April, April: Gute Laune mit Aprilscherzen

Sie hören von ungewöhnlichen Ereignissen, die Sie in grosses Erstaunen versetzen? Vorsicht, zeigt der Kalender den 1. April an, könnte es sich um einen Aprilscherz handeln! Wer selbst seine Familie oder seinen Partner hereinlegen will, braucht eine zündende Idee. Tipps für witzige Aprilscherze gibt es hier.

Lustige Aprilscherze

April, April, wer hat den besten Aprilscherz? Bild: Purestock, Thinkstock

«April, April!» tönt es laut und ein wenig schadenfroh in ganz Europa und in Nordamerika, wenn man am 1. April auf einen Scherz hereingefallen ist. Der Aprilscherz hat eine lange Tradition. Wie er entstand, beschreiben verschiedene Theorien. Möglichweise stammt der Aprilscherz aus Frankreich, wo bis in das Jahr 1564 der Neujahrstag am 1. April gefeiert wurde. Als König Karl IX. beschloss, eine neue Zeiteinteilung und damit eine Kalenderreform einzuführen, waren nicht alle Untertanen einverstanden. Sie wollten weiterhin am 1. April Neujahr feiern. Dafür ernteten die «April-Narren» eine Menge Spott, bei dem sie mit erfundenen Geschichten hereingelegt wurden.

Was macht einen guten Aprilscherz aus?

Ein guter Aprilscherz soll Spass machen – kurzum: Er darf niemanden ernsthaft erschrecken. Ebenso sollte die Auflösung des Scherzes nicht zu einer Enttäuschung führen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Kinder beteiligt sind. Wer Kinder in den April schicken will, sollte darüber hinaus darauf achten, einen Witz zu wählen, der sich auf alltägliche Sachen bezieht und dadurch leicht zu verstehen ist.

Erwachsene mit einem Aprilscherz hereinlegen

Zusammen mit den Kindern den Partner, Grosseltern oder Freunde hereinzulegen, ist ein Erlebnis, an das sich in folgenden Jahren oft schmunzelnd zurückdenken lässt.

Der Auto-Scherz

Formulieren Sie zusammen mit Ihren Kindern einen kurzen Brief wie diesen: «Leider habe ich Ihr Auto beschädigt. Bitte melden Sie sich bei mir wegen der Versicherungsabwicklung.» Als Telefonnummer geben Sie eine Nummer eines eingeweihten Freundes an. Mit Sicherheit wird Ihr «Opfer» irritiert am Auto nach dem angeblichen Schaden suchen. Vielleicht wählt es auch die angegebene Telefonnummer – dann lässt sich der Spass noch fortführen.

Die Zeitungs-Meldung

Lustig ist es, sich eine Zeitungsmeldung auszudenken, die am Morgen des 1. Aprils unauffällig in die Zeitung gelegt wird. Mit Hilfe dieser erfundenen Meldung lässt sich leicht ein Hobby des Vaters oder der Mutter aufs Korn nehmen. Am Morgen gilt es dann, den erfundenen Zeitungsbericht mit überraschtem Tonfall vorzulesen. Interessiert sich der Elternteil, der hinters Licht geführt werden soll, zum Beispiel vor allem für Computer, könnte dort stehen:

«Privatpersonen mit mehr als zwei Computern (wahlweise: Modelleisenbahn-Anlagen, Gartenbeeten, Katzen, Stereo-Musikanlagen, Gästezimmern, Gartenhäusern, Smartphones etc.) werden künftig zur Kasse gebeten. Die Bundesversammlung genehmigte in ihrer jüngsten Sitzung mit einer knappen Mehrheit den Haushaltsentwurf, der eine entsprechende Einführung der sogenannten Computer-Steuer vorsieht. Während der erste Computer steuerfrei bleibt, sind ab 1. Juli für den zweiten Computer 64 Franken im Jahr fällig …» Je flüssiger der Text vorgelesen wird, umso besser wirkt er!

Der Brötchen-Gag

Wie schön, Ihre Kinder besorgen am 1. April frische Brötchen? Gut, wenn Sie schon Tage vorher ein paar Brötchen auf die Seite gelegt haben! Während Sie und Ihre Kinder herzhaft in das frische Backgut beissen, liegen im Brotkorb und auf dem Teller Ihres Partners die alten Brötchen …

Aprilscherze ohne Vorbereitung

Ein Aprilscherz kann einige Vorbereitung benötigen, doch manchmal braucht es nur etwas Überzeugungskraft gespickt mit ein bisschen Schauspieltalent. So lässt sich sagen:

 «Machst du mal bitte auf, da ist jemand an der Tür!» Sicher wird nun die Antwort sein: «Ich habe gar keine Türklingel gehört!» Jetzt müssen sich alle einig sein: «Doch, es hat schon zwei Mal geläutet!»

 «Musst du heute mit dem Auto weg? Der Reifen vorne rechts sieht ganz merkwürdig aus. Hast du etwa einen Platten?»

«Papa, Papa, guck mal, der Apfelbaum hat schon ein paar rote Äpfel!» Mit diesen Worten zeigen die Kinder ein paar kleine Äpfel in ihren Händen.

Aprilscherz für Kinder: So können Sie Ihre Kinder hereinlegen

Die meisten Kinder machen lieber einen Spass mit Erwachsenen, als sich selbst hereinlegen zu lassen. Je jünger Kinder sind, umso geringer ist in der Regel die Frustrationstoleranz. Wer dennoch seine Kinder in den April schicken will, sollte sich besonders harmlose Spässe aussuchen, die weder Schrecken auslösen noch Erwartungen wecken, die dann bitter enttäuscht werden. Solche Scherze können zum Beispiel so lauten: «Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Schweizer Kinder nicht gut rechnen können. Um zusätzlichen Mathe-Unterricht einführen zu können, werden die Sommerferien ab diesem Jahr um eine Woche gekürzt …» oder «Aah, euer Trainer hat per Email Bilder von den neuen Fussball-Trikots geschickt – diesmal sind sie rosa».

Der klassische Aprilscherz liegt in Worten – Kinder aber lieben auch Streiche. Was für ein Erlebnis, morgens den Wasserhahn aufzudrehen und grünes Wasser herauslaufen zu sehen. Der Trick: Zwischen dem Kopf des Wasserhahns und dem Wasserhahn liegt eine Ostereier-Färbetablette.

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