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So berechnen Sie Ihren Geburtstermin

Hurra, der Schwangerschaftstest ist positiv! In welcher Woche der Schwangerschaft bin ich jetzt? Und wann kommt das Baby? Diese Fragen stellen sich viele werdende Mütter. Hier erfahren Sie, wie sich Schwangerschaftswoche und Geburtstermin berechnen lassen.

An den errechneten Geburtstermin halten sich die wenigsten Kinder.

Baby, wann kommst du? Die wenigsten Kinder werden direkt am errechneten Geburtstermin geboren. Foto: SolisImages, iStock, Thinkstock

Fast niemand weiss, wann genau der Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, der tatsächlich zur Befruchtung des Eis geführt hat - und selbst wenn, kennt keiner den Zeitpunkt der Befruchtung. Als erster Tag der Schwangerschaft gilt daher immer der erste Tag der letzten Periode, auch wenn Sie zu diesem Zeitpunkt noch rund zwei Wochen lang gar nicht schwanger sind. Es wird jedoch von vierzig vollen Schwangerschaftswochen ausgegangen, um die Berechnung zu erleichtern. Bei sehr unregelmässigen Menstruationszyklen lässt sich der Beginn der Schwangerschaft nicht rein rechnerisch festlegen. Hier muss mittels Ultraschall ermittelt werden, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Dabei wird die Grösse des Kopfes des Embryos zur Berechnung der Schwangerschaftswoche und des Geburtstermines genutzt.

Geburtstermin berechnen: einfache Formel

Der Geburtstermin lässt sich bei einer durchschnittlichen Zykluslänge von 28 Tagen mit einer einfachen Formel berechnen:

1. Tag der letzten Mens + 7 Tage + 1 Jahr – 3 Monate = Geburtstermin

Zum ersten Tag der letzten Periode werden 7 Tage addiert, anschliessend wird ein Jahr dazugerechnet und - weil die Schwangerschaft ja nur neun Monate dauert - drei Monate abgezogen. Nun hat man den voraussichtlichen Entbindungstermin. Dauert Ihr Zyklus beispielsweise im Durchschnitt 27 Tage müssen Sie noch einen Tag von diesem Endergebnis abziehen, dauert er dagegen 29 Tage, müssen Sie einen Tag dazurechnen.

Per Ultraschall kann überprüft werden, ob der errechnete Zeitpunkt ungefähr stimmen könnte. Dieser ist jedoch nur ein ungefährer Richtwert, da Zyklusschwankungen, eine Befruchtung vor oder nach dem rechnerischen Zeitpunkt des Eisprungs sowie die Entwicklung und Reife des Kindes den errechneten Termin nach vorn oder hinten verschieben können. Auch unterschiedliche Zykluslängen oder ein früher oder verspäteter Eisprung können das Ergebnis beeinträchtigen und verfälschen. So kommen nur rund vier Prozent aller Kinder tatsächlich genau am errechneten Geburtstermin. Aber keine Sorge: Auch eine Geburt rund zwei Wochen vor oder nach dem voraussichtlichen Entbindungstermin liegt im Rahmen und ist für die Gesundheit des Kindes unbedenklich.

Was sagt die Statistik zum Geburtstermin?

In der Schweiz gebären rund 90 Prozent aller Schwangeren ihre Kinder «termingerecht», also zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche. Früher kommen nur rund neun Prozent der Babys zur Welt. Sie sind damit Frühgeburten, welche in vielen Fällen eine besondere medizinische Betreuung benötigen, dazu gehört unter anderem ein Aufenthalt im Inkubator, künstliche Beatmung, falls die Lungen noch nicht voll ausgereift sind oder die Ernährung über den Tropf. Laut Wikipedia bringen bis zu 60 Prozent aller Schwangeren in der Schweiz ihre Kinder vor dem errechneten Geburtstermin auf die Welt. Nur 20 Prozent aller Schwangeren gebären sogar vor der 38. Schwangerschaftswoche. Nur ein Prozent aller Kinder in Schweizer Spitälern kommt nach der 42. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Das liegt sicher auch daran, dass nach Ablauf einer Frist von rund 14 Tagen nach dem errechneten Entbindungstermin die Wehen oft künstlich eingeleitet werden bzw. das Kind per Kaiserschnitt geholt wird, um eine Übertragung und damit verbundene Komplikationen zu verhindern.

Einen Geburtsterminrechner finden Sie unter www.hirslanden.ch

 

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