Erste Schwangerschaftsanzeichen: über schmerzende Brüste, Übelkeit und Co

Müdigkeit und Übelkeit sind bei vielen Frauen erste Schwangerschaftsanzeichen. Kommt das Ausbleiben der Mens hinzu, deutet alles auf eine Schwangerschaft hin. Andere Frauen wiederum spüren gar nichts.

Zu den ersten Schwangerschaftsanzeichen kann Übelkeit gehören.

Übelkeit kann ein erstes Schwangerschaftsanzeichen sein. Foto: g-Stockstudio, iStock, Thinkstock

Eines gleich vorweg: Die folgenden Symptome können, müssen aber nicht auftreten, wenn eine Schwangerschaft beginnt! Ebenso wie Frauen eines oder mehrere der Anzeichen verspüren können, ohne schwanger zu sein. Erste Schwangerschaftsanzeichen können immer nur ein Anhaltspunkt sein, sicheren Aufschluss über eine Schwangerschaft können nur ein Schwangerschaftstest oder ein Besuch beim Frauenarzt geben.

Erste Schwangerschaftsanzeichen: Ab wann treten sie auf?

In den ersten beiden Schwangerschaftswochen liegt, so paradox es klingen mag, noch keine Schwangerschaft vor. Sie werden nur mitgezählt, um die Berechnung des voraussichtlichen Geburtstermins zu vereinfachen, weil das Datum des Eisprunges den meisten Frauen nicht bekannt ist. In diesen Wochen können  daher keine Anzeichen einer Schwangerschaft erkennbar werden.

Um den Zeitpunkt der Einnistung herum sieht das schon etwas anders aus: Einige Frauen haben eine leichte Blutung während der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Diese Blutungen sind meist nur sehr schwach und dauern nur eine kurze Zeit an, unterscheiden sich also oft erheblich von der normalen Mens.

Erste Schwangerschaftsanzeichen: Beispiele

Erste Schwangerschaftsanzeichen können die Morgenübelkeit oder Erbrechen sein - die Übelkeit muss sich übrigens nicht unbedingt auf den Morgen beschränken, sondern kann auch durch den Geruch oder Geschmack von bestimmten Lebensmitteln oder Getränken ausgelöst werden. Dies ist vermutlich ein Schutzmechanismus der Natur, damit die werdende Mutter nichts zu sich nimmt, was dem ungeborenen Leben schaden könnte!

Durch das Schwangerschaftshormon HCG kann es vorkommen, dass die Schwangere öfter auf Toilette muss als normalerweise - häufiges Wasserlassen ist daher ebenfalls eines der ersten Symptome einer beginnenden Schwangerschaft. Wird es allerdings von Brennen oder Schmerzen begleitet, könnte eine Blasenentzündung vorliegen; in diesem Fall sollten Sie zum Arzt gehen.

Auch plötzliche, bis dahin unbekannte Stimmungsschwankungen und eine erhöhte Sensibilität können auf eine Schwangerschaft hinweisen.

Erste Schwangerschaftsanzeichen können auch schmerzende, geschwollene Brüste sein. Da der Busen sich auf das Stillen vorbereitet, reagieren Brust und Brustwarze oftmals extrem empfindlich auf Berührungen. Die Optik verändert sich schon frühzeitig: Damit das Neugeborene später leichter zu seiner Nahrungsquelle findet, verfärben sich die Brustwarzenvorhöfe (der Ring um die Brustwarze) dunkel, um sich besser von der restlichen Brust abzuheben.

Durch die Umstellung von Hormonen und Stoffwechsel fühlen sich viele Schwangere gerade im ersten Trimester häufig sehr schlapp und müde. Anstelle des Griffs zu Kaffee oder anderen Muntermachern ist hier empfehlenswert, öfter eine Pause einzulegen - schliesslich leistet der weibliche Körper gerade Höchstarbeit!

Und zu guter Letzt: das gute, alte Bauchgefühl. Es ist nicht wissenschaftlich nachweis- oder belegbar, aber einige Frauen fühlen sich kurz nach der Befruchtung einfach anders als sonst - eben «schwanger». Warum also nicht einfach einmal wieder auf sein Gefühl hören?
 

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