Willkommen in der kunstvollen Fabelwelt im Bruno Weber Park

Die fabelhafte Welt des Bruno Webers. Kennen Sie noch nicht? Dann wird es höchste Zeit für eine Reise in die Traumwelt des Bruno Weber Parks. Das Lebenswerk des Künstlers wird Sie verzaubern. 

Bruno Weber Park mit Wohnhaus

Vom Wohnhaus des Künstlers überblickt man das Limmattal. Foto: Bruno Weber Park

Der Bruno Weber Park in Spreitenbach und Dietikon ist das Gesamtwerk des Künstlers. Der Park ist schweizweit die grösste Skulpturenparkschöpfung eines einzelnen Künstlers. Die übergrossen Fabelwesen erinnern an eine Märchenwelt, die Jung und Alt verzaubert. Als Antwort auf die breite Industrialisierung des Limmattals hat Bruno Weber eine Welt erschaffen, die Träumen gleicht und ein eigenes Verständnis zwischen Mensch, Natur und Lebensraum vermittelt. Bruno Weber besuchte die Kunstgewerbeschule in Zürich und widmete sich Anfangs nur der Malerei. Er absolvierte auf Wunsch seiner Eltern eine Ausbildung als Lithograph. Während seiner langjährigen Tätigkeit als Künstler und Maler, war er gleichzeitig auch als Erdarbeiter, Zimmermann, Maurer, Gipser und Architekt tätig. Seit 1962 erweiterte Weber den Park ständig. Seine Frau Anna Maria Weber half ihm dabei und zusammen schufen sie ihr Lebenswerk auf 20'000 Quadratmetern. Seit dem gleichen Jahr wohnt die Witwe des 2011 verstorbenen Webers im gemeinsamen Wohnhaus im Park. Das Haus mit dem 25 Meter hohen Turm ist selber ein Kunstwerk und sieht aus wie ein Traumschloss. Der Park ist auch nach dem Tod des Erbauers ein «work in progress» geblieben, da Bruno Weber unzählige Entwürfe und Projektzeichnungen hinterlassen hat. 

Die Traumwelt des Bruno Weber

Zwei Drachenfiguren, ein männliches und ein weibliches Exemplar, markieren den Eingang in den Zauberwald gegenüber dem Wohnhaus. Sie behandeln ein Motiv, das sich durch Webers gesamtes Werk zieht: das Gleichgewicht zwischen Mann und Frau. Das Drachentor im Skulpturenpark ist der Prototyp des Drachentors, mit dem Bruno Weber 1992 an der Weltausstellung in Sevilla die Schweiz vertrat. Weber fand Gefallen an den Werken des spanischen Künstlers Antoni Gaudì. Es sind durchaus Parallelen zu erkennen, jedoch hat Weber Gaudìs Park erst gesehen, als er die Grundsteine für den eigenen Park schon gelegt hatte. Im Skulpturenpark von Bruno Weber sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eine Explosion von Formen und Farben lassen Menschen, Tiere und Pflanzen miteinander verschmelzen. Tausende Mosaiksteine zieren seine Skulpturen. Jeder Mensch sei ein Königskind und hat das Recht, sich mit Schönem zu umgeben, lautete seine Devise.

Tagnachttor im Bruno Weber Park

Das Tag- und Nacht Tor symbolisiert den Übergang vom Tag zur Nacht und ist eine Anspielung auf Mann und Frau. Foto: Bruno Weber Park

Seine Skulpturen stehen aber nicht nur in seinem Park, sondern sind auch verteilt an anderen Orten zu besichtigen. Ein breites Publikum erreichen Bruno Webers Skulpturen auf dem Uetliberg. Dort säumen seine Hirsche den Pfad von der SZU-Endstation zum Aussichtspunkt und leuchten den Sonntagsspaziergängern den Weg. Auch die überdimensionierte Spinne, die heute im Wassergarten sitzt, war lange auf dem Uetliberg anzutreffen. Weitere Skulpturen stehen am Zürcher Bahnhof Stadelhofen, an der Bibliothek der Tschechischen Universität in Wien oder beim Restaurant Tantris in München.

Die Zukunft des Bruno Weber Parks

Im Jahr 2014 musste der Park aus finanziellen Gründen für ein halbes Jahr seine Tore schliessen. Seit April 2015 hat er wieder geöffnet, sucht aber dringend nach Gönnern. Die über Jahrzehnte dem Wind und Wetter ausgesetzten Skulpturen im Park müssen saniert werden. Insgesamt hat sich ein Investitionsbedarf  in der Höhe eines  zweistelligen Millionenbetrags angestaut. Das Komitee für die Rettung des Bruno-Weber-Parks gelangte mit einer Petition mit rund 11 000 Unterschriften an die Aargauer Staatskanzlei, um bei den Behörden Druck zu machen. Quittungen davon gingen auch an den Bundesrat, den Zürcher Regierungsrat sowie die Gemeindebehörden von Spreitenbach und Dietikon. Seither wird munter weiter gesammelt. Anna Maria Weber und der Stiftungsrat haben mit dem Park Grosses vor. Es liegt ein Konzept vor was festhält, was in den nächsten Jahren realisiert werden soll. In elf Jahren soll die gesamte Anlage unter Denkmalschutz stehen. Grundsätzlich wird der Park als Gesamtkunstwerk definiert. In einigen Jahren soll der Park dank einem Beleuchtungskonzept zuweilen auch nachts erlebbar sein.

Für detailliertere Infos zu den Öffnungszeiten und Preisen des Bruno Weber Parks besuchen Sie unsere Kartensuche.

 

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