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Namen für Jungs und Mädchen: Das sind die beliebtesten Vornamen der Schweiz

Liam, Noah, Mia oder Emma: Schweizer haben eine Vorliebe für kurze Namen – und das nicht erst seit diesem Jahr. Manche dieser Namen sind schon längere Zeit an der Spitze der Schweizer Vornamenhitparade. Sie suchen noch nach dem passenden Namen für Ihr Kind? Wir stellen die beliebtesten Vornamen der Schweiz und der Welt vor und verraten, welche Vornamen nicht erlaubt sind. 

Ein Baby lächelt in die Kamera.

Die beliebtesten Vornamen in der Schweiz: In den letzten Jahren haben sich deutliche Trends abgezeichnet. Bild: LaylaBird, Getty Images

Alles über die beliebtesten Vornamen der letzten Jahre: 

  • Bei den beliebtesten Vornamen für Neugeborene zeichneten sich 2019, 2018 und 2017 gewisse Trends ab: Emma, Mia und Sofia sind die beliebtesten Mädchennamen, Liam und Noah sind die Spitzenreiter bei den Jungen.
  • Mohammad und Sophia sind die beliebtesten Namen weltweit. Die ganzen Namenslisten sehen Sie hier.
  • Nicht jeder Name ist in der Schweiz erlaubt. Gewisse Vornamen brauchen zudem einen zweiten Namen, damit man das Geschlecht eindeutig zuordnen kann. Mehr dazu hier.

Im Jahr 2019 kamen in der Schweiz 86’172 Kinder zur Welt, davon 42’049 Mädchen und 44’123 Jungen. Die Eltern liessen sich von den Vornamen-Trends der Vorjahre inspirieren. Wie das Bundesamt für Statistik zeigt, sind gewisse Namen seit längerer Zeit in der jährlichen Top Ten der Vornamen zu finden.

Die beliebtesten Mädchennamen der Schweiz 2019

1. Mia

2. Emma

3. Sofia

4. Lara 

5. Emilia 

6. Mila 

7. Lina

8. Lia

9. Lea 

10. Anna 

Der beliebteste Mädchenvorname ist je nach Sprachregion unterschiedlich: So ist Mia in der Deutschschweiz am beliebtesten, während in der französischen Schweiz Emma den ersten Platz belegt. Im Tessin und im Bündnerland sind Sofia respektive Lina auf dem ersten Platz gelandet. 

Liam und Noah bleiben Spitzenreiter bei den Jungs

Wie schon im Vorjahr 2018 belegten Liam und Noah 2019 die ersten beiden Plätze der Vornamenhitparade. Doch auch bei den Jungen gibt es je nach Sprachregion unterschiedliche Spitzenreiter: In der Romandie wurden die meisten Jungen Liam, in der Deutschschweiz Noah getauft. Im Tessin landete Leonardo auf dem ersten Platz, in der rätoromanischen Schweiz Elia.  

Die beliebtesten Jungennamen der Schweiz 2019

1. Liam 

2. Noah

3. Matteo

4. Gabriel

5. Luca

6. Leon

7. Elias

8. Louis

9. David

10. Samuel 

Die beliebtesten Mädchennamen der Schweiz 2018

Bereits 2018 belegten Emma, Mia und Sofia die ersten drei Plätze in der Top Ten der Schweizer Mädchen-Vornamen.  

1. Emma
2. Mia
3. Sofia
4. Lea
5. Elena
6. Emilia
7. Mila
8. Anna
9. Laura
10. Lena

Die beliebtesten Jungennamen der Schweiz 2018

Auch in diesem Jahr wurden die meisten Jungen Liam und Noah genannt. 

1. Liam
2. Noah
3. Leon
4. Luca
5. Elias
6. Gabriel
7. Matteo
8. Louis
9. Ben
10. David

Die beliebtesten Mädchennamen der Schweiz 2017

Überraschung (oder auch nicht): 2017 waren Emma, Mia und Sofia die drei Spitzenreiterinnen unter den Mädchennamen. 

1. Emma
2. Mia
3. Sofia
4. Lina
5. Lena
6. Lea
7. Lara 
8. Emilia
9. Nina
10. Anna

Die beliebtesten Jungennamen der Schweiz 2017

Noah und Liam waren bereits 2017 sehr gefragte Namen.

1. Noah
2. Liam
3. Luca
4. Leon
5. Gabriel
6. David
7. Elias
8. Samuel
9. Matteo
10. Ben

Welcher ist der beliebteste Name auf der Welt?

Laut Vorname.com sind Mohammad und Sophia die beliebtesten und häufigsten Vornamen der Welt. Folgende Mädchen- und Jungennamen sind ebenfalls weltweit sehr gefragt: 

Die beliebtesten Mädchennamen der Welt

1. Sophia
2. Emily
3. Lily
4. Olivia
5. Amelia
6. Isla
7. Isabella
8. Ava
9. Sophie
10. Chloe

Die beliebtesten Jungennamen der Welt

1. Mohammad
2. Oliver
3. Jack
4. Noah
5. Jacob
6. Charlie
7. Harry
8. Joshua
9. James
10. Ethan

Welche Namen sind in der Schweiz nicht erlaubt?

Melden die Eltern den Baby-Vornamen beim Zivilstandsamt an, kann das Amt den Namen ablehnen. Das Zivilstandsamt bezieht sich hierbei auf das  «Internationale Handbuch der Vornamen» sowie auf das Schweizerische Zivilgesetzbuch. Folgendes kann der Grund dafür die Ablehnung des Namens sein: 

Vornamen dürfen nicht lächerlich oder beleidigend sein oder eine sexuelle Anspielung beinhalten. Ebenfalls verboten: Namen von Bösewichten aus der Bibel (beispielsweise Judas oder Lucifer), schreibt der Tagesanzeiger. Ortsnamen, Zahlen, Tierrassen-Namen und Markennamen sind nicht erlaubt. Mercedes ist allerdings als Vorname zulässig – schliesslich wurde damals das Auto von Hersteller Benz nach der Tochter eines Geschäftspartners benannt, so SRF.

Babywelten.ch schreibt, dass gewisse Mundartformen wie Ruedi (für Rudolf) oder Meieli (für Maja) nicht eingetragen werden können. Es gibt aber auch Ausnahmen: Alex (für Alexander) oder Max (für Maximilian) sind kein Problem. Bei Zwillingen muss darauf geachtet werden, dass die Vornamen nicht gleich geschrieben oder ausgesprochen werden.

Vornamen, die einen Zweitnamen brauchen

Jungen dürfen keine Mädchennamen haben und umgekehrt. Namen, bei denen das Geschlecht nicht eindeutig bestimmt werden kann – wie beim Namen Andrea–, sind ebenfalls nicht erlaubt. In diesen Fällen ist es eine gute Lösung, aus dem Namen einen Doppelnamen zu machen oder dem Kind einen zweiten Vornamen zu geben, aus welchem das Geschlecht eindeutig hervorgeht. Ein Sonderfall ist hier, wenn die Eltern aus einem anderen Land stammen und ihrem Kind einen traditionellen Namen aus ihrer Heimat geben möchten. Ist es nicht möglich, von diesem Namen auf das Geschlecht zu schliessen, wird der Name beziehungsweise die Situation in den Ämtern individuell beurteilt.