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Kindergeburtstag: tolle Spiele für kleine Kinder

Spiele gehören zu einem Kindergeburtstag einfach dazu. Ob «Topfschlagen» für die ganz kleinen Kinder oder «Eierlaufen» für die älteren Kinder. Lustige und spannende Spiele sorgen immer für viel Abwechslung und machen riesigen Spass. 

Spiele gehören zu jedem Kindergeburtstag

Unsere Spiele sind sehr beliebt und eignen sich super für jeden Kindergeburtstag. Foto: skynesher, E+, Getty

Einen so besonderen Tag wie den Geburtstag zu feiern, bedarf schon einiger Planung. Neben Einladungskarten, Torte, Kerzen und Girlanden müssen auch Spiele organisiert werden, mit denen sich die Kinder beschäftigen können.

Wichtig ist dabei, die richtigen Spiele für das Geburtstagskind und seine Gäste auszuwählen. Sind sie zu anspruchsvoll, geben die Kinder schnell auf. Bei zu einfachen Spielen langweilen sie sich.

Damit das Programm ein Erfolg wird, ist es daher am besten, die Auswahl sowohl auf das Alter als auch auf die Vorlieben der Kinder abzustimmen.

Hier ein paar Spielideen für die ganz Kleinen:

Wattepusten

benötigt werden: ein Tisch, um den alle Kinder herum passen; ein Wattebausch

Alle Kinder sitzen um einen Tisch herum, mit den Händen hinter dem Rücken. In die Mitte der Tischplatte wird ein Stück Watte gelegt. Der Wattebausch darf aber nicht zu gross sein, damit die Kinder ihn durch Pusten auf dem Tisch hin und her bewegen können.

Wenn das Spiel beginnt, pusten alle Kinder kräftig drauf los, um die Watte möglichst weit von sich selbst weg zu bekommen. Denn wen der Bausch am Körper berührt oder neben wem er von der Tischplatte herunterfällt, der hat verloren.

Topfschlagen

benötigt werden: ein Topf, ein Holzlöffel, eine Augenbinde, Süssigkeiten oder kleine Spielzeuge als Preise

Ein Kind wird ausgewählt, dem die Augen verbunden werden. Sobald das Kind nichts mehr sieht, stellt einer der Erwachsenen den Topf irgendwo im Zimmer verkehrt herum auf und legt den Preis darunter. Es darf dabei aber keiner einen Hinweis geben, wo der Topf hingestellt wird.

Dann wird dem Kind mit den verbundenen Augen der Holzlöffel in die Hand gedrückt und es muss sich auf alle Viere begeben. Kriechend und nur mit dem Löffel zum nach vorne tasten bewaffnet, muss er versuchen, den Topf zu suchen. Alle anderen Kinder stellen sich im Raum auf und dürfen nun Hinweise geben, wie der Topf am besten zu finden ist. Sie dürfen aber nur mit den Befehlen «kalt» und «heiss» Tipps geben.

Kriecht das Kind in die falsche Richtung, rufen alle «kalt». Ist es auf dem richtigen Weg rufen sie «heiss». Wenn der Spieler den Topf gefunden hat, muss er mit dem Löffel darauf schlagen. Anschliessend wird ihm die Augenbinde abgenommen und er bekommt den Preis. Danach ist der Nächste an der Reihe.

Stille Post

benötigt werden: erst ab sechs Mitspielern zu empfehlen

Alle Kinder setzen sich im Kreis zusammen. Eines der Kinder muss sich einen Satz ausdenken, den er anschliessend leise flüsternd und ganz schnell in das Ohr seines Sitznachbarn spricht. So geht der Satz im ganzen Kreis herum. Der Letzte in der Reihe muss das, was bei ihm ankommt, dann laut aufsagen.

Da durch das Flüstern und das schnelle Sprechen die Wörter oft nicht richtig verstanden werden, kommt am Ende meist ein witziger Fantasie-Satz heraus und alle haben etwas zu lachen.

Reise nach Jerusalem

benötigt werden: Stühle für alle Kinder minus eins; Ein Gerät, mit dem man Musik abspielen kann

Die Stühle werden Rücklehne an Rückenlehne in einer Reihe aufgestellt. Alle Kinder stellen sich um die Stühle herum auf. Mutter oder Vater muss dabei sein, um das Abspielgerät zu bedienen. Wenn die Musik angeht, fangen die Kleinen an, im Kreis um die Stühle herum zu laufen.

Stoppt die Musik, müssen sie ganz schnell versuchen, einen Platz zu finden. Da aber ein Stuhl zu wenig dabei ist, gibt es immer einen, der keinen findet. Wer keinen Sitzplatz bekommt, ist ausgeschieden. Anschliessend wird ein Stuhl weggenommen und das Spiel beginnt von vorne. Gewonnen hat, wer nach Ausscheiden aller anderen den Platz auf dem letzten, verbliebenen Stuhl findet.

Der Luftballontanz

benötigt werden: Luftballons, Schnur, Musik

Die Mitspieler bekommen alle mit Schnur einen prall aufgeblasenen Luftballon an das Fussgelenk gebunden. Hat jeder einen gekriegt, versammeln sich die Kinder auf der «Tanzfläche». Dann wird die Musik eingeschaltet und alle beginnen zu tanzen.

Ziel des Spiels ist es, beim Tanzen die Luftballons der anderen Kinder kaputt zu treten. Jedoch muss gut aufgepasst werden, damit der eigene Ballon heile bleibt. Denn gewonnen hat das Kind, welches als letztes noch einen intakten Ballon am Fuss hat.

Der Luftballontanz kann noch etwas schwieriger gemacht werden, wenn die Kinder Paare bilden. Dafür werden die Paare mit der Schnur an einem Bein zusammengebunden und bekommen den Luftballon daran gehängt.

Eierlaufen

benötigt werden: gekochte Eier, Löffel

Die Kinder werden in zwei Mannschaften aufgeteilt. Es wird sich auf eine Strecke geeinigt, welche die Kinder später entlanglaufen sollen. Wichtig ist dabei, dass sie dort endet, wo sie auch losgegangen ist.

Am Anfangspunkt stellen sich die beiden Mannschaften dann nebeneinander auf und jede Gruppe bildet eine Reihe. Der erste in jeder der beiden Reihen bekommt einen Löffel in die Hand, auf dem ein Ei liegt. Die andere Hand muss er hinter den Rücken nehmen und während des Laufens auch da lassen.

Dieses Spiel funktioniert wie ein Staffellauf. Sobald es losgeht, müssen die Kinder mit Ei und Löffel in der Hand die abgesteckte Strecke so schnell wie möglich hinter sich bringen. Wenn während dem Laufen das Ei herunterfällt, muss das Kind den Parcour von vorne beginnen. Ist ein Mitspieler wieder zurückgelangt, übergibt er Ei und Löffel an den Nächsten und der muss loslaufen. Gewonnen hat die Gruppe, bei der am schnellsten alle den Parcour absolviert haben.

Mein rechter, rechter Platz ist frei

benötigt werden: Stühle, aber einer mehr, als es Kinder hat

Die Stühle werden im Kreis aufgestellt und alle setzen sich hin. Das Kind, das rechts neben sich den freien Stuhl hat, fängt an. Es muss rufen: «Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir den/die ... (Name eines Mitspielers einsetzen) als ... (einen Tiernamen einsetzen) herbei.»

Ein Beispielsatz könnte so aussehen: «Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir den Tim als Löwe herbei.» In diesem Beispiel müsste dann Tim den Weg zwischen seinem und dem leeren Stuhl als Löwe zurücklegen und sich auf den freien Platz setzen. Danach ist das Kind dran, das jetzt den freien Stuhl rechts neben sich hat.

Ich sehe was, was du nicht siehst

benötigt werden: nur die Mitspieler

Alle Kinder setzen sich in einen Kreis. Ein Kind beginnt, indem es sich einen Gegenstand aussucht, den die anderen auch sehen können. Es darf aber keinem anderen sagen, was das ist.

Dann muss das Kind anfangen, den Gegenstand zu umschreiben. Alle Mitspieler dürfen drauf losraten, um was es sich handelt. Sie rufen einfach heraus, wenn sie glauben, das Richtige entdeckt zu haben. Wer den richtigen Gegenstand als Erster nennt, darf sich als Nächster etwas ausdenken.

Rückenpost

benötigt werden: Zettel, zwei Stifte

Die Mitspieler setzen sich in eine Reihe auf den Boden, so dass sie alle in dieselbe Richtung schauen. Das Kind am Ende der Reihe macht eine einfache Zeichnung auf ein Stück Papier und legt es verdeckt neben sich auf den Boden. Anschliessend muss das Kind die Zeichnung nachmalen, und zwar auf dem Rücken seines Vordermannes.

Nun geht es darum, dass der Vordermann erkennt, was das Kind auf seinen Rücken gezeichnet hat. Das, was es seiner Meinung nach war, muss er dann dem Kind vor sich auf den Rücken malen. So geht die Reihe weiter bis zum Mitspieler ganz vorne, der das auf seinen Rücken Gemalte wieder auf ein Stück Papier zeichnen muss. Am Ende wird verglichen, wieviel Ähnlichkeit zwischen der Anfangs- und der Endzeichnung besteht.

Alle Vögel fliegen hoch

benötigt wird: ein Tisch, um den alle Spieler herum sitzen

Die Kinder setzen sich in einen Kreis, strecken die Arme in die Mitte und trommeln auf den Tisch. Ein Erwachsener muss ein Tier ausrufen, zum Beispiel: «Alle Störche fliegen hoch!». Dazu muss er die Arme hochreissen.

Wenn dieses Tier fliegen kann, müssen auch alle Mitspieler die Arme in die Höhe reissen. Ist es jedoch flugunfähig, müssen die Arme unten bleiben und es wird weiter getrommelt. Wer trotzdem die Hände hebt, scheidet aus. Gewonnen hat, wer am Schluss übrig bleibt.

Welche Spiele kommen bei Ihren Kindern gut an? Schreiben Sie doch einen Kommentar!