Integration ist Aufgabe der Schulen

Klassenlehrer müssen besonders geschult sein, um die Integration behinderter Kinder in die Regelschule gewährleisten zu können.

Die Integration in die Regelschule erfordert Einsatz von Lehrern und Schülern.

Damit eine solche Integration in Zukunft vermehrt möglich sein wird, hat die schweizerische Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) ein Projekt erarbeitet. Die Interkantonale Vereinbarung über die Zusammenarbeit im sonderpädagogischen Bereich wird 2011 in Kraft treten.

Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen im Bereich der Sonderpädagogik zu harmonisieren und den Verpflichtungen nachzukommen, Benachteiligungen von behinderten Menschen zu beseitigen.

Im Besonderen legen die Kantone das Grundangebot fest, welches die Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf garantiert. Zudem fördern sie die Integration dieser Kinder und Jugendlichen in der Regelschule. Hinzu kommt, dass sie sich zur Anwendung gemeinsamer Instrumente verpflichten. Dabei gilt es für die Kantone, die verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Pflichten umzusetzen. So wurde im Rahmen einer Volksabstimmung 2004 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) bestimmt, dass die Kantone für eine ausreichende Sonderschulung aller behinderten Kinder und Jugendlichen zuständig sind. Die betrifft vor allem die obligatorischen Schulen. Früher war dies der Aufgabenbereich der Invaliden Versicherungen (IV).

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