Hundetricks - eine willkommene Abwechslung für Ihren Vierbeiner

Damit ein Hund Tricks lernen kann, muss er echte Kopfarbeit leisten. Zudem hat jeder Vierbeiner dadurch Erfolgserlebnisse und kann viel Zeit mit seinem Herrchen verbringen.

Bringen Sie Ihrem Hund spielerisch Tricks bei

Mit Leckerlis und dem Trick Pfote geben, können Sie Ihren Hund bei Laune halten. (Foto: Monitor6/Thinkstock,iStock)

Alle Vierbeiner lieben es zu spielen, über Dinge zu springen oder einfach einem Ball hinterher zu jagen. Welche Hundetricks machen Ihrem Tier Spass und sind wirklich sinnvoll? Mit folgenden Tricks erfahren Sie, wie Sie Ihrem Hund spielerisch etwas beibringen können.

Futterspass

Wirklich gute Hundetricks machen Ihrem Vierbeiner Freude, appellieren an seine Geduld und lasten das Tier auch geistig gut aus. Gerade bei sehr agilen und jagdfreudigen Hunden ist es eine gute Alternative Futter in Spielzeug oder im Garten zu verstecken, anstatt es immer nur im Futternapf zu servieren. So kann Futter auf kleineren Bäumen, an Mauern oder einfach in der Wiese versteckt werden. Erst wenn Sie alles in Ruhe versteckt haben, geben Sie Ihrem Hund die Erlaubnis loszulegen.

Er muss so lange schnüffeln und suchen, bis er das ersehnte Fressen gefunden hat. So ist er körperlich und vor allem geistig ausgelastet. Manche Hunde sind damit bis zu einer Stunde beschäftigt und ein Verdauungsschläfchen ist danach garantiert. Wer keinen Garten hat, kann beispielsweise Futter in einem «Kong» verstecken. Dieses Spielzeug sieht aus wie eine Pyramide aus drei immer kleiner werdenden Kugeln und ist innen hohl. Es besteht aus Naturkautschuk, ist daher sehr robust und bietet viel Spass zum kauen und ausschlecken. Man kann sogar Nassfutter darin einfrieren und dem Hund gerade im Sommer eine willkommene Abwechslung anbieten.

Pfote geben

Ein weiterer Trick ist die «Pfote geben». Dabei nehmen Sie die rechte Pfote Ihres Hundes und legen sie in Ihre Hand. Sobald diese dort angekommen ist, nennen Sie den Befehl «Pfote» und belohnen Ihr Tier mit einem Leckerli. Das wiederholen Sie einige Male. Danach sagen Sie nur noch den Befehl und schauen, ob Ihr Hund die Pfote von allein hebt. Tut er das, belohnen Sie ihn sofort. Tut er das noch nicht, geben Sie nochmals die Hilfestellung, indem Sie seine Pfote in Ihre Hand legen. Mit etwas Geduld wird Ihr Hund dem Befehl von alleine folgen.

Wer das Ganze erweitern möchte, kann für die rechte und für die linke Pfote unterschiedliche Befehle verwenden. Für rechts kann zum Beispiel «Pfote» und für links «Guten Tag» gewählt werden. Aber das ist jedem selbst überlassen, welche Befehle verwendet werden möchten. Ebenfalls kann die Belohnung durch einen «Klicker» verstärkt werden. So wird bei Ausführen des Befehls geklickt und der Hund weis, dass er etwas richtig gemacht hat und eine Belohnung aussteht.

Das «Pfötli geben» ist übrigens nicht nur einfach ein Trick, der süss aussieht, sondern auch nützlich ist: So kann der Tierarzt einen Hund unter Umständen besser behandeln, wenn er dieses Kommando kann. Auch das Abtrocknen der Füsse bei nassem Wetter funktioniert so leichter.

Vom Futter weg trainieren

Wer einen Hund hat, der kaum Geduld beim Fressen beweist, kann diesen Trick üben: Sie nehmen in eine Hand ein Leckerli, die andere Hand bleibt leer. Sie halten die Hände offen vor den Hund, und sobald er in Richtung des Leckerlis geht, schliessen Sie diese Hand. Das machen Sie solange, bis sich Ihr Hund in Richtung der leeren Hand orientiert. Tut er das, bekommt er sofort das Leckerli.

Erweitern kann man diesen Trick, indem beide Hände zu einer Faust geballt werden. In einer Hand ist ein Leckerchen, die andere bleibt leer. Sobald ihr Hund die leere Hand anstupst oder seine Pfote darauf legt, öffnen Sie die Hand mit dem Leckerli und belohnen ihn.

Weitere Hundetricks zu Hundeagility, Apportieren oder Geduldsspiele finden Sie hier. Aber alleine die vorherigen kurzen Tipps werden Ihren Hund gut auslasten. Denken Sie jedoch daran, Ihren Hund nicht zu überfordern. Es ist immer besser, in kurzen Intervallen von maximal zehn Minuten zu trainieren und dafür öfter, statt einer halben Stunde am Stück. Sie werden sehen, dass solche kleinen Dinge den Alltag entspannter werden lassen und Ihrem Vierbeiner wirklich helfen, ausgeglichener zu sein und Spass zu haben.

Erstellt im August 2017 / (red)
 

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