Kinderbilder: Zehn Tipps für gelungene Erinnerungsfotos!

Was für lustige Fotos! Sie sorgen noch Jahre und Jahrzehnte für wunderschöne Erinnerungen. Mit Hilfe weniger Tricks gelingen Ihnen so tolle Schnappschüsse und natürlich wirkende Kinderbilder mit einem besonderen Kick.

Kinder fotografieren: Schwieriger als gedacht.

Kinder fotografieren ist nicht selten eine Herausforderung. Bild: SerbBgd, iStock, Thinkstock.

Einfach auf den Auslöser drücken – und fertig? Nein, so leicht ist es nicht, eindrucksvolle Kinderbilder zu machen. Denn bei Kindern nutzt die Anweisung «Bitte so bleiben!» wenig. Wenn sie nicht gerade schlafen, sind sie ständig in Aktion. Ihre Bewegungsfreude ist aber nicht nur eine Herausforderung für den Fotografen, sondern auch eine besondere Chance. Denn langweilig werden Bilder von quirligen Kindern nie.

Tipp 1: Möglichst nicht auffallen

Sie wollen im Bild festhalten, wie das Kind im Sandkasten gräbt, über eine Wiese tollt oder auf dem Sofa hüpft? Dann ist es vor allem wichtig, nicht aufzufallen. Wer umständlich mit der Kamera hantiert oder sich allzu langatmig vor dem Kind aufbaut, zieht die Aufmerksamkeit des Kindes an sich. Mit der Frage «Machst du ein Foto?» verändert sich die Szene. Die Natürlichkeit entfällt. Es gilt also, sich möglichst geschickt heran zu pirschen, um Kinderbilder zu machen. Das ist nicht immer einfach. Mit einem guten Teleobjektiv ist es möglich, im Hintergrund zu bleiben. Objekte im Hintergrund werden dabei unscharf und heben das Kind ganz besonders hervor.

Tipp 2: Auf ausgeglichenes Licht achten

Das Licht spielt eine entscheidende Rolle für das Gelingen von Fotos. Vor allem die Mittagssonne ist grell und wirft harte Schatten. Am schönsten aber ist ausgeglichenes Licht. Besondere Tiefe und Wärme hat das Licht des Morgens und des Abends. Augen wirken dann lebendig, wenn sie etwas Licht reflektieren.

Tipp 3: Eine kurze Belichtungszeit wählen

Weil Kinder ständig in Aktion sind, ist in der Regel eine kurze Belichtungszeit von 1/250 oder 1/500 Sekunde sinnvoll. Ist die Belichtungszeit länger, werden die Kinderbilder durch die Bewegung unscharf. Damit die Fotos nicht zu dunkel ausfallen, wählen Sie die Einstellung «Blendenautomatik», die manchmal auch «Sportautomatik» heisst. Die Blende gleicht dann die kurze Belichtungszeit aus, indem sie sich weiter öffnet.

Tipp 4: Perspektive bewusst wählen

Kinderbilder von oben herab stellen heraus, wie klein das Kind noch ist. Bilder, die von unten fotografiert werden, lassen dagegen selbst kleine Kerle ganz gross und cool daher kommen. Bilder auf Augenhöhe holen Kinder da ab, wo sie sind – sie schaffen Nähe.

Tipp 5: Immer scharf sehen

Unscharfe Kinderbilder machen keine Freude beim Anschauen. Stellen Sie deshalb die Kamera richtig scharf, sobald Sie fokussiert haben. Oder warten Sie ab, bis die Kamera automatisch scharf gestellt hat.

Tipp 6: Quatsch machen

Natürlich müssen nicht alle Kinderbilder von einem Lachen getragen werden. Schliesslich soll die Situation möglichst lebensecht eingefangen werden. Auch ein Flunsch oder ein Gedanken verlorener ernsthafter Blick kann auf einem Foto eine grosse Wirkung haben. Wenn der Fotograf aber fröhliche Kinderbilder machen will, sollte er Quatsch machen. So erntet er ganz ungekünsteltes Lachen.

Tipp 7: Auf den Bildausschnitt achten

Lassen Sie Ihr Kind gross heraus kommen! Mit anderen Worten: Gehen Sie nah ran! Schliesslich soll keine Landschaft fotografiert werden, sondern das Kind im wahrsten Sinne des Wortes im Fokus stehen.

Tipp 8: Viele Fotos machen 

Je mehr Fotos gemacht werden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein paar richtig gute Kinderbilder dabei sind. Richtig gute Kinderbilder sind Fotos, die die Situation genau einfangen, auf dem der Gesichtsausdruck stimmt, das Licht passt und die Szene scharf ist. Wer viele Fotos macht, sammelt auch Erfahrung.

Tipp 9: Auf Blitz verzichten

Der grelle Blitz hinterlässt auf einem Foto ein unnatürliches Licht – mit roten Augen und schreckerstarrten Gesichtern. Wer ohne Blitz fotografiert, muss den den ISO-Wert erhöhen. Je höher der ISO Wert eingestellt wird, umso lichtempfindlicher reagiert der Sensor der Kamera. Ein ISO-Wert zwischen 400 und 800 eignet sich für Aufnahmen bei bedecktem Himmel und abends. Ein ISO-Wert von mehr als 800 ist nötig, um gelungene Kinderbilder nachts oder in dunklen Räumen zu machen.

Tipp 10: Bilder bearbeiten

Zum Glück lassen sich Kinderbilder mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm auch nach der Aufnahme noch verbessern. Am Computer ist Zeit zu experimentieren. Wirkt das Bild intensiver, wenn der Bildausschnitt enger gefasst wird? Wie kommt das Bild in schwarz-weiss? Sind Tonwerte, Helligkeit und Kontraste korrigiert, gilt es, manch unliebsamen Hintergrund weg zu retuschieren. Aus einem Querformat kann auch im Nachhinein noch ein Hochformat werden. Autokorrektur lohnt sich in vielen Fällen.

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