Mit spannenden und lehrreichen Waldspielen die Natur entdecken

Mehr als 30 Prozent der Fläche der Schweiz ist von weiten Waldlandschaften geprägt, die sich für Kinder zu aufregenden und lehrreichen Abenteuerspielplätzen verwandeln können. Viel gibt es dort zu entdecken. Hier finden Sie Anregungen für spannende Waldspiele für Kinder unterschiedlicher Altersklassen.

Auf Entdeckungstour mit Waldspielen

Mit spannenden Waldspielen werden die Kinder zu Abenteurer und Entdecker! (Bild: Creatas, Thinkstock)

Wer ist der Waldkönig?

Zuerst werden Baumzapfen gesammelt, sodass jedes Kind drei Zapfen in der Hand hält. Im Anschluss wird ein Baumstamm ausgesucht. Je nach Alter des Kindes werden aus einem gewissen Abstand die Zapfen auf den Baumstamm geworfen. Jedes Kind darf seine drei Zapfen einmal werfen. Der Spieler, der am häufigsten den Baumstamm trifft wird zum Waldkönig. Wer das Spiel noch etwas aufpeppen möchte, bastelt aus Zapfen eine Krone. Damit kann der Waldkönig oder die Waldkönigen am Ende gekrönt werden.

Den Stimmen des Waldes lauschen

Waldspiele wie diese eignen sich insbesondere für etwas ältere Kinder. Das Kind soll sich für circa ein bis zwei Minuten hinsetzen und die Augen schliessen. Es wird aufgefordert, ganz genau den Geräuschen des Waldes zuzuhören. Diese reichen vom Rascheln der Blätter im Wind bis zum Zwitschern der Vögel. Im Anschluss wird im gemeinsamen Gespräch über das Gehörte gesprochen und die Eindrücke werden ausgetauscht. Sind die Kinder etwas älter, kann das unterschiedliche Singen der Vögel den einzelnen Vogelarten zugeordnet werden.

Geschichten über Waldschätze

Ziehen Sie mit den Kindern los und suchen Sie in einem vorher vereinbarten Gebiet nach einem Gegenstand, der ihnen gefällt. Im Anschluss treffen sich alle wieder am Ausgangspunkt und jeder zeigt sein ausgesuchtes Objekt. Jeder erklärt, warum er gerade diesen Gegenstand gewählt hat. Dann legen alle ihre Waldschätze zusammen auf den Boden und bilden einen Kreis darum. Ein Spieler nimmt einen Gegenstand seiner Wahl auf und beginnt den ersten Satz einer selbst ausgedachten Geschichte zu erzählen. Danach nimmt ein anderer Teilnehmer einen Gegenstand und führt die fantasievolle Geschichte fort.

Auf Entdeckungstour mit Waldspielen

Der enge Kontakt mit der Natur ist wichtig und wird durch die Waldspiele gefördert. Foto: iStock, Thinkstock

Memory in der Natur

Für lehrreiche Waldspiele wie diese bedarf es etwas Vorbereitung. Im Vorfeld wird ein Revier im Wald ausgesucht, in dem eine Vielfalt an Bäumen und Pflanzen steht. Von diesen Bäumen und Pflanzen werden Bilder gemacht, anhand derer das Kind das passende Exemplar in der Realität finden soll. Insbesondere etwas ältere Kinder können von Waldspielen wie diesem profitieren und die heimische Natur besser kennenlernen.

Wer bin ich?

Das beliebt Spiel «Wer bin ich?» kann wunderbar im Wald gespielt werden. Dafür bekommt ein Spielteilnehmer auf den Rücken einen Zettel geklebt. Auf diesem Zettel steht ein Tiername, eine Baum- oder eine Pflanzenart. Im Anschluss stellt er den anderen Fragen wie «bin ich ein Tier?» oder «bin ich klein?». Die Mitspieler dürfen die Fragen nur mit Ja oder Nein beantworten. Der Spieler mit dem Zettel auf dem Rücken fragt nun so lange, bis er herausgefunden hat, was auf seinem Zettel steht. Der Zettel darf dann auf die Brust geklebt werden und ein anderer Spieler muss erraten, was auf seinem Zettel steht. Wenn viele Kinder an diesem Spiel teilnehmen, wird am Schluss ein Kreis gebildet. Das erste Kind bekommt ein Wollknäuel in die Hand und wirft es einem anderen Kind zu. Dabei soll es begründen, warum es gerade dem ausgewählten Mitspieler das Knäuel zuwirft. Zum Beispiel sagt das Kind: «Ich als Holzwurm mag den Baum und werfe das Knäuel daher zur Esche.» Die Sätze sollen realitätsbezogen sein, sodass durch Waldspiele wie dieses ein kleiner Lernerfolg erreicht wird. Das Werfen des Knäuels wiederholt sich so lange, bis niemanden mehr eine Kombination einfällt und sich ein Spinnennetz aus Fäden zeigt.

Zum Künstler werden

Waldspiele wie «Waldkünstler» eignen sich für kleine und ältere Kinder. Es kann in der Gruppe oder nur mit einem Kind gespielt werden. Dafür wird ein Spaziergang durch den Wald unternommen und eine kleine Tasche mitgeführt. In diese Tasche steckt das Kind die unterschiedlichsten Objekte wie beispielsweise Zweige, Blätter und Erde, die es im Wald findet. Daheim legt es alles auf ein großes, weißes Stück Papier aus und malt beziehungsweise gestaltet damit ein kleines Kunstwerk.

Auf Baumsuche

Einem Kind werden die Augen verbunden. Ein anderer Mitspieler führt das Kind von einem fixen Ausgangspunkt über Umwege zu einem Baum. Diesen Baum soll das Kind nun blind befühlen und sich merken, wie der Baum beschaffen ist. Dann wird das Kind wieder an den Ausgangspunkt gebracht und die Augenbinde wird abgenommen. Nun soll es den Weg gehen, den es kurz vorher mit Augenbinde gegangen ist und den Baum finden, den es befühlt hat. Waldspiele wie dieses geben nicht nur ein Gefühl für die Natur, sondern schulen auf spielerische Weise die Sinne sowie das Erinnerungsvermögen.

Link-Tipps mit weiteren Waldspielen

(red)

Aktiv mit OMO

Aktiv mit OMO

Die Rubrik Freizeit wird Ihnen präsentiert von OMO. OMO ist Ihr Experte für saubere Wäsche und strahlende Farben. Kinder sind aktiv und sollten Ihre Umwelt unbeschwert entdecken können. Ob bei Abenteuern in der Natur, beim Sport oder anderen Freizeitaktivitäten, Schmutz gehört einfach dazu. mehr »

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter