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Umweltspiele für Ihre Kinder

Mit kostenlosen Spielen können Kinder auf einfache und verständliche Weise viel über ihre Umwelt lernen. Und zusätzlich machen die Umweltspiele auch noch richtig viel Spass.

Durch Umwelt-Spiele können Kinder sehr viel über Nachhaltigkeit und den Klimaschutz lernen

Spiele helfen Kindern, ihre Umwelt zu verstehen. Foto: iStock, Dejan Ristovski, Thinkstock

Spiele sind eine gute Möglichkeit, um Kindern etwas über Pflanzen und Tiere beizubringen. Mit den Umweltspielen erforschen sie die Natur und lernen ihre Umgebung besser kennen. Ausserdem können die Kleinen so früh etwas über Umweltschutz und Nachhaltigkeit lernen.

Das sind zum Beispiel Spiele, bei denen sie natürliche Materialien anfassen und fühlen können, wie bei der Taststrasse. Oder man stellt mit den Kleinen selbstgemachtes Papier her und erklärt ihnen dabei, wie die Papierherstellung aus Bäumen und das Recycling funktionieren. Ausserdem macht das Papierschöpfen Spass, weil die Kinder am Ende auch noch ihr eigenes Papier zum Vorzeigen haben.

Aber auch Umweltspiele im Internet gibt es zu Hauf. Da reichen die Angebote von einfachen, erklärenden Spielen, bis hin zu spannenden Wissens- oder Detektiv-Spielen für ältere Kinder.

Die Tast- oder Riechstrasse

Benötigt werden: einige Schüsseln, möglich sind auch mehrere Schachteln oder Schuhkartons; einige natürliche Gegenstände wie Blätter, Holz, Erde, Sand, Wasser, Matsch, Rindenmulch, Tannennadeln, Moos etc.; vielleicht etwas zum Verdecken der Gefässe

Werden die Gefässe für die «Taststrasse» auf einen Tisch gestellt, dann dürfen die Kinder mit den Händen in die verschiedenen Schüsseln oder Schachteln greifen und alle verschiedenen Sachen berühren. Wer es interessanter machen möchte, kann die Gefässe verdecken, so dass keiner weiss, was er als nächstes berühren wird.

Macht man die «Taststrasse» mit den Füssen, dann werden auf dem Boden alle Gefässe hintereinander aufgereiht. Die Kinder steigen dann mit nackten Füssen in die verschiedenen Schüsseln und können herausfinden, wie sich die unterschiedlichen Dinge anfühlen.

Das Ganze könnte man auch als «Riechstrasse» veranstalten. Dann müssten die Gefässe verdeckt sein. Die Kinder dürften nur mit geschlossenen Augen den Vorhang lüften und an dem Inhalt riechen. Wer am meisten Gerüche richtig errät, könnte dann einen Preis bekommen.

Einmal selbst Papier herstellen. Das ist zwar etwas aufwendig, da einiges an Material dazu benötigt wird. Aber viele der Dinge wird bestimmt jeder im Haus haben und der Aufwand lohnt. Den Kindern macht es bestimmt riesig viel Spass und sie lernen dabei sehr viel über Recycling. Ausserdem ist das selbst gemachte Papier natürlich etwas ganz Besonderes und kann nach der Herstellung als eigenes Brief- oder Geschenkpapier verwendet werden.

benötigt werden: eine Schüssel zum Anrühren, eine grosse Schüssel oder Wanne, Papierreste, zwei Holzrahmen, Fliegengitter aus Metall, einen Tacker, Pürrierstab, etwas Flies

Das Fliegengitter wird auf die Grösse der Holzrahmen zugeschnitten. An jedem der Rahmen wird das zugeschnittene Gitter mit einem Tacker befestigt. Schon ist der benötigte Schöpfrahmen fertig. Die spätere Papiergrösse hängt davon ab, wie gross die Innenseite der Rahmen ist. Daher sollte man schon beim Kaufen oder Herstellen der Rahmen daran denken.

Kind pflückt Blumen im Feld

Mit Unweltspielen macht Nachhaltigkeit richtig viel Spass.

Das Papier in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Wasser darauf giessen und mit einem Pürrierstab weiter zerkleinern. Die Papierreste müssen möglichst klein sein, so dass am Ende alles wie ein dicker Brei aussieht. Dieser Faserbrei wird auch «Pulpe» genannt.

Die «Pulpe» wird anschliessend in eine grössere Schüssel oder Wanne gegeben und noch etwas mit Wasser verdünnt. Dann den Schöpfrahmen in das Wasser tauchen. Die «Pulpe» vorher allerdings noch ein wenig durchrühren, damit sich nicht das gesamte Papier am Boden absetzt.

Den Schöpfrahmen nach dem Eintauchen unter Wasser waagerecht halten, so dass sich das Papier darauf liegen bleiben kann. Anschliessend den Rahmen ein wenig hin- und herschütteln, damit sich bereits unter Wasser die Papierreste auch in den Ecken absetzen. Danach den Schöpfrahmen langsam nach oben herausziehen und das überschüssige Wasser abtropfen lassen.

Von dem Schöpfrahmen aus das Papier auf einen angefeuchteten Filz drücken und vom Sieb entfernen. Das Papier auf dem Filz kurzzeitig mit einem Gegenstand beschweren, zum Beispiel ein dickes Buch oder eine Holzplatte. Wenn vorhanden, das Ganze möglichst mit Schraubzwingen oder etwas anderem fest fixieren. Dadurch wird möglichst viel von dem überschüssigen Wasser in den Filz hineingedrückt. Nach dem Pressen den Gegenstand wieder entfernen und das Papier zum Trocknen hinlegen.

Tipp: Wer buntes Papier haben möchte, kann die «Pulpe» mit unschädlicher Lebensmittelfarbe ergänzen.

Auch Spiele zum Lernen von Umweltschutz sind im elektronischen Zeitalter angekommen. So gibt es jede Menge Online-Games, bei denen Kinder Tiere und Pflanzen kennenlernen oder sogar als Klimapolizisten die Welt retten können.

Hier einige Internetseiten auf denen einige tolle Spiele zu finden sind:

  • www.umweltspiele.ch: hier findet sich von allem etwas. Auf der Seite sind ganze 456 Spiele zu Umwelt und Nachhaltigkeit zu finden, die getestet und bewertet wurden.
  • www.klima-commitment.ch: beim Verein Klima Commitment gibt es ein Leiterlispiel zum Ausdrucken, ein Umweltquiz und für etwas grössere Kinder die «Suche nach dem Klimaschatz» als Spiel für Draussen.