Wintergemüse-Rezepte: Probieren, was der Wochenmarkt bietet

Auch im Winter liegt auf den Ständen des Wochenmarktes viel frisches und regionales Gemüse aus. Vier Rezepte, die Ihre Familie gesund durch die kalte Jahreszeit bringen.

Vitamine Biss für Biss: Wintergemüse ist so gehaltvoll, als wollte es uns vor Erkältungen schützen. Die Rande glänzt unter anderem mit Folsäure und B-Vitaminen und der Rosenkohl mit seinem besonders hohen Vitamin C- und Vitamin K-Gehalt. Karotin und viele andere wichtige Vitamine finden sich in Topinambur. Mit pfiffigen Wintergemüse-Rezepten lassen sich auch Kinder für diese schmackhaften Sorten begeistern.

Vegane Rosenkohl-Marroni 

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Rosenkohl-Maroni

Bild: © Miriam Emme aus «Regionale Winterküche», Verlag E. Ulmer.

Das brauchen Sie für zwei Portionen

  • 250 g Rosenkohl
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL veganes Zwiebelschmalz
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 150 g vorgegarte Marroni
  • Öl zum Braten
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 7 Walnusskerne

So geht es

Den Rosenkohl waschen, putzen, den Strunk kreuzförmig einschneiden und den Rosenkohl anschliessend in Salzwasser etwa 15 Minuten kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Zwiebelschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Dann die Fenchelsamen hinzugeben. Den gekochten Rosenkohl abgiessen, abtropfen lassen und zusammen mit den Maroni in heissem Öl in der Pfanne braten. Den Rosenkohl mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit den Walnusskernen bestreuen und heiss servieren.

Rezept: Emme/Friedl: «Regionale Winterküche», © 2016, Verlag E. Ulmer, Stuttgart.

 

Regenbogensalat mit Randen

Zubereitungszeit: 25 Minuten

Regenbogensalat mit Randen

Bild: © Dorling Kindersley Verlag.

Das brauchen Sie für vier Portionen

  • 2 Teelöffel Sesamöl
  • 2 TL Reisessig
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 TL flüssiger Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g Tofu
  • 225 g Erbsen, frisch oder aufgetaut
  • 1 kleine Handvoll Minzeblätter, in Stücke gerissen
  • 12 Kirschtomaten, halbiert
  • 200 g Rüebli, geschält und geraspelt
  • 1 gelbe und 1 orangefarbene Paprika, in Streifen geschnitten
  • 200 g Randen, geschält und geraspelt
  • Gemischte Salatblätter
  • 1 EL geröstete Sesamsamen
  • Vier verschliessbare Gläser

So geht es

Für das Dressing Sesamöl, Reisessig, Sojasauce, Honig und 1 EL Olivenöl in ein gut schliessendes Glas geben. Den Deckel schliessen und kräftig schütteln.

Küchenpapier auf einen grossen Teller legen. Den Tofu darauf geben, ihn mit Küchenpapier bedecken und ein Schneidebrett darauf legen, um ihn auszudrücken. Den Tofu in 2,5 cm grosse Würfel schneiden. Das restliche Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Darin die Tofuwürfel bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten braten, bis die Würfel rundherum braun sind. Nun das Gemüse in die Gläser schichten. Zuerst Erbsen und Minze, dann je eine Schicht Tomaten, Möhren, gelbe und orangefarbene Paprika und Randen. Weiter geht es mit Tofu und Salatblättern. Erst kurz vor dem Essen etwas Dressing dazu geben, das Glas verschliessen und schütteln. Zum Schluss Sesam über den Salat streuen.

Rezept: «Ran ans Gemüse! Mein vegetarisches Kochbuch», Dorling Kindersley Verlag.

Randen hält sich im Kühlschrank drei bis vier Wochen. Die Blätter müssen allerdings entfernt, genauer: abgedreht werden. Durch das Abdrehen wird verhindert, dass die Knollen ausbluten.

 

Topinambur-Püree

Zubereitungszeit: 45 Minuten

Topinambur-Püree

Bild: Collage der Redaktion / Ockra / iStock, Thinkstock.

Das brauchen Sie für vier Personen

  • 600 Gramm Topinambur
  • 200 Gramm mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz
  • Ca. 300 ml Milch
  • 40 g Butter
  • Geriebene Muskatnuss, Pfeffer
  • Petersilie zum Garnieren

So geht es

Topinambur und Kartoffeln schälen, waschen und und in grobe Stücke schneiden. Topinambur in Salzwasser aufkochen und etwa 15 Minuten köcheln lassen. Die Kartoffeln zugeben und weitere 15 Minuten köcheln lassen. Wenn die Knollen weich sind, das Wasser abgiessen. Mit der Butter so viel Milch zugeben, dass beim Pürieren mit dem Pürierstab ein glatter Brei entsteht. Mit geriebener Muskatnuss, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Rezept: Sigrid Schulze.

Tipp: Dazu passen Frikadellen und Spiegeleier.

Topinambur, auch Erdapfel, Erdschocke, Indianerkartoffel und Knollensonnenblume genannt, ist eine Sonnenblume, die im Sommer hoch hinaus will. Die Knollen sind spindel- bis birnenförmig, haben eine hellbraune bis violette Schale und weisses, gelbes, rotes oder violettes Fruchtfleisch. Topinambur stammt aus Amerika; Indianer bauten die Knolle an. Im 17. Jahrhundert erreichte sie Frankreich, ein Jahrhundert später wurde sie in Europa von der Kartoffel verdrängt. Heute wird Topinambur in allen Erdteilen gegessen. Wie sie schmeckt? Ähnlich wie Kartoffeln, aber etwas intensiver und süsslicher.

 

Bambini-Pommes mit Wintergemüse

Das brauchen Sie für zwei bis drei Kinder

  • 1 Kohlrabi
  • 1 Süsskartoffel
  • 1 Kartoffel festkochend
  • 1 TL Gewürzblütenmischung (ersatzweise Paprikapulver süss)
  • etwas naturbelassenes Salz
  • 2 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl

So geht es

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Kohlrabi, Süsskartoffel und Kartoffel schälen, waschen und in kleine oder grosse längliche Stücke schneiden, je nach Belieben. Gewürzblüten, Salz und ÖL mischen, die Pommes darin wenden und auf das vorbereitete Backblech legen. Im Ofen 20-25 Minuten backen bis die Bambini-Pommes gar sind.

Tipp: Auch anderes Wintergemüse wie Randen, Topinambur oder Pastinaken eignen sich hervorragend, um gehaltvolle Pommes herzustellen.

Rezept: Sie entdeckte schon in Grossmutters Restaurant im Schwarzwald die Geschmacksnuancen der feinen Küche. Mittlerweile hat die Köchin, Ernährungsberaterin und Rezepte-Entwicklerin Elfe Grunwald die Familiengerichte verfeinert, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Zu finden sind die vorwiegend vegetarischen und veganen Kreationen auf ihrem Blog «Foodacademy.ch».

Buchtipps

Regionale Winterküche

Bild: E. Ulmer Verlag.

Wie lecker der Winter schmecken kann, präsentieren Miriam Emme und Daniela Friedl in «Regionale Winterküche», erschienen im Verlag E. Ulmer. Alle Rezepte sind leicht nachzukochen, ganz vegan, soja- und weizenfrei.

 

 

 

 

Ran ans Gemüse!

Bild: Dorling Kindersley Verlag.

Das pfiffige Gemüse-Obst-Kochbuch «Ran ans Gemüse! Mein vegetarisches Kochbuch» aus dem Dorling Kindersley Verlag richtet sich mit vielen Rezeptbildern und lustigen Illustrationen direkt an Kinder. Es erklärt leicht verständlich Schritt für Schritt, wie sich 24 vegetarische Rezepte zubereiten lassen.

 

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