Über die mütterhilfe

Helfen wir den Eltern, helfen wir den Kindern

Die mütterhilfe ist eine private Stiftung und unterstützt seit über 77 Jahren Schwangere, Mütter, Väter und Paare, die in eine psychische oder finanzielle Notlage geraten sind. Die mütterhilfe hat dabei stets das gleiche Ziel vor Augen: eine stabile Eltern-Kind-Beziehung zu schaffen, die den Kindern als Basis für den Weg in ein selbstständiges Leben dient. Neben der finanziellen Hilfe stehen besonders psychosoziale und psychische Probleme im Vordergrund, denen die mütterhilfe mit drei Angeboten begegnet – mit der Sozialberatung, dem Sozialtherapeutischen Fami - lieneinsatz und der Elternschaftstherapie.

Die meisten Angebote sind kostenlos und können genutzt werden, bis das jüngste Kind drei Jahre alt ist. Die therapeutischen Angebote – wie im hier geschilderten Fall der Sozialtherapeutische Familieneinsatz – werden entweder durch Kostengutsprachen von Institutionen unterstützt oder mit gezielten Gesuchen an karitative Einrichtungen finanziert.

Das Behandlungsangebot des Sozialtherapeutischen Familieneinsatzes

  • Eltern-Kind-Begleitung, Beratung und Therapie bei der Familie zu Hause, bei Überforderung, Erschöpfung, Unsicherheit im Umgang mit dem Baby, Regulationsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten des Kindes usw.
  • Rasche Kontaktaufnahme mit der Familie innerhalb von zwei Arbeitstagen
  • Gezielter Einsatz von Interventionstechniken aus der Eltern-Säuglings-Psychotherapie, aus der körperorientierten Psychotherapie, der Familientherapie, der Video-Interventions-Therapie (VIT) nach George Downing
  • Kurzbegleitungen bis 6 Monate
  • Langzeitbegleitungen bis 18 Monate
  • Frequenz: 1 bis 2 Einsätze zu 1,5 Std. pro Woche

Mehr Infos unter www.muetterhilfe.ch.

Text: Susanne Fisch und Margarita Etter von der Stiftung Mütterhilfe, Forum Praxispädiatrie

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