Zaubertricks: So leicht lassen sich Zuschauer verzaubern!

Ihr Kind möchte ein Zauberkünstler werden – ein Magier, der ohne grosse Übung mit seinen Künsten Zuschauer verblüfft? Nichts leichter als das! Wer andere mit wirkungsvollen Zaubertricks beindrucken will, braucht keinen teuren Zauberkasten.

Der junge trickst gerade einen Zaubertrick aus.

Kleine Zauberer bringen mit Zaubertricks die Zuschauer ins Grübeln. Bild: iStockphoto-Thinkstock

Zaubern macht Spass! Vor allem dann, wenn bereits einfache Zaubertricks Zuschauer ins Grübeln bringen. Dafür reichen wenige Utensilien: Kartenspiel, Streichhölzer und Geldmünzen.

Die verschwundene Spielkarte

Eine Spielkarte wegzuzaubern ist mit diesem Zaubertrick kein Problem.

Das braucht Ihr Kind:

1 Kartenspiel

So geht es:

Ihr Kind stellt sich entspannt vor sein Publikum. In den Händen hat es einen kleinen Stapel mit sechs Karten: Herz König, Kreuz Bube, Pik König, Karo Dame, Kreuz Dame und Karo König. Nun bittet es einen Zuschauer, sich eine Karte zu merken. „Konzentriere dich auf diese Karte!“ sagt es. Dann bittet es den Mitspieler aufzuschreiben oder aufzumalen, welche Karte er gewählt hat.

Jetzt schiebt das Kind die Karten wieder zu einem Stapel zusammen und dreht sich mit den Worten „Ich versuche nun, Deine Gedanken zu lesen“ um.

Nach einer Weile wendet es sich wieder dem Publikum zu. „Ich werde nun die Karte, die du dir gemerkt hast, wegzaubern!“ Mit geschlossenen Augen murmelt es einen Zauberspruch. Dann bittet es seinen Mitspieler, den Zettel zu zeigen, auf dem er die ausgewählte Karte notiert hat.

„Diese Karte ist in diesem Stapel nicht mehr vorhanden“, sagt das Kind siegesgewiss und zeigt dem Publikum den Kartenstapel. Tatsächlich: Die Karte fehlt!

Der Kniff des Zaubertricks:

Nachdem sich das Kind umgedreht hat, hat es den Stapel Karten gegen einen anderen Stapel mit ähnlichen Karten ausgetauscht: zum Beispiel Herz Dame, Kreuz König, Herz Bube, Pik Dame und Karo König. Dieser Stapel steckte bereits vor Beginn der Vorführung in seinem Ärmel.

Gedanken lesen

Ihr Kind kann Gedanken lesen? Ja!  Mit diesem Zaubertrick beweist es seine telepathischen Fähigkeiten.

Das braucht Ihr Kind:

16 verschiedene Spielkarten

So geht es:

Ihr Kind streckt einem seiner Zuschauer einen Stapel Karten entgegen. „Zieh aus diesem Stapel eine Karte so, dass ich sie nicht sehen kann. Schau sie Dir gut an. Hast Du sie Dir gemerkt? Gut! Dann stecke sie wieder in den Stapel hinein.“ Mit diesen Worten klappt das Kind den Stapel auf, sodass der Mitspieler seine Karte hineinlegen kann. Dann klappt es den Stapel wieder zu.

Das Kind schliesst die Augen und tut so, als würde es sich stark konzentrieren. Wenn es mag, sagt es einen Zauberspruch auf. Anschliessend fächert es den Stapel auf und wendet ihn, so dass es nun die Karten sehen kann. Mühelos findet es die Karte, die sein Mitspieler  kurz vorher ausgewählt hat.

Der Kniff des Zaubertricks:

Als das Kind den Stapel aufgeklappt hat, hat es ganz beiläufig auf die untere Karte der oberen Hälfte geschaut. Sein Mitspieler hat diesen Blick nicht mitbekommen: Er war ja damit beschäftigt, die Karte auf die obere Karte der unteren Hälfte zu legen. Hat das Kind den Stapel umgedreht, muss es nur wissen, dass die gesuchte Karte nun über der Karte liegt, die es sich selbst gemerkt hat.
 

Telekinese: Die Macht des Willens

Natürlich kann Ihr Kind eine Münze allein durch Willenskraft bewegen!

Das braucht Ihr Kind:

  • 1 Münze
  • 1 leere, gekühlte Flasche.

So geht es: 

Die Flasche wird auf den Tisch gestellt, der Flaschenhals kurz mit Speichel angefeuchtet und die Münze auf die Öffnung des Flaschenhalses gelegt.

Nun legt das Kind beide Hände um die Flasche. Dabei spricht es beschwörerische Formeln. Ein wenig Geduld braucht das Publikum nun: Wahre Zauberkunst entfaltet sich nicht immer in Bruchteilen von Sekunden! Doch dann, nach einer Weile, springt die Münze immer wieder ein Stück nach oben, um sich dann zurückfallen zu lassen.

Der Kniff des Zaubertricks:

Hier sind physikalische Kräfte zugange. In der kühlen Flasche steckt kalte Luft. Durch die Hände des Kindes wird nicht nur die Flasche, sondern auch die Luft angewärmt. Sie braucht nun mehr Platz, weil sie sich ausdehnt und sucht sich einen Ausgang. Zunächst stemmt sie sich vergebens gegen die Münze, die auf dem angefeuchteten Flaschenhals klebt. Doch nach einer Weile ist der Luftdruck stark genug, um die Münze nach oben ploppen und einen Teil der Luft entweichen zu lassen.

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