar Tage, deshalb kann es sein, dass Sie einen neuen BH benötigen, wenn es sich mit dem Stillen eingespielt hat. Fürs Erste ist ein Still-BH, der etwas grösser ist, als Ihr letzter Schwangerschafts-BH ausreichend;
  • Eventuell ein schöner Strampler für Ihr Baby, falls Sie auf den ersten Bildern keine Spitalsachen möchten;
  • Wichtige Telefonnummern bzw. das Handy, damit Sie Freunde und Verwandte von der guten Nachricht in Kenntnis setzen können (wenn dies nicht Ihr Partner übernimmt).

Das benötigen Sie für den Nachhauseweg

Wenn Sie eine ambulante Geburt planen, sollten Sie diese Dinge natürlich gleich dabei haben. Sonst reicht es auch, wenn der Vater diese Sachen noch später mit ins Spital bringt:

  • Autositz für das Baby, falls Sie mit dem Auto fahren (den Sie idealerweise vorher schon einmal getestet haben; mit einem Neugeborenen herausfinden zu wollen, wie die Babyschale ins Auto passt, kann stressig sein);
  • Kinderwagen oder Tragetuch, falls Sie ohne Auto unterwegs sind;
  • Kleidung für Sie, schliesslich haben Sie einiges an Gewicht verloren (wahrscheinlich werden Sie ungefähr die Umstandsmode aus dem 6. Monat benötigen);
  • Windeln und Kleidung für Ihr Baby (Body, Jacke, Mützchen, Hose oder Strampler);
  • Je nach Jahreszeit eine extra Decke für das Baby.

Tipp: Probefahrt ins Spital

Der Koffer ist gepackt und es könnte losgehen? Jetzt ist eine gute Gelegenheit, eine Probefahrt ins Spital zu machen. Wenn Sie Wehen haben, möchten Sie und Ihr Partner sicher auf dem schnellsten Weg in die Klinik und sich nicht Gedanken machen müssen, welche Route am günstigsten ist und wo Sie das Auto parken werden. Am besten ist eine Testfahrt im Berufsverkehr. Dann wissen Sie, wie viel Zeit Sie maximal einrechnen müssen.

Haben Sie noch andere Tipps für den Klinikkoffer? Schreiben Sie uns. Hier geht es zum Kommentarbereich.

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Swica

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