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Herzfehler beim Baby: Moderne Medizin lässt Überlebenschancen steigen

Das Herz ist nicht nur ein Muskel, es gilt als wichtigstes Lebensorgan des menschlichen Körpers. Wie eine Pumpe lässt es durch rhythmisches Zusammenziehen und Entspannen das Blut durch den Körper fliessen. Leider kommen in der Schweiz auch Babys mit einem Herzfehler auf die Welt.

Ein Herzfehler beim Baby lässt sich oft schon in der Schwangerschaft feststellen.

Die moderne Medizin kann oft helfen, wenn ein Baby mit einem Herzfehler geboren wird. Foto: metin Kiyak, iStock, Thinkstock

600 bis 800 Babys, die Jahr für Jahr in der Schweiz geboren werden, haben einen Herzfehler. Oft haben Infektionen der Mutter, erbliche Krankheiten sowie Diabetes, Sauerstoffmangel, verschiedene Medikamente oder der Missbrauch von Suchtmitteln die Herzfehler ausgelöst. In vielen Fällen bleibt jedoch die Ursache für den Defekt am Herzen unbekannt. Bereits während der Schwangerschaft lässt sich eine Herzerkrankung des ungeborenen Kindes durch eine Ultraschalluntersuchung feststellen.

Die häufigsten Herzfehler beim Baby

Zu den häufigsten angeborenen Erkrankungen des Herzens gehört der Herzfehler «VSD». Die Abkürzung VSD steht für «Ventrikelseptumdefekt». Bei diesem Herzfehler handelt es sich um ein Loch in der Herzscheidewand. Eine weitere Erkrankung ist der «Vorhofseptumdefekt». Hierbei führt ein Defekt an verschiedenen Stellen der Vorhofscheidewand zu Problemen. Auch die «Aortenstenose», bei der die Hauptschlagader verengt ist, gehört zu den relativ verbreiteten Herzfehlern.  Der «persistierende Ductus arteriosus» ist ebenfalls ein angeborener Herzfehler, der recht häufig diagnostiziert wird. Er verhindert, dass sich die Verbindung zwischen Lungenschlagader und Körperschlagader nach der Geburt innerhalb von Stunden oder Tagen verschliesst.

Symptome von Herzproblemen bei Babys

Es gibt verschiedene Symptome, die beim Baby auf eine Herzerkrankung hinweisen können. Eine Trinkschwäche sowie eine langsame Gewichtszunahme sind ebenso möglich wie starkes Schwitzen beim Stillen oder beim Füttern. Auch Atembeschwerden und Störungen im Wachstum können Herzprobleme anzeigen. Mit einem Arztbesuch sollten Sie nicht lange warten. Je früher die Herzerkrankung bei Ihrem Kind erkannt wird, umso eher kann die Behandlung beginnen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Herzfehlern

Schwangere sollten regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, um einen Herzfehler bereits während der Schwangerschaft zu erkennen. Mit einem speziellen Ultraschallgerät kann das Herz des ungeborenen Kindes untersucht werden. Nach der Geburt sollte das Baby von Spezialisten behandelt werden. Verschiedene Therapien und Medikamente können zu einem Behandlungserfolg führen. Bei schweren Erkrankungen ist oft eine Operation unumgänglich. Dank der modernen Medizin sind die Überlebenschancen in den vergangenen 20 Jahren deutlich gestiegen.

Herzfehler: Risikofaktoren ausschliessen

Eine gesunde Lebensweise ist in der Schwangerschaft sehr wichtig. Während der Schwangerschaft sollten Frauen auf Alkohol und Zigaretten vollständig verzichten. Auch die Einnahme von Medikamenten sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Des Weiteren ist eine Impfung gegen Röteln zu empfehlen, um eine Infektion, die zu einem Herzfehler des Babys führen kann, in der Schwangerschaft zu vermeiden.

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