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Sprüchli für den Samichlaus

Wenn Samichlaus und sein Geselle Schmutzli mit einem Sack voller Mandarinen und Nüsse vor der Tür stehen, ist es schön, wenn die Kinder kurze Gedichte vortragen. Hier finden Sie Sprüchli-Ideen, die dem Samichlaus gefallen werden.

An Weihnachten freut sich der Samichlaus über Sprüche und Gedichte von Kindern

Samichlaus Schmutzli machen sich auf den Weg zu den Kindern. (Bild: Landbote / Marc Dahinden)

Immer um den 6. Dezember herum kommen Samichlaus und Schmutzli aus ihrem Waldhüsli in die Städte und Dörfer, um Kindern eine Freude zu bereiten. Eltern können bei den Nikolausgesellschaften einen Chlaus samt seinen Helfern für einen Familienbesuch buchen. Damit das Ereignis in guter Erinnerung bleibt, sollten Sie ein paar Dinge beachten:

Wie Sie den Besuch des Samichlaus vorbereiten

Buchen Sie bei der Nikolausgesellschaft in Ihrer Region rechtzeitig einen Termin für einen Samichlaus-Besuch. Die Besuche sind sehr beliebt und die Termine deshalb schnell vergeben.

Samichlaus-Verse zum Ausdrucken

Hier finden Sie unsere Sammlung der Samichlaus-Versli zum Ausdrucken

Erzählen Sie Ihren Kindern vom Samichlaus, vom Schmutzli und dem Eseli. In vielen Kinder- und Bilderbüchern sind schöne Geschichten aufgeschrieben. Viele Chläuse laden Kinder in ihr Waldhaus ein. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Nikolausgesellschaft nach den Terminen. Sie können auch die Legende von St. Nikolaus, der Bischof von Myra wurde, erzählen. Mehr dazu hier.

Der Samichlaus sollte nicht als Drohmittel eingesetzt werden, wenn der Nachwuchs aufgestellte Regeln nicht beachtet. Er steckt keine Kinder in seinen Sack und Schmutzli wird mit seiner Fitze niemanden schlagen. Die St. Nikolausgesellschaft der Stadt Zürich erklärt: «Samichlaus und Schmutzli geben Kindern eine Rückmeldung auf ihr Verhalten. Sie können aber niemals die tägliche Erziehungsarbeit der Eltern ersetzen.»

 

Infoliste für den Samichlaus

  • Bereiten Sie eine Samichlaus-Info oder Tugendliste vor. Darauf steht, was Ihr Kind schon sehr gut kann und wofür es ausdrücklich gelobt werden sollte.
  • Ausserdem sollte die Liste beinhalten, was Ihr Sprössling noch verbessern kann. Es sollte aber nichts sein, was das Kind blosstellt.
  • Ausserdem können für den Samichlaus weitere wichtige Hinweise zur Familiensituation vermerkt werden, wie zum Beispiel, dass der anwesende Partner nicht der Vater des Kindes ist.
  • Schreiben Sie die Liste in grosser und gut lesbarer Schrift.
  • Zusammen mit dem Chlaussäckli, der mit kleinen Geschenken und Nüssen, Mandarinen und Schokolade gefüllt ist, legen Sie die Tugendliste vor die Wohnungstür.
  • Während des Besuchs sollte der Fernseher und das Radio ausgeschaltet sein.
  • Machen Sie und Ihre Kinder mit einem Bild, einem Lied oder einem Gedicht den Weihnachtsboten eine Freude. Ideen für Gedichte und Sprüche finden Sie auf den folgenden Seiten und moderne Sprüche im Beitrag: Samichlaus Versli

Übersichtsliste der Versli

2. Seite:

  • Es nachtet scho und s'schneieled
  • Was isch säb für es Liechtli?
  • S Christchindli und de Samichlaus
  • Knecht Ruprecht
  • Samichlaus, im tüüfe Waldy
  • Im Wald
  • Samichlaus wiä bin ich froh
  • Ums Samichlaushüüsli
  • Es polderet a d’Türe

3. Seite:

  • Ich danke Dir
  • D'Stube isch no hell
  • Samichlaus, du liebe Maa
  • Äs dunklet scho durs Gässli i
  • Holler boller Rumpelsack
  • Dä Samichlaus
  • Es Liechtli chunt dä Feldweg i
  • Er lauft mit schwere Schritte
  • Sankt Nikolaus
  • Mich deucht, ich sah
  • Samichlaus, wo chunds du här?
  • Es tönt es Glöggli
  • De Samichlaus
 

Es nachtet scho und s'schneieled

Es nachted scho und s'schneieled,
du liebi Zyt, ganz grüsli,
de Chlaus leid jetzt sin Mantel aa,
und bschlüsst druf no sys Hüüsli.
Er holt de Schlitte us em Schopf,
spannt s'Eseli gschwind aa,
und laded d'Seck und d'Ruete uuf,
won är für d'Chind mues haa.
Hü Trämpeli, seid är, síisch Ziit,
de Wäg is Städtli isch no wiit.
Mier händ hüt Abig gar vill zítue,
hü, Trämpeli, lauf artig zue.
Wie sind die Seck so dick und schwär,
wer chund ächt d'Ruete über, wer?
De Chlaus weiss alles ganz genau,
drum, Chinde, bitte, folgid au.

Quelle: www.samichlausfaellanden.ch

Was isch säb für es Liechtli?

Was isch säb für es Liechtli?
Was isch säb für en Schiin?
De Chlaus mit de Latärne
lauft grad de Wald dur y.
Sin Esel, de hed glaade,
er rüeft, J-a, J-a!
Hüt dörf i mid mim Meischter
Emal is Stedtli ga!
Im Sack, da heds vill Nusse,
Tirgel und Zimmedschtärn,
die träg ich, wärís en Zentner,
für d'Chinde eischter gärn!
Aber die tusigs Ruete,
die han i ufem Strich
die bruucht min guete Meischter,
ja nid emal für mich.
Ich folg ihm gärn ufís Wörtli,
und laufe, was i cha,
die liebe Chind im Stedtli,
müend doch au öppis ha!

Quelle: www.klausjagen.ch

S Christchindli und de Samichlaus

Es dunklet scho im Tannewald
Und schneielet ganz lisli.
Was ist das für es liechtli det
I säbem chline Hüsli?-
Da ist der Samichlaus deheim
Mit sine guete Sache!
Er hät scho s Lämpeli azündt
Und tuet grad s Kafi mache.

Da pöpperlets am Lädeli,
und s Glöggli ghört er lüte!
Jetzt weiss er scho, wer dussen ist
Und was das sell bedüte:
sChristchindli chunt na zabig spat,
Es wirt en welle stupfe,
Er mües de Sack bald füreneh
Und sini Finke lupfe!

sChristchindli seit: «Herr Samichlaus,
E schöni ornig händ er!
De Christtag staht ja vor der Tür-
Händ Ihr dänn kei Kaländer?
S brucht Wiehnachtsbäum i jedes Hus,
Für vili hundert Chinde-
Ihr müends im Wald na haue hüt,
De Vollmond sell Eu zünde!»

De Samichlaus stellt d Tasse ab:
«Nu nid so gsprängt, Christchindli-
Die Bäumli müend gwüss bsorget si,
Das Hät na Ziit es Stündli.
Ich möcht jetz ämel na in Rueh
Min z Abig fertig chäue-
Und wänn es Tässli gfellig wär,
So würds mi hezli freue!»

sChristchindli lachet: «nu so dänn,
Da bini nüd dergäge;
Es bitzli öppis warms tuet guet
Uf mine wite Wäge!
Me cha ja dänn na allerlei
Abrede und usmache,
Was jedes Chind sell übercho
Vo dene schöne Sache.»

Si sitzed gmüetli binenand
Im chline Stübli hine
De Vollmond zündt d Laterne a
Und lueget heimli ine;
Er loset lang am Fänsterli
Und uf der Hustürschwelle-
Wänn er nu besser schwätzte chönnt,
Er müesst mers gwüss verzelle.

von Rudolf Ziegler

Knecht Ruprecht

Von drauss' vom Wald komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
All überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;

und droben aus dem Himmelstor
sah mit grossen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:

«Knecht Ruprecht», rief es, «alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.

Alt' und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!»

Ich sprach: «O lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat.»

«Hast denn das Säcklein auch bei dir?»
Ich sprach: «Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.»

«Hast denn die Rute auch bei dir?»
Ich sprach: «Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.

Christkindlein sprach: «So ist es recht!
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!»
Von drauss' vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich's hier drinnen find!
Sind's gute Kind sind's böse Kind?

von Theodor Storm

Samichlaus, im tüüfe Wald

Samichlaus, im tüüfe Wald
Isch es sicher mega chalt.
Chumm, und sitz bi eus chli zueche.
Rahm hets und Öpfelchueche.
Chönntisch au en Kafi haa.
Aber gäll, du muesch gli ga.
S’wartet sicher no viel Chind.
Und drumm gimmer bitte gschwind
Es paar feini, gueti Sache.
Denn chasch dich uf d’Socke mache.

von Anita Schorno

Im Wald

Im Wald da staht es Hüsli,
Im Wald stönd vieli Bäum.
Uf eimal lütet s’Glöggli.
Dä Samichlaus chunnt hei.

Er chunnt vo villne chinder.
Er chunnt vo mängem Huus.
Sin Sack isch leer vom schänke,
und d’Öpfeli sind all druus.

Im Tannewald isch’s finschter,
im Tannewald hät’s Schnee.
Am Himmel lüchtet Sternli,
sisch Wiänachtsziit Juhee!

Quelle: St. Nikolausgesellschaft Wallisellen

Samichlaus wiä bin ich froh

Samichlaus wiä bin ich froh,
dass dü aü zu miär bisch cho,
dass dü miär mit guätä Sachä
ganz ä grossi Freid willsch machä.

Mit em «Folgä» weiss i ja
dèrftis mängsmal besser gah.
Weisch ich ha halt s Händli -Wäschä
eppä scho ämal vergässä!

Hittä sind sie süüber! Luäg!
Samichläus, gäll gisch miär gnuäg
Guätzli, Niss und Mandelchärn,
weisch, dènn ha di richtig gärn!

Quelle: www.samichlauskloten.ch

Samichlaus-Sack mit vielen Leckereien.

Samichlaus-Säckchen: Mit feinen Kleinigkeiten gefüllt. (Bild: Alex/iStock, Thinkstock)

Ums Samichlaushüüsli

Ums Samichlaushüüsli
liit schuehtief der Schnee.
Viel hungrigi Tierli
händ es Liechtli drin gseh.

Sie chömet scho z'düüsle
bi Tag und bi Nacht,
Mir händ dene Tierli
es Chrüpfli zwägg gmacht.

Die Häsli, die Rehli -
sie wüssets gar guet,
dass mir zwei sie gärn händ
und das tuet ne guet.

Sie lueget eus früntli
und zuetraulich a.
Mir sind ja für alle
zwei güetige Maane.

Ich striichle min Bart
und brummle froh dri:
«Gottlob, mir händ z'Ässe,
ihr chönd jede Tag cho!»

Quelle: www.samichlaus-mellingen.ch

Es polderet a d’Türe

Es polderet a d’Türe,
de Samichlaus isch da.
Ich fürcht mi nöd, ich weiss es,
er isch en liebe Ma.

Ich säg em fründli Grüezi
und luege zuenem ue:
«Wo häsch Du dänn Dis Hüsli?
Wer putzt Dir Dini Schueh?

Vo wem häsch d’Spanischnüssli?
Wer sticht Dir d’Guezli us?
Und - wachsed d’Mandarinli
im Gärtli vor Dim Hus?»

De Samichlaus muess lache:
«Du Läcker, mit Verlaub,
das dörf ich Dir nöd verrate,
sucht wird mis Eseli taub.»

Quelle: www.samichlaus-glattbrugg.ch

Ich danke Dir

Für vieles stellt mer hüt Roboter a,
mer seit ohni Computer chas nöd gah.

Es git Ragete und Satelite,
und doch wird uf de Erde immer no gschtritte.

Mer schafft vieles ab und tuet ume hetzte,
nur dich Samichlaus cha niemer ersetzte.

Du lasch dich nöd vom Moderene la leite,
und läbigi Schmutzli tüend dich begleite.

Ziesch all Jahr z' fuess dur euses Land,
dreisch immer s' rot und goldig Gwand,

für jedi Familie häsch Zit und machsch halt.
Ich danke dir im Name vo jung und alt.

Quelle: www.sng-urdorf.ch

D`Stube isch no hell

D`Stube isch no hell.
Samichlaus, chomm schnell!
Au zo meer, i bitt;
d`Ruete nimm nöd mit!

Blyb nöd duss im Gang!
Lueg nu, wien i plang,
bis d mer öppis gisch,
wil d en Guete bisch.

Pagg jetz weidli us!
Mach di breit im Huus!
Nochher will i gly
ganz en Brave sy.

Quelle: www.samichlaus-stetten.ch

Samichlaus, du liebe Maa

Samichlaus, du liebe Maa,
mues ich jetzt go füre staa?
Gäll, du bisch nöd bös mit mier.
Weisch, ich han ächli Angscht vor dier.

Gfolget hani scho nöd immer,
s'git no Sache, diä sind schlimmer!
Gäll, das wämmer jetzt vergässe,
lieber Nuss und Bire ässe.

Gäll, Samichlaus ich dörf jetzt gaa,
Samichlaus du liebe Maa.

Quelle: www.samichlaus-glattbrugg.ch

Äs dunklet scho durs Gässli i

Äs dunklet scho durs Gässli i,
dä Samichlaus chunt jetzt dänn gli!
Än chalte Wind blast i sis Horn,
villicht, villicht gits Schnee bis morn!

Oh, wänn doch so nä Wulchä chäm
und huffä Schnee uf d'Ärde nähm,
dänn wer dä Chlaus gar sicher froh,
dänn chönt er mit em Schlittä cho!

Quelle: www.samichlaus-glattbrugg.ch

Holler boller, Rumpelsack

Holler boller Rumpelsack,
Niklaus trug sie huckepack,
Weihnachtsnüsse gelb und braun,
runzlig punzlig anzuschaun.
Knackt die Schale springt der Kern,
Weihnachtsnüsse ess ich gern.
komm bald wieder in dies Haus,
guter alter Nikolaus.

von Albert Sergel

Dä Samichlaus

Vom Himmel falled d'Flöckli
wie Fäderli lislig-lis
em Samichlaus sis Hüüsli
und d'Tännli sind scho wiiss.
Vo jedem Chind im Dörfli
weiss er alles ganz genau
und mängisch mues er süüfzge -
dänn süffzged s'Eseli au.

Quelle: www.chlauszunft.ch

Es Liechtli chunt dä Feldweg i

Es Liechtli chunt dä Feldweg i,
ich glaub, das mues dä Samichlaus sii.

Jetzt ghöret mier s'Glöggli, still los guet,
wie‘s über d'Wiese lüüte tuet.

Mis Härzli chlopfet lies und fescht,
ich hoff, Du weisch vo mier nur s'bescht.

Die andere chline dumme Sache,
wett ich s'nöchscht Jahr besser mache.

Drum bitte lueg in Sack jetzt drii,
öbs öppis hät für mich debii.

Quelle: www.samichlaus-glattbrugg.ch

Er lauft mit schwere Schritte

Er lauft mit schwere Schritte,
er hät halt grossi Stifel a,
i dene chalte Ziite.

Jetzt han i sini Glogge g’hört,
ich weiss, was das bedütet,
wänns uf de Strass und vor em Hus,
am Abig dewäg lütet.

Dänn chunnt de Chlaus id Stube ine
und seit: «Ja, ja, ihr Chinde,
ich glaube fascht,
ich han für Eu kei Ruete müesse binde.

En Sack voll Nusse han i da,
ihr werded ja scho plange,
und wer jetzt gern es Nüssli wett,
de dörf in Sack ie lange.

Quelle: samichlaus-glattbrugg.ch

Kinder horchen dem Samichlaus.

Samichlaus-Umzug: Kinder warten gespannt auf den Samichlaus. (Bild: Sämi Weber, flickr)

Sankt Nikolaus

Sankt Nikolaus,
dich schickt das liebe Christkind schon
vom Himmel auf die stille Erde,
den guten Kindern bringst du Lohn
und sagst uns, dass bald Weihnachten werde.
Du stehst am Tor der Segenszeit
und stellst ein Licht in dunkle Tage;
du machst der Menschen Herz bereit,
auf dass es froh und laut und weit
dem Krippenkind entgegenschlage.

Quelle: www.samichlausfaellanden.ch

Mich deucht, ich sah

Mich deucht, ich sah einen güldenen Schein:
Guckt da nicht Sankt Niklas zum Fenster herein?
Glocken erklingen in weiter Ferne.
Bratäpfelduft aus dem Ofen quoll.
Am nachtklaren Himmel schimmern die Sterne verheissungsvoll
und schauen das Treiben und freuen sich mit
bei der eilenden Menschen frohklingendem Schritt.
Friedvolles Hasten weit und breit:
Weihnacht ist nahe! O heimliche Zeit!

von Albert Sergel

Samichlaus, wo chunds du här?

Samichlaus, wo chunds du här?
Siebehundert Stund wiit här!
Samichlaus, isch s'Seckli schwär?
Siebehundert Pfund ischís schwär!
Samichlaus, machís weidli läär!
Denn isch s'Seckli nümme schwär!

Quelle: www.stnikolauswil.ch

Es tönt es Glöggli

Es tönt es Glöggli vor em Huus,
dä Samichlaus gaht i und us.
Mer ghört en uf und abe gah,
jetzt bliibt er vor dä Türe stah.

Es gaht nüd lang, dänn lüütets scho.
Dä Papi rüeft: «Nu ine cho!»
Sin Sack tuet er in Egge stelle,
er hät viles s’fröge und au z’verzelle.

Quelle: www.samichlaus-glattbrugg.ch

De Samichlaus

De Samichlaus, de Samichlaus,
so tönt's vo Huus zu Huus.
Gar mängem Chind chlopft s'Härz so fescht
Und luegt zum Fänschter uus.
Jetz polderets dur d'Schtäge-n-uuf,
was hed är ächt im Sinn?
Är treid en Sack so schwär und gross,
was tuusigs isch da drin?
De Sack, de nimmt är immer mit
für d'Chinde gross und chli.
De braave lärt är d'Nusse druus,
die böse steckt är drii.

Quelle: www.klausjagen.ch