Hausmittel fürs Baby: Das hilft schon den Kleinsten

Wenn ihr Kind krank ist, wünschen sich die meisten Eltern sanfte Hausmittel und keine starken Medikamente, damit es ihrem Kleinen wieder besser geht. Nicht alle Hausmittel eignen sich dabei jedoch schon für Babys. Wir haben eine Liste mit den besten Tipps zusammengestellt.

Hausmittel können helfen, wenn es Ihrem Baby nicht gut geht.

Wenn es Ihrem Baby nicht gut geht, können Hausmittel helfen. Foto: Hemera, Fred Goldstein, Thinkstock

Wenn Ihr Baby mit seiner ersten Erkältung kämpft, ein kleines Fieberköpfchen hat oder das Bäuchlein schmerzt, dann möchten Sie Ihrem Kleinen sicher mit sanften Methoden helfen, sich wieder besser zu fühlen und ihm stärkere Medikamente nur dann geben, wenn es wirklich nicht anders geht. Bestimmt erinnern Sie sich noch an einige Hausmittel aus Ihrer eigenen Kinderzeit. Nicht alle sind jedoch schon für Säuglinge geeignet. Lesen Sie hier, was wann hilft.

Natürlich gegen die Erkältung: Das hilft Babys bei Husten und Schnupfen

Irgendwann erwischt es alle Babys mit einer Erkältung und das ist auch gut so, denn die regelmässigen Infekte, die Sie durch die Kinderjahre begleiten werden, stärken das Immunsystem. Angenehm ist es für Ihr Baby aber natürlich nicht. Ein grosses Problem ist die verstopfte Nase, da Ihr Säugling dadurch nicht gut trinken kann. Ein paar Tropfen Muttermilch helfen hier sehr gut gegen den Stau in der Nase.

Damit Ihr Baby mit Erkältung besser schläft, hilft es, wenn es etwas erhöht liegt, sodass der Schleim besser abfliessen kann. Auf keinen Fall sollten Sie jedoch ein Kissen ins Babybett legen, da sonst Erstickungsgefahr besteht. Den gleichen Effekt erzielen Sie, indem Sie entweder die Beine des Bettes zum Beispiel mit Büchern erhöhen (natürlich sollte das Bett aber nicht wackeln) oder etwas unter die Matratze am Kopfende legen.

Trockene Luft kann Husten und Schnupfen noch verstärken, feuchte Luft ist dagegen ein ganz natürliches Hausmittel gegen Erkältungen bei Babys. Damit Ihr Säugling diese einatmen kann, können Sie feuchte Tücher auf die Heizung legen. Eventuell ist die Anschaffung eines Luftbefeuchters sinnvoll. Leidet Ihr Baby unter Husten, ist es zudem hilfreich, im Bad die Dusche heiss aufzudrehen, damit Wasserdampf entsteht. Nun können Sie mit Ihrem Kleinen für eine Weile im Badezimmer spielen. Auch viel frische Luft tut Ihrem erkälteten Baby gut.  Ist Ihr kleiner Patient warm genug eingepackt, spricht auch bei bei einer Erkältung nichts gegen einen Spaziergang.

Ätherische Öle wie Eukalyptus eignen sich für Säuglinge noch nicht. Fencheltee können Sie jedoch schon einem kleinen Baby geben, wenn es hustet. Überhaupt sollten Sie bei Erkältungen darauf achten, dass Ihr Kleines viel trinkt und ihm oft von seinem normalen Getränk, also Mutter- oder Schoppenmilch, anbieten. Auch ein Zwiebelsäckchen tut Ihrem Baby gut und kann auch schon bei kleinen Säuglingen angewendet werden.

So funktioniert das Zwiebelsäckchen:

Schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Stücke und legen Sie diese in ein Taschentuch. Binden Sie das Taschentuch zu und hängen Sie dies in die Nähe Ihres Babys. Wenn es schnell gehen soll, können Sie auch einfach eine halbe Zwiebel aufschneiden und neben Ihr Baby stellen – natürlich ausserhalb der direkten Reichweite.

 

Verdauungsprobleme: Hausmittel bei Blähungen, Durchfall und Verstopfung

Neben einem grippalen Infekt kommen Probleme rund um die Verdauung bei Babys häufig vor. Auch hier helfen Hausmittel, die Symptome zu lindern. Gerade in den ersten drei Monaten haben manche Babys oft mit Blähungen und Bauchschmerzen zu kämpfen. Dahinter steckt meist keine Krankheit sondern häufig Anpassungsschwierigkeiten an die Welt ausserhalb des Mutterleibes. Sie können Ihrem Baby bei den sogenannten Dreimonatskoliken helfen, indem Sie sicherstellen, dass es nach jeder Mahlzeit aufstösst und dadurch verschluckte Luft nicht für Bauchschmerzen sorgt. Ausserdem kann eine Bauchmassage helfen. Streichen Sie dafür mit warmem Kümmelöl im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum. Wärme, wie beispielsweise durch ein erwärmtes Kirschkernkissen, kann ebenfalls einen schmerzenden Babymagen beruhigen.

Auch wenn Ihr Baby unter Verstopfung leidet, kann Wärme dabei helfen, die Verdauung wieder in Gang zu bringen. Sorgen Sie ausserdem dafür, dass Ihr Säugling genügend Flüssigkeit zu sich nimmt, entweder seine normale Milch oder auch abgekochtes Wasser oder Fencheltee. Bewegung ist ebenfalls ein gutes Hausmittel gegen Verstopfung. Lassen Sie Ihr Baby viel strampeln, besonders wenn die Windel ab ist, hat Ihr Kleines sicher viel Freude an der Bewegung. Sie können dies auch unterstützen, indem Sie mit den kleinen Beinchen Velo fahren.

Viel zu trinken sollten Sie Ihrem Baby auch anbieten, wenn es Durchfall hat, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Bei Säuglingen sollten Sie jedoch bei Durchfall nicht all zu lange warten, bevor Sie Ihren Arzt konsultieren, ganz besonders, wenn noch Erbrechen und Fieber hinzukommen.

Hausmittel ersetzen Arztbesuch nicht

Altbewährte Hausmittel aus Grosis Zeiten helfen Ihrem Baby dabei, wieder gesund zu werden. Sie ersetzen aber den Arztbesuch nicht. Wenn die Symptome nach ein paar Tagen nicht besser werden, wenn Ihr Baby erst ein paar Wochen alt ist, wenn Ihr Baby besonders schlapp und krank wirkt und Ihr Instinkt Ihnen sagt, dass etwas nicht stimmt, dann sollten Sie sich unbedingt ärztlichen Rat suchen.

HiPP

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