Hunde aus dem Ausland ohne Probleme kaufen

Sie machen sich schon lange Gedanken, einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren? Dann müssen Sie eine ganze Reihe von wichtigen Punkten und Vorschriften beachten.

Ratschläge wenn Sie Hunde aus dem Ausland kaufen wollen

Bevor Sie einen Hund aus dem Ausland adoptieren, überprüfen Sie seinen gesundheitlichen Zustand.  
(Foto: PhotoAttractive/Thinkstock,iStock)

Kennen Sie das auch? Jedes Jahr im Urlaub begegnet man immer wieder zahlreichen Hunden, die herrenlos in der Gegend herumlaufen. Meist sind es ganze Rudel, welche das Gebiet unsicher machen und von den Einheimischen nicht gerne gesehen werden. Trotz vieler Vorkehrungen von Seiten der Behörden können die ansässigen Tierheime die Flut an Tieren gar nicht mehr bewältigen.

Hunde aus dem Ausland eignen sich gut für eine Adoption. In vielen Fällen sind sie ehemalige Familienhunde, die den Umgang mit Menschen gewöhnt sind. Da sie in den Tierheimen in beachtlichen Gemeinschaften leben, fällt ihnen der Umgang mit anderen Hunden nicht schwer. Bei den Vierbeinern, die eine schlimme Vorgeschichte haben, benötigt es umso mehr Geduld und eine liebevolle Zuwendung, dann werden auch diese sich schnell in eine Familie eingliedern.

Hunde aus dem Ausland beim Züchter kaufen?

Hunde können vor Ort nicht nur aus einem Tierheim, sondern auch auf einem Züchtermarkt erworben werden. Viele Personen möchten junge Hunde aus dem Ausland adoptieren. Ein junger Hund hat noch keine längere Hintergrundgeschichte vorzuweisen. Doch beim Züchterkauf ist die vorherige Haltungsform nicht geklärt. Gerade Welpen sind in einem schlechten gesundheitlichen Zustand, da einige Züchter nicht auf das Tierwohlbefinden achten.

Stellen Sie dann erst später fest, dass Sie ein krankes Tier erworben haben, sollten Sie umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann die notwendigen Behandlungen und Impfungen durchführen, denn ein kranker Hund kann nicht in Ihr Heimatland einreisen.

Passen Sie auch auf, wenn der Hund über das Internet vorab schon angeboten wird. Überweisen Sie das Geld nie vor Ihrer Reise, sondern überzeugen Sie sich vor Ort von dem Zustand des Tieres. Einen Betrüger erkennen Sie immer daran, dass eine erhebliche Summe schon vor Übergabe überwiesen werden soll.

Im Tierheim hingegen finden sich neben Welpen auch viele ältere Hunde, die auf eine Adoption warten. Diese Tiere sind in einem guten gesundheitlichen Zustand, da sie entwurmt, geimpft und kastriert wurden. Die Mitarbeiter achten zusätzlich darauf, dass nur geeignete Personen die Hunde aus dem Ausland adoptieren.

Sorgenfrei einen Hund adoptieren

Egal, für welche Varianten Sie sich entscheiden und wo Sie einen oder mehrere Hunde aus dem Ausland adoptieren. Sie müssen auf jeden Fall die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes beachten.

Für die Schweiz zum Beispiel existieren zahlreiche Vorschriften, welche die Einfuhr regeln. Allgemein gilt, dass ein ablesbarer Mikrochip mit Tollwutimpfungsnachweis vorliegen muss. Bei der Einreise von Hunden aus EU-Staaten sollte zusätzlich ein EU-Heimtierpass vorhanden sein. Jenseits der EU-Länder muss eine Veterinärbescheinigung mitgeführt werden. Sie sollten sich gleich vor Ort als Besitzer eintragen lassen und das Tier in der Schweiz anmelden.

Die Schweizer Mitarbeiter des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen weisen auf ihrer Website auch darauf hin, dass die Einfuhr von Hunden mit kupierten Ohren oder Ruten verboten ist. Zusätzlich gibt der Schweizer Zoll noch einmal den Hinweis, dass Tiere über einem Wert von 300 Franken der Mehrwertsteuer unterliegen.

Informieren Sie sich vor dem Kauf oder der Adoption eines Hundes noch einmal genau über die Einreisebestimmungen. Auch über die Vorschriften in dem Land, in welchem Sie das Tier erworben haben. Auf jeden Fall einen gültigen Impfpass mit allen wichtigen Untersuchungen und immer einen Nachweis über den Kauf mitführen. Dann können Sie ganz entspannt einen Hund aus dem Ausland adoptieren.

Erstellt im August 2017 / (red)

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