10. Vorbräunen im Solarium schützt vor Sonnenbrand

Wer in jungen Jahren oft ins Solarium geht, hat ein hohes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken

Hilft nicht als Sonnenschutz und ist erst noch schädlich: Die Haut im Solarium «vorzubräunen». (Bild: Gangis Khan/iStock, Thinkstock)

In dieser Aussage stecken gleich zwei Irrglauben drin. Gut fürs Gemüt ist nur die echte Sonne, denn sie ist für die Bildung von Vitamin D in unserem Körper zuständig und der Körper schüttet Endorphine aus. Vitamin D wird aber laut der Krebsliga nur über natürliches Sonnenlicht gebildet, während die im Solarium in hoher Menge verwendeten UVA-Strahlen lediglich für die Bräunung der Haut zuständig sind.

Apropos Bräunung: Eine Haut, die sich bräunt, versucht sich vor UV-Strahlen zu schützen. Zudem schützt das Solarium-Braun nur bedingt vor einem späteren Sonnenbrand in der Badi. Denn die Bräunung durch UVA-Strahlen im Solarium ist eine andere als jene, die man an der frischen Luft mit UVA- und UVB-Strahlen erhält. Die Schweizerische Krebsliga rät «dringend» davon ab, ins Sonnenstudio zu gehen. «Wer vor dem 35. Lebensjahr mit Solariumbesuchen beginnt, hat ein fast doppelt so hohes Risiko, im Verlauf des Lebens an einem Melanom (schwarzer Hautkrebs, die gefährlichste Form von Hautkrebs, Anm. der Redaktion) zu erkranken», so die Krebsliga.

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