Leben > Arbeit & Familie«6 Wochen Ferien ermöglichen mehr gemeinsame Zeit» Angela Zimmerling Mehr Ferien klingt nach weniger Stress und mehr Familienzeit. In der Praxis fragen sich viele Eltern in der Schweiz aber vor allem: Wie schliesst du die Betreuungslücke in den langen Schulferien, wenn du «nur» 4 bis 5 Wochen Ferien hast? Dieser Beitrag ordnet die frühere Initiative «6 Wochen Ferien für alle» kurz ein – und ist vor allem ein Ferien-Hub: mit konkreter Jahresplanung (Ferienabdeckung), Checklisten, Copy-Paste-Template und einem Backup-Plan, falls in der Ferienwoche etwas schiefgeht. Kommentare Teilen Facebook X / Twitter WhatsApp E-Mail Merken Bei 6 Wochen Ferien könnten Eltern mehr Zeit mit den Kindern in den Schulferien verbringen. Foto: © pressmaster - Fotolia.com Kontext: Worum ging es bei «6 Wochen Ferien» – und was bleibt als Kernfrage? Die Diskussion um mehr Ferien war (und ist) emotional: Befürworter:innen betonen Erholung, Gesundheit und Familienzeit, Kritiker:innen warnen vor Mehrbelastung, Druck im Betrieb und höheren Kosten. Für Eltern ist die Kernfrage oft weniger politisch als praktisch: Schulferien dauern deutlich länger als der gesetzliche Ferienanspruch – und Betreuung muss organisiert, bezahlt und im Alltag tragbar sein. Im Interview argumentierte SP-Politikerin Jacqueline Fehr, mehr Ferien stärkten Gesundheit, Autonomie über die eigene Zeit und die Vereinbarkeit. Gleichzeitig wurde die Sorge angesprochen, dass Arbeit in kürzerer Zeit erledigt werden müsse. Diese Spannung erlebst du vielleicht selbst: Ferien sind erholsam – aber Planung, Betreuungsorganisation und Budget können zusätzlichen Stress auslösen. Wichtig als Elternteil: Unabhängig davon, wie man zur Initiative steht, lohnt es sich, die heutigen Rechte (und Spielräume) zu kennen – und Ferienplanung als Familienprojekt anzugehen, nicht als «Privatproblem» einzelner Personen. Mehr zum Thema: Familie und Beruf vereinbaren: So geht es leichter Günstige Ferien und Reisen für Familien mit kleinem Budget Ferien in der Schweiz: das gilt heute Gesetzlicher Mindestanspruch In der Schweiz ist der Mindestanspruch auf Ferien im Obligationenrecht geregelt: Nach Art. 329a OR hast du als Arbeitnehmer:in mindestens 4 Wochen Ferien pro Jahr; für Jugendliche bis zum vollendeten 20. Altersjahr gilt mindestens 5 Wochen. Ferien dienen der Erholung und sollen grundsätzlich bezogen werden (nicht «einfach auszahlen lassen»), weil der Erholungseffekt zentral ist. Praxis-Tipp: Wenn du neu in einer Stelle startest oder während des Jahres das Pensum änderst, werden Ferien häufig pro rata berechnet. Kläre frühzeitig schriftlich, wie viel dir bis Jahresende zusteht und wie Betriebsferien geregelt sind. Was oft zusätzlich möglich ist: 5. Woche, GAV, Seniorität Viele Arbeitgebende gewähren freiwillig eine 5. Ferienwoche oder zusätzliche freie Tage (z.B. Brückentage, «Company Days»). In manchen Branchen regeln Gesamtarbeitsverträge (GAV) bessere Bedingungen. Manchmal gibt es auch Senioritätsferien (z.B. ab einem gewissen Alter oder nach mehreren Dienstjahren). Wenn du unsicher bist: Schau in deinen Arbeitsvertrag, in ein Personalreglement und – falls vorhanden – in den GAV. Für viele Eltern entscheidet nicht nur die Anzahl Wochen, sondern auch, ob Ferien planbar sind (z.B. keine kurzfristigen Sperrfristen in den wichtigsten Schulferienwochen). Kann man Ferien «kaufen»? Manche Arbeitgebende bieten Modelle wie «Ferien kaufen», zusätzliche unbezahlte Ferientage oder Jahresarbeitszeit an. Das kann entlasten, hat aber Stolpersteine: Lohn und Sozialversicherungen: Bei unbezahlten Tagen sinkt meist der Lohn; je nach Ausgestaltung können auch Beiträge/Deckungen betroffen sein. Budget: Mehr freie Zeit hilft nur, wenn die finanzielle Planung nicht zusätzlichen Druck macht. Team-Abhängigkeiten: In kleinen Betrieben ist Vertretung oft schwierig – früh planen ist entscheidend. Wenn du eine Betreuungslücke in den Schulferien hast, kann ein «Ferienkauf»-Modell sinnvoll sein. Wenn du vor allem Erholung brauchst, kann auch eine gleichmässigere Verteilung von freien Tagen (z.B. einzelne Tage rund um Feiertage) helfen – ohne dass du gleich ganze Wochen zusätzlich brauchst. Eltern-Problem: Schulferien sind länger als der Ferienanspruch Die typische Betreuungslücke Kinder haben je nach Kanton und Gemeinde deutlich mehr schulfreie Wochen als Erwachsene Ferien. Dazu kommen Weiterbildungstage, Brückentage oder kurzfristige Ausfälle. Die Betreuungslücke betrifft besonders Familien, in denen beide Elternteile arbeiten oder Alleinerziehende. Realistische Einordnung: Ferien sollen erholen. Wenn du in den Schulferien hauptsächlich organisierst, pendelst und betreust, kann das trotz «frei» anstrengend sein. Das ist kein persönliches Versagen, sondern ein strukturelles Thema – und du darfst dir Unterstützung holen. Planung im Paar: Kalender, Rotation, Grosseltern, Ferienlager Viele Konflikte entstehen nicht «wegen zu wenig Ferien», sondern weil Absprachen fehlen oder unsichtbare Planungsarbeit ungleich verteilt ist. Das hilft oft spürbar: Schritt 1: Schulferien und schulfreie Tage (inkl. Weiterbildungstage) sofort zu Jahresbeginn in einen gemeinsamen Kalender eintragen. Schritt 2: Fixe «Abdeckungsblöcke» definieren: Wer übernimmt welche Wochen oder Tage? Schritt 3: Externe Betreuung früh sichern: Ferienhort, Tagesstruktur, Tagesfamilie, Ferienlager, Grosseltern oder befreundete Familien (Rotation). Schritt 4: Puffer einbauen: 2–3 Tage pro Ferienblock für Unerwartetes (krankes Kind, geschlossene Betreuung, Engpass im Job). Beispiel-Formulierung für euch als Paar: «Lass uns nicht nur die ‘schönen’ Ferienwochen planen, sondern zuerst die Betreuungslücken. Danach reservieren wir bewusst auch Zeit, die wirklich erholsam ist – für die Kinder und für uns.» Budget-Tipps für Ferien mit Kindern Ferien müssen nicht teuer sein, um erholsam zu sein. Oft wirken kleine Stellschrauben: Nebensaison & Flexibilität: Wenn du einzelne Tage frei nehmen kannst, sind An- und Abreise ausserhalb der Spitzenzeiten oft günstiger. Ferien zu Hause («Staycation»): Plane 2–3 fixe Ausflüge und dazwischen echte Ruhetage. Viele Kinder brauchen weniger Programm als Erwachsene denken. Betreuungskosten einrechnen: Wenn Ferienlager oder Ferienhort nötig sind, plane sie wie einen Fixposten ein – nicht als «Luxus». Ferienabdeckung planen: So schliesst ihr die Lücke Schritt 1 - alle Schulferien und Brückentage sammeln Starte nicht mit «Wer nimmt wann frei?», sondern mit dem Kalender. Das Ziel ist ein kompletter Überblick, damit du nicht Wochen später überrascht wirst. Schulferien: Termine der Schule (wichtig: kantonale und teils kommunale Unterschiede). Zusatzfreie Tage: Brückentage, Weiterbildungstage/Planungstage der Schule, lokale Feiertage. Schliesszeiten: Kita, Tagesstruktur/Tagesschule, Spielgruppen, Tagesfamilie (Sommerpause, Betriebsferien). Familien-Blocker: Fixe Termine wie Prüfungen/Projektphasen im Job, Militärdienst, medizinische Termine. Wenn-dann: Wenn du merkst, dass bei euch vor allem einzelne Tage «kippen» (z.B. einzelne Freitage), plane zuerst genau diese Tage als kritische Punkte. Schritt 2 - Ferienkontingente & flexible Tage der Eltern eintragen Trage jetzt ein, was ihr wirklich zur Verfügung habt – nicht, was «ideal» wäre. Das reduziert spätere Diskussionen. Ferienwochen pro Elternteil: inklusive bereits verplanter Wochen. Flexible Tage: Gleitzeit, Kompensation/Überstunden, Homeoffice-Möglichkeiten, allfällige «Company Days». Fixe Sperrzeiten: Zeiten, in denen Ferien im Betrieb schwer möglich sind. Tipp für Fairness: Nicht nur Wochen zählen, sondern auch «mentale Last»: Wer organisiert Lager, Telefonate, Formulare, Materiallisten? Plant das bewusst mit ein. Schritt 3 - externe Betreuung koordinieren Externe Betreuung wird in vielen Regionen schnell knapp – vor allem für einzelne Wochen in den Sommerferien. Je früher du koordinierst, desto mehr Auswahl und desto weniger Stress. Tagesstrukturen/Ferienhort: Verfügbarkeit, Bring- und Abholzeiten, Verpflegung, Kosten, Subventionen. Ferienlager: Alter, Interessen, Betreuungsschlüssel, Notfallkonzept, medizinische Infos/Allergien. Grosseltern/Bezugspersonen: realistische Abdeckung (inkl. Erholung für sie), klare Abhol- und Schlafregeln. Rotation mit befreundeten Familien: z.B. «2 Tage bei euch, 2 Tage bei uns» (nur, wenn es für alle Kinder passt). Ferienplan-Template (Copy-Paste) Du kannst diese Tabelle kopieren (z.B. in Notizen, Word oder ein Tabellen-Tool) und pro Ferienblock ausfüllen: Woche/Datum Schulferien/Anlass Betreuung (Plan A) Betreuung (Plan B) Wer organisiert bis wann? Hinweise (Bring-/Abholzeit, Kosten, Material) KW __ / __.__–__.__ z.B. Sommerferien z.B. Elternteil A (Ferien) z.B. Ferienhort / Grosseltern Name, Datum z.B. Abholung 17:30, Znüni mitgeben KW __ / __.__–__.__ KW __ / __.__–__.__ Checkliste: Ferienbetreuung suchen Startzeitpunkt: Für Sommerferien möglichst mehrere Monate vorher starten (bei beliebten Angeboten frühzeitig), für einzelne Brückentage spätestens einige Wochen vorher. Kapazitäten: Gibt es Wartelisten? Wie läuft die Anmeldung (fixe Wochen oder einzelne Tage)? Öffnungszeiten: Passen Bring- und Abholzeiten zu deinen Arbeitszeiten und Wegen? Kosten: Was ist inklusive (Essen, Ausflüge, Material)? Gibt es Geschwisterrabatt oder einkommensabhängige Tarife? Qualität & Sicherheit: Wie ist die Betreuung organisiert (Gruppengrösse, Qualifikation, Notfallkontakt)? Passung fürs Kind: Drinnen/draussen, Sport/Kreativ, ruhige Rückzugsmöglichkeiten, Umgang mit Allergien/Medikamenten. Storno/krank: Was gilt bei Krankheit (deines Kindes oder Betreuungspersonen)? Gibt es Ersatzangebote? Hinweisbox: Schweizer Quellen & Anlaufstellen (Angebote und Subventionen) Viele Ferienangebote und Vergünstigungen sind kommunal oder kantonal geregelt. Gute Startpunkte sind: die Website deiner Gemeinde (Rubriken Tagesstrukturen/Ferienbetreuung/Jugend/Familien), die zuständige Kanton-Seite (Bildung/Familie/Soziales), sowie die Schulverwaltung deiner Schule (Ferienplan, schulfreie Tage). Für arbeitsrechtliche Fragen eignet sich das SECO. Für Beratung rund um Familie und Belastung kann Pro Juventute unterstützen. Wenn 4–5 Wochen nicht reichen: Optionen Unbezahlter Urlaub Unbezahlter Urlaub kann eine pragmatische Lösung sein, wenn die Betreuungslücke nur einzelne Tage oder eine Woche betrifft. Kläre dabei: Wie wirkt sich der unbezahlte Urlaub auf Lohn, Ferienanspruch und allfällige Zulagen aus? Wie sind Unfallversicherung und andere Versicherungen während der unbezahlten Zeit geregelt? Wie früh braucht dein:e Vorgesetzte:r den Antrag? Beispiel-Formulierung fürs Arbeitgebergespräch: «Ich möchte die Schulferienabdeckung frühzeitig sicherstellen. Gibt es bei uns die Möglichkeit von 3–5 unbezahlten Tagen pro Jahr oder einem Modell, bei dem ich zusätzliche freie Tage über das Jahr ansparen kann?» Sabbatical Ein Sabbatical ist nicht nur «Auszeit», sondern oft ein Projekt: Erholung, Familienzeit, Weiterbildung oder Care-Arbeit. Damit es nicht zu zusätzlichem Stress führt, helfen klare Ziele: Was soll sich verbessern? Erholung, Familienalltag, Gesundheit, Neuorientierung. Was ist finanziell tragbar? Sparplan, Pensumreduktion davor/danach, Versicherungen. Wie bleibt der Wiedereinstieg gut machbar? Vertretung, Übergaben, klare Rückkehrvereinbarung. Teilzeit/Jahresarbeitszeit als Ferien-Alternative Manchmal ist nicht «mehr Ferien am Stück», sondern mehr regelmässige freie Zeit das, was Familien entlastet: ein fixer freier Tag pro Woche, Jahresarbeitszeit (mehr arbeiten in Schulwochen, weniger in Ferienzeiten) oder Homeoffice-Tage, die Wege reduzieren. Wichtig: Homeoffice ersetzt Betreuung nicht. Es kann aber helfen, Randzeiten abzudecken (z.B. frühe Abholzeiten) – sofern Arbeitgeber:in und Team klare Erwartungen an Erreichbarkeit und Arbeitsleistung definieren. Wenn der Plan kippt: Backup für die Ferienwoche Notfallbetreuung - Optionen je nach Region Manchmal fällt eine Betreuungsperson aus, ein Lager wird kurzfristig abgesagt oder ein Kind wird krank. Ein Backup-Plan ist nicht pessimistisch – er ist entlastend, weil du im Stress nicht bei null starten musst. Gemeinde/Schule: Manche Gemeinden bieten kurzfristige Ferienmodule, Tagesstrukturen oder Hinweise auf lokale Angebote. Tagesfamilien/Vermittlungsstellen: Je nach Region gibt es kurzfristige Lösungen über Tagesfamilien-Organisationen. Familiennetzwerk: 1–2 «Notfallkontakte» definieren (z.B. Gotti/Götti, Nachbar:in, befreundete Eltern) – mit klaren Bedingungen, was im Notfall ok ist. Rotation light: Wenn ihr befreundete Familien habt: lieber halbtags als ganztags fragen (oft leichter machbar). Plan C im Alltag: Arbeitszeiten anpassen (früher starten/später arbeiten), Überstunden kompensieren, einzelne Homeoffice-Tage bündeln – aber nur, wenn echte Betreuung gesichert ist. Wichtig: Wenn dein Kind krank ist, braucht es in der Regel Betreuung und Ruhe. «Nebenbei arbeiten» funktioniert dann oft nicht – plane lieber früh eine Alternative oder eine Entlastung im Team. Absprachen mit Arbeitgeber - so formulierst du es Wenn du kurzfristig handeln musst, hilft ein klarer Vorschlag. Drei praxistaugliche Varianten (du passt sie an eure Situation an): Variante 1 (Homeoffice mit klarer Verfügbarkeit): «Die Betreuung ist kurzfristig ausgefallen. Ich kann heute von zu Hause arbeiten und bin von 09:00–11:30 und 14:00–16:30 erreichbar. Dringendes erledige ich priorisiert, alles andere morgen. Passt das?» Variante 2 (Kompensation/Überstunden): «Ich muss heute kurzfristig Betreuung übernehmen. Ich würde dafür am __.__ kompensieren bzw. die Stunden diese Woche nachholen. Welche Lösung ist für das Team am besten?» Variante 3 (unbezahlter Tag/Notfall-Ferientag): «Ich habe heute keine Betreuung. Ich beantrage kurzfristig einen Ferientag / einen unbezahlten Tag. Ich organisiere die Übergabe der dringenden Aufgaben an ___.» Tipp: Nenne immer (1) die Situation kurz, (2) deinen konkreten Lösungsvorschlag und (3) wie du die Auswirkungen fürs Team klein hältst. Was Erholung wissenschaftlich bedeutet – und wie du sie wahrscheinlicher machst Erholung ist nicht nur «frei haben», sondern ein messbarer Schutzfaktor für Gesundheit. Entscheidend ist, dass Erholungszeit wirklich als Unterbruch von Belastung erlebt wird. Das passt zu Erkenntnissen aus dem deutschsprachigen Raum zur psychischen Gesundheit: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betont in aktuellen Grundlagen zur psychischen Gesundheit und Stressprävention, wie wichtig Erholungsphasen, soziale Unterstützung und frühzeitige Entlastung bei anhaltender Belastung sind. Alltagsnah umgesetzt: Plane echte Pausen ein: Nicht jede freie Stunde mit Organisation füllen. Mini-Erholung zählt: Auch einzelne freie Nachmittage oder ein Tag ohne Termine können Stress senken. Erwartungen reduzieren: Ferien müssen nicht «perfekt» sein. Für Kinder ist Beziehung oft wichtiger als Programm. Wenn du merkst, dass du dauerhaft am Limit bist: Nimm das ernst. Anhaltende Schlafprobleme, Reizbarkeit, Erschöpfung oder häufige Konflikte sind Signale, dass du zusätzliche Unterstützung brauchst (ärztlich, psychologisch oder über Beratungsstellen). In einer akuten Krise: Notruf 144. Checkliste Ferienplanung Schulferien checken, Betreuungsoptionen, Arbeitgebergespräch Schritt 1: Überblick Alle Schulferien, Feiertage, Weiterbildungstage der Schule und Schliesszeiten von Kita/Tagesschule eintragen (kantonale und kommunale Unterschiede beachten). Schritt 2: Betreuungslücken markieren Welche Wochen/Tage sind noch unklar? Wer kann realistisch übernehmen? Schritt 3: Optionen priorisieren 1) Eigene Ferien 2) Grosseltern/Bezugspersonen 3) Ferienhort/Tagesstrukturen 4) Ferienlager 5) Unbezahlter Urlaub oder Pensumanpassung. Schritt 4: Gespräch im Betrieb vorbereiten Konkreter Vorschlag statt «Problem»: «Ich würde gerne Woche X übernehmen und dafür Woche Y arbeiten/tausche Dienste/plane Homeoffice – ist das möglich?» Schritt 5: Erholung absichern Pro Ferienblock mindestens 1–2 Tage ohne Reise/Programm einplanen. Kinder profitieren von Rhythmus und Pausen.