Geeignete und ungeeignete Teesorten für Ihr Baby

Welche Tees eignen sich für Babys?

Es gibt unterschiedliche Tees, die besonders gut für Ihr Baby geeignet sind. Grundsätzlich sollte der Tee für ein Baby immer ein Bio-Produkt sein. So können Sie sicher gehen, dass beim Anbau der Teepflanzen keine chemischen Pestizide verwendet wurden. Von vielen Herstellern für Babynahrung gibt es zudem verschiedene Baby-Tees. Diese sind besonders auf Schadstoffe geprüft, das sie speziell für Säuglinge und Kleinkinder hergestellt werden. Baby-Tees sind deshalb besonders gut geeignet als Ergänzung zum Schoppen. Beachten Sie jedoch, dass Tee nur ausnahmsweise gegeben wird und nicht ständig. Die Wirkstoffe der Kräuter können auf Dauer ungesund für das Kind sein. Gerade bei Krankheit oder Magenbeschwerden können einige Teesorten zudem gut für Ihr Baby sein und ihm etwas Linderung verschaffen.

Teesorten, die unbedenklich für Ihr Baby sind:

  • Fencheltee: Fenchel empfiehlt sich als erster Tee für Ihr Baby; er schmeckt ein wenig süsslich und wird deshalb von vielen Säuglingen gut angenommen; Ausserdem hilft er gegen Blähungen und wirkt zudem beruhigend
  • Kamillentee: Die Wirkstoffe der Kamille beruhigen das Baby, sind gut für Magen und Darm und wirken entzündungshemmend
  • Roiboos-Tee: Ebenso wie Fenchel hat Roiboos einen süsslichen Geschmack; Er enthält zudem viele Mineralstoffe und wirkt krampflösend
  • Salbeitee: Hilft dem Baby gegen Durchfall, kann aber beim Trinken der stillenden Mutter zur Hemmung der Milchproduktion führen
  • Kümmeltee: Beruhigt den Magen und hilft bei Verdauungsstörungen; ist meist in Teemischungen zu finden in Verbindung mit Fenchel

Am besten verwenden Sie Bio-Tees, die keine zusätzlichen Aromastoffe enthalten, da diese Ihrem Baby schaden könnten. Erkundigen Sie sich ausserdem, ob die Tees auf Schadstoffe geprüft sind. Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Baby-Tees, die von Babynahrungsherstellern angeboten werden.

Welche Teesorten sind ungeeignet für Babys?

Nicht alle Tees, die für Erwachsene gesund sind, eignen sich auch für Babys. Einige Wirkstoffe aus bestimmten Kräutern können für Ihr Kind sogar gefährlich sein. Achten Sie deshalb besonders darauf, welche Teesorten Sie für Ihr Kind kaufen und lesen Sie sich auch bei Teemischungen immer die Zusammensetzung genau durch.

Beispiele für Teesorten, die für Ihr Baby ungeeignet sind:

  • Pefferminztee: Durch den Anteil an Menthol im Pfefferminztee ist dieser absolut ungeeignet für Babys und Kleinkinder; Das Menthol kann bei den Kleinen zu Atemstillstand führen und ist daher gefährlich für die Kleinen
  • Schwarztee: Er enthält Gerbstoffe und enthält Koffein, das anregend wirkt
  • Hagebuttentee: Er ist zwar als Baby-Tee nicht ungeeignet, aber die meisten Säuglinge mögen ihn nicht wegen seines sauren Geschmacks

Für Auskünfte zu weiteren geeigneten oder ungeeigneten Teesorten fragen Sie am besten den Kinderarzt oder einen Apotheker.

Text: Bianca Sellnow

HiPP

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