So werden Kinder zu Wetter-Experten

Ist der Himmel fröhlich-blau oder traurig-trüb? Das Wetter zu beobachten, ist ein spannendes Unternehmen. Noch interessanter wird es, wenn Kinder und Eltern zusammen versuchen, das Wetter für den nächsten Tag vorherzusagen.

Kinder als Wetterexperten

Mit verschiedenen Experimenten werden Kinder zu den besten Wetterfröschen. Bild: iStockphoto-Thinkstock

Mal ist es zu heiss, dann zu kalt oder zu nass. Das Wetter kann es Erwachsenen selten recht machen. Wie ist das Wetter wirklich? Kinder und Eltern können es herausfinden, wenn sie sich über einen längeren Zeitraum mit dem Wetter beschäftigten. Folgende Experimente sind leicht nachzuahmen und überraschen oft mit erstaunlichen Ergebnissen.

Mit Kindern ein Wetter-Tagebuch führen

Nicht immer lädt das Wetter ein, nach draussen zu gehen. Manchmal ist es trüb, es regnet oder es ist kalt. Ist wirklich kein Sonnenstrahl zu sehen? Wie kalt ist es – genauso kühl wie gestern? Nieselt es – oder prasselt der Regen? Antworten auf diese Fragen lassen sich in ein Wettertagebuch eintragen, das jeden Tag Anlass bietet, prüfend zum Himmel zu sehen. Wer seine Eindrücke mehrere Wochen in einem Wetter-Tagebuch dokumentiert, kann am Ende genau verfolgen, wie sich das Wetter entwickelt hat.

Das brauchen Sie

  • 1 grosse Pappe
  • Bunte Stifte
  • Thermometer
  • Lineal

So geht es

Nehmen Sie die Pappe im Querformat. Malen Sie mit Hilfe des Lineals eine Tabelle mit acht Spalten und einigen Zeilen. In die Spaltenköpfe schreiben Sie Kalenderwoche und die sieben Wochentage. Nun kann Ihr Kind jeden Tag – am besten immer um dieselbe Zeit - das Wetter in die jeweilige Spalte malen: Dunkle oder helle Wolken, aus denen Regen tröpfelt und prasselt, mit oder ohne Sonne. Wer ein Thermometer hat, kann zusätzlich eintragen, wie viel Grad Celsius es anzeigt. Jüngere Kinder, die mit diesen Zahlen noch nichts anfangen können, malen stattdessen in das Tagebuch, was sie sich bei diesem Wetter sinnvoll anziehen: bei gutem Wetter Shorts und T-Shirt, bei Regen eine Regenjacke mit Kapuze, bei kaltem Wetter Schal, Mütze und Handschuhe zum Beispiel.

Auch die Windstärke lässt sich darstellen. Ein Strauch, der sich je nach Windstärke mehr oder weniger biegt, ist leicht gemalt. Toll, wenn auch die Windrichtung eingetragen wird. Wer einen feuchten Daumen in die Luft hält, spürt schnell, aus welcher Richtung er weht. Ein Kompass zeigt an, um welche Himmelrichtung es sich handelt.

Interessant ist es auch, abends mit dem Kind zusammen den Wetterbericht im Fernsehen anzusehen. Denn am nächsten Tag wird überprüft: Trifft die Vorhersage zu? Was stimmt – und was stimmt nicht?

Regenrohr basteln

Die Sonne scheint, weit und breit keine Wolke in Sicht. Doch Regengeplätscher lässt sich auch an einem solchen Tag hören. Ein Regenrohr macht das möglich.

Das brauchen Sie

  • Ca. 50 cm lange Pappröhre, zum Beispiel Küchenrolle oder Versandrolle
  • Holzspiesse
  • Stift
  • Hammer
  • Zange
  • Reis
  • Butterbrot-Papier
  • Klebeband

So geht es

Wer sich die Pappröhre genau ansieht, wird feststellen, dass sie spiralförmig mit Papier beklebt ist. Entlang des Randes, in je einer Reihe auch darüber und darunter, tragen Sie nun mit dem Stift Punkte auf. Nun gilt es, die Holzspiesse mit einem Hammer genau in diese Punkte einzuhämmern. Das Holz, das aussen noch herausragt, wird mit Hilfe der Zange abgeknipst.

Jetzt können Sie um die untere Öffnung der Röhre Butterbrotpapier legen, das an den Seiten mit Klebeband fixiert wird. Damit der Verschluss möglichst reissfest ist, noch eine Lage zufügen und festkleben. Nachdem Sie Reis in die Röhre geschüttet haben, muss die obere Öffnung ebenfalls mit Butterbrotpapier sicher verschlossen werden.

Schon kann es beginnen zu regnen: Wird die senkrecht gehaltene Röhre um 180 Grad gedreht, rieseln die Reiskörner nach unten. Dabei verursachen sie ein Geräusch, das an plätscherndes und rauschendes Wasser erinnert.

Bilder zum Regenrohr gibt es unter wdr.de

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