Historisches Museum Basel: lebendige Geschichte in 3 Häusern

In Basel können Sie Wochen damit verbringen, von Museum zu Museum zu pilgern. Eine spezielle Museumstour durch vier Häuser können Sie im Historischen Museum Basel machen. Von Musik, antikem Spielzeug bis zum Zmittags-Picknick auf der Wiese. 

Küche im Historischen Museum Basel

Ein Mix aus alt und modern ist diese Küche im Haus zum Kirschgarten. (Foto: Natascha Jansen)

Das Historische Museum Basel umfasst drei Museen: Das Museum Barfüsserkirche, das Musikmuseum und das Haus zum Kirschgarten. Sie befinden sich alle in anderen Gebäuden in Basel. Mit den Dauerausstellungen und den Wechselausstellungen gibt es für jeden Geschmack etwas zu sehen. Auch das Angebot für Familien und Kinder ist sehr attraktiv. Eine besonders schöne Idee, ist das Picknick am Mittag. In den Sommermonaten dürfen Sie am Vortag Ihren Picknickkorb individuell zusammenstellen lassen. Danach geniessen Sie im Garten des Hauses zum Kirschgarten ein köstliches Mittagessen, ausgebreitet auf einer Decke. Kinder erhalten die Möglichkeit, ihren Geburtstag im Museum zu feiern. Ein spannendes Programm wartet auf die Kinder ab sieben Jahren.

Barfüsserkirche - Museum in einer gotischen Kirche

Unterdessen ist die Barfüsserkirche das Haupthaus des Historischen Museums Basel. Die gotische Bettelordenskirche beherbergt das Historische Museum Basel schon seit seiner Gründung im Jahr 1894. Der Fokus der Dauerausstellung im Museum Barfüsserkirche liegt auf der historischen Identität von Basel. Einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Basel sind in diesem Haus zu sehen. Dazu zählt der Münsterschatz der mit seiner tausendjährigen Geschichte zu den bedeutendsten aus dem Mittelalter erhaltenen Kirchenschätzen gehört. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart wird im Kirchenschiff die Stadtgeschichte in den Bildern, Zeichen und Symbolen lebendig dargestellt. Zudem enthält das Museum sakrale Kunst, Wandteppiche und Objekte aus dem Basler Totentanz.

Instrumente und Melodien im Musikmuseum

Interessieren Sie sich für Musik, dann besuchen Sie das Musikmuseum im Lonhof. Dieses vermittelt Ihnen einen Einblick in die Vielfalt musikalischer Aktivitäten in Basel vom 16. bis zum 20. Jahrhundert. Im Hauptraum sind unterschiedliche Tasteninstrumente ausgestellt, die aus Basler Werkstätten stammen oder nachweislich in Basel gespielt wurden. Zwei grossformatige Ölgemälde von Joseph Esperlin, illustrieren das häusliche Musizieren in Basel. In den Zellen werden Instrumente zur städtischen Repräsentation wie Trommeln oder Standestrompeten sowie Instrumente aus dem Umkreis von Basler Musikvereinen oder der Basler Fasnacht gezeigt. Auch der Wiederentdeckung der «Alten Musik» im 20. Jahrhundert, bei der Basel eine besondere Rolle spielte, ist eine Zelle gewidmet.

Der Alltag der Basler im Haus zum Kirschgarten

Führen Sie nun Ihre Museumstour fort zum Haus zum Kirschgarten. Hier befindet sich das Wohnmuseum. Das Haus wurde 1775–1780 als Wohn- und Geschäftshaus für den Basler Seidenbandfabrikanten Johann Rudolf Burckhardt erbaut. Von den 50 Ausstellungsräumen ist die Hälfte der Basler Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts gewidmet. Fünf Räume wurden aus dem Segerhof, einem 1934 abgebrochenen Kaufmannsitz, übernommen. Küche, Salons, Esszimmer, Schlafstuben und Nebenräume geben einen Eindruck von der Wohn- und Lebenswelt des wohlhabenden Basler Bürgertums. Die Kinder interessiert es vielleicht, mit was Kinder früher gespielt haben und werden sich über die Veränderung wundern. Holzfiguren, Blechspielzeug, Papiertheater, Spiele und Bilderbücher, Baukästen und Puppen, das alles erfreute die Kinder des wohlhabenden Basler Bürgertums. Dabei sieht man sehr reizvolle Objekte aus späterer Schweizer Produktion und individuelle Einzelanfertigungen. Mit Puppenhäusern, Küchen und Kaufmannsläden ergänzt die Sammlung die Darstellung der Basler Wohnkultur.

Für detailliertere Infos zu den Öffnungszeiten und Preisen des Historischen Museums Basel besuchen Sie unsere Kartensuche.

 

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