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Yoga in der Schwangerschaft

Schwangerschaftsyoga ist eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Geburtsvorbereitung. Es eignet sich hervorragend, um die Mutter-Kind-Beziehung zu stärken und hilft dem Körper durch die neun Monate.

Yoga stärkt den Rücken in der Schwangerschaft.

Yoga: Die Entspannungsübungen können helfen, Schlafprobleme in der Schwangerschaft zu lindern. Foto: iStock, Thinkstock

Patricia Thielemann-Kapell, eine versierte Yogalehrerin mit dem Schwerpunkt Schwangere und junge Mütter, schreibt in ihrem Buch «Yoga in der Schwangerschaft»: «Schwangerschaft, Geburt und die Verantwortung für das neue Leben sind für viele Frauen mit einem Kontrollverlust verbunden. Das Baby beansprucht schliesslich nicht nur den Bauch, sondern verändert – ob frau will oder nicht – letztlich das ganze Leben. … Bei Schwangerschaftsyoga geht es darum innerlich still zu werden. Denn in sich ruhend laufen Sie weniger Gefahr, Spielball von Emotionen, Gedanken oder Umständen zu werden.»

Ruhe und Gelassenheit zu entwicklen ist nicht der einzige Vorteil von Schwangerschaftsyoga. Die Wirbelsäule ist die wichtigste Stütze im Körper, diese wird schon im normalen Alltag beansprucht. In der Schwangerschaft leistet sie durch das zusätzliche Gewicht des Kindes Höchstarbeit. Durch regelmässiges Yoga wird die Rückenmuskulatur unterstützt und gestärkt, es fördert die aufrechte Haltung, sorgt für Stabilität und beugt Verspannungen in dieser Körperpartie vor. Ausserdem können durch bestimmte Übungen Schwangerschaftsbeschwerden vorgebeugt werden, wie die langjährige und erfahrene Yogalehrerin Ursula Gloor weiss: «Viele Schwangere entwickeln Schlafprobleme und wachen nachts öfter auf. Die Atem- und Entspannungsübungen helfen der sensiblen schwangeren Frau den Alltag loszulassen, leichter einzuschlafen und sich im Schlaf besser zu regenerieren.»

Was ist Yoga?

Frauen in Zürich, Basel und Bern nehmen die Kursangebote wahr. Sie haben an diesem Übungsprogramm Gefallen gefunden und profitieren körperlich und mental davon. Aber nicht jede Frau kann mit Yoga etwas anfangen. Es ist eine indische philosophische Lehre, die vor tausenden von Jahren entstand. Es geht generell darum, ein Gleichgewicht zu schaffen. Geist, Körper und Seele sollen gemeinsam harmonieren und im Einklang sein. Es gibt keinerlei Ablenkungen, man konzentriert sich auf sich selbst. Diese Stille gilt es auszuhalten und das ist nicht jedermanns Sache. Ausserdem bietet Yoga keine Action, es ist eine ruhige Art der Bewegung. Wer seinen Körper bis an sein Limit bringen möchte und am Ende einer Übungsstunde nass geschwitzt, ausgepowert und innerlich leer auf das Sofa gleiten möchte, ist im Steppaerobic oder beim Dauerlauf besser aufgehoben.

Auch ist ein gängiges Vorurteil längst überholt. Yoga ist nichts Esoterisches. Die Übungsstunden werden nicht von einem selbst ernannten Schamanen gehalten, der als erstes den Raum ausräuchert, in Klangschalen rührt und auf die Wirkung von Traumfängern schwört. Yoga ist in Fitnessstudios und in der Gesundheitsprävention angekommen. Die Kurse finden in ansprechenden Räumlichkeiten statt und werden von erfahrenen Lehrern geleitet.

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