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Schöne Bescherung! 15 himmlische Adventskalender-Ideen zum Selbermachen

Es ist fünf Minuten vor zwölf... oder besser: vor Dezember! Wenn du für deine Liebsten noch einen Adventskalender basteln willst, musst du dich nicht stressen: Mit ein paar einfachen Materialien klappt das auch kurzfristig. Wir haben in der weiten Wunderkiste des Webs gestöbert und die schönsten Adventskalender-Ideen zum Selbermachen für dich zusammengestellt. Lass dich überraschen! 

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Adventskalender-Ideen: Waldtiere aus Stoff

In diesem Winterwunderland sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht: Kinder werden strahlen, wenn ihnen jeden Tag ein anderes Waldtier das Geschenkli überreicht. Mit den weichen Stofftieren kann man zudem wunderbare Tiermärchen erzählen. 

Bild via Instagram, scandikid.

 

Es dunklet scho im Tannewald und schneielet ganz lisli... Wenn Kinder beginnen, solche Mundart-Versli auswendig zu lernen, steht der Dezember schon bald vor der Tür. Höchste Zeit, unsererseits bei den kreativsten Köpfen anzuklopfen. Denn nichts versüsst die Vorweihnachtszeit mehr als ein mit Liebe gebastelter Adventskalender.

Warum selbstgemacht oft mehr zählt als perfekt

Ein selbst gemachter Adventskalender muss weder teuer noch «wie aus dem Laden» aussehen. Für Kinder (und Erwachsene) ist vor allem spürbar, dass du dir Gedanken gemacht hast: eine Lieblingsfarbe, ein kleines Familienritual, ein witziger Spruch oder eine Mini-Aufgabe. Diese Art von gemeinsamer Vorfreude stärkt Nähe und Zugehörigkeit – und kann die Tage bis Weihnachten für viele Familien spürbar entspannen, weil nicht «mehr Zeug», sondern ein wiederkehrender Moment im Mittelpunkt steht.

Materialien, die (fast) jede Familie zu Hause hat

Türchen um Türchen haben wir geöffnet und erkannt: Es geht auch ganz einfach! Kaffeebecher, Nussschalen und Toilettenpapierrollen werden umfunktioniert und weihnachtlich eingekleidet. Ob genäht, geklebt oder gefaltet: Mit mehr oder weniger Aufwand lassen sich aus einfachen Materialien und ohne den Geldbeutel vor den Weihnachtseinkäufen zu plündern kreative Adventskalender selber machen.

Sicher & alltagstauglich: Worauf du beim Basteln achten kannst

Gerade mit kleineren Kindern lohnt sich ein kurzer Sicherheits-Check, bevor ihr loslegt: Verwende möglichst ungiftigen Bastelleim und achte darauf, dass Deko (Kleinperlen, Mini-Klammern, Knöpfe) nicht in Reichweite von Kleinkindern landet. Wenn der Kalender aufgehängt wird, befestige ihn so, dass nichts herunterfallen kann. Für Inhalte gilt: Wenn du essbare Kleinigkeiten einpackst, achte auf Allergien in der Familie und auf stabile Verpackung, damit nichts ausläuft oder zerbröselt.

Nachhaltig, ohne moralischen Druck

Viele Eltern möchten den Advent bewusster gestalten – und gleichzeitig realistisch bleiben. Ein guter Kompromiss: Wiederverwendbare Elemente (Säckli, kleine Schachteli, Kuverts) und Füllungen, die verbraucht werden (z.B. Guetzli, Mandarinen, Bastelmaterial, eine kleine gemeinsame Aktivität). 

Last-Minute in 60 Minuten: 3 Kalender, die fast jede Familie schafft

Du hast wenig Zeit, wenig Material oder einfach wenig Nerven? Diese drei Varianten sind bewusst simpel – und sehen trotzdem liebevoll aus. Tipp: Entscheide dich für eine Form (z.B. nur Tüten oder nur Rollen). Einheitlichkeit wirkt sofort «geplant», auch wenn es schnell ging.

Papier-/Tüten-Kalender

Das brauchst du: 24 Papiersäckli oder Guetzli-Tütli, Schnur oder Geschenkband, 24 Klammern oder Klebeband, Zahlen (Sticker oder Filzstift), optional Seidenpapier.

So geht’s: Befülle die Säckli, verschliesse sie (knoten, falten oder klammern), nummeriere sie und hänge sie an einer Schnur auf oder lege sie in einen Korb. Für mehr «Adventsgefühl» reicht oft ein gemeinsames Farbschema (z.B. Naturpapier plus rotes Band).

Recycling-Kalender

Das brauchst du: 24 Klopapierrollen oder 24 Kaffeebecher, Karton als Unterlage (z.B. Schachteldeckel), Geschenkpapier oder Zeitungspapier, Kleber, Schere, Zahlen.

So geht’s: Rolle befüllen, Enden flach drücken und zukleben (oder mit Band umwickeln). Becher befüllen und mit Papier/Servietten abdecken, Gummeli oder Band drum. Alles auf einem Karton arrangieren oder in eine Schachtel stellen. Das wirkt ordentlich und ist stabil – ideal, wenn der Kalender im Familienalltag auch mal umgestellt werden muss.

1 Geschenk in 24 Teile

Wenn du wenig ausgeben möchtest, ist das «24 Teile – ein Geschenk»-Prinzip (bekannt u.a. als swissmom-Konzept) oft die entspannteste Lösung: Du kaufst oder planst ein grösseres Geschenk und teilst es in 24 kleine Portionen auf. Das kann ein Lego-Set, ein Puzzle, ein Bastelset, eine Hörspiel-Figurensammlung, Sticker, Haarspängeli oder auch ein Buch mit 24 Lesezeichen sein.

So geht’s: Teile das Geschenk in 24 Teilpäckli (z.B. in kleine Säckli), nummeriere sie und packe an ein paar Tagen zusätzlich eine «Extra-Karte» dazu (z.B. «Heute bauen wir zusammen 10 Minuten»). So bleibt die Vorfreude gross, ohne dass du 24 einzelne Dinge organisieren musst.

Mit Kindern basteln: So bleibt’s entspannt

Gemeinsam basteln kann wunderschön sein – oder schnell kippen, wenn Zeitdruck, Kleber und Erwartungen zusammenkommen. Mit ein paar einfachen Leitplanken wird es für alle angenehmer.

Arbeitsschritte nach Alter

Kindergartenalter: Kurze, überschaubare Aufgaben funktionieren am besten: Säckli bestempeln, Sticker kleben, Zahlen suchen, Bändeli auswählen, Papier reissen (statt schneiden). Plane lieber mehrere Mini-Etappen als «wir machen alles an einem Abend».

Primarschule: Kinder können mehr selbst übernehmen: nummerieren, einfache Falt- oder Klebearbeiten, eine Farblogik festlegen, kleine Botschaften schreiben oder «Aufgaben-Kärtli» gestalten. Hilfreich ist eine klare Rollenverteilung: Du bereitest vor (Material, Arbeitsplatz), das Kind übernimmt wiederholbare Schritte.

Chaos vermeiden: Bastelstation & Aufräumtrick

Bastelstation: Stelle eine Schachtel oder ein Tablett bereit: Schere, Kleber, Stifte, Zahlen, Band, Abfallbeutel. Lege eine Unterlage (Zeitung oder Bastelmatte) hin. So bleibt alles an einem Ort – und kann bei Bedarf schnell weggeräumt werden.

Aufräumtrick: Arbeite mit zwei Behältern: «fertig» (alle nummerierten Päckli) und «noch offen» (Material, das ihr noch braucht). Nach 10–15 Minuten macht ihr 2 Minuten Reset: Abfall weg, Kleber zu, Stifte zu. Das verhindert, dass aus einem schönen Projekt ein Frusthaufen wird.

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