Spiele, die Kleinkinder und Babys fordern und fördern

Leon macht grosse Augen. Mama ist weg – oder? Plötzlich sinkt die Zeitung am Küchentisch. Mama ist wieder da! Leon strahlt. Wie geht das denn? Sein Forschergeist ist aktiviert. Es gibt viele solcher Spiele, die Eltern mit Babys und Kleinkindern spielen können.

Da strahlt das Kind, wenn die Mutter mit ihm spielt.

Wer häufig mit seinem Kind spielt, festigt die Beziehung zu ihm. Bild: Creatas-Thinkstock

Schon Babys wollen spielen! «Bereits kleinste Babys lieben sich wiederholdende Melodien, geniessen Tanz- und Schmusespiele und lassen sich durch einfache Fingerspiele, Verse und Lieder unterhalten», erklären Marianne Austermann und Gesa Wohlleben in ihrem Klassiker «Zehn kleine Krabbelfinger» (Kösel-Verlag). Im Spiel machen sich Babys und Kleinkinder mit der Welt vertraut. Und das tut gut: Spielen macht Spass, fördert das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, führt zu Bewegung und regt damit Kreislauf, Atmung und Verdauung an. Wer häufig mit seinem Kind spielt, festigt darüber hinaus die Beziehung.

Streichelspiel: Das ist der Bauch

Das ist der Bauch!
Fassen wir ihn an,
woll`n mal sehn, ob man ihn streicheln kann:
streicheln, streicheln, streicheln wir den Bauch,
streicheln, streicheln , streicheln wir den Bauch.
(...das Bein, den Kopf,....)

Zu diesem Text lässt sich das Baby oder Kleinkind überall am Körper streicheln. Streicheln beruhigt, lockert die Muskeln, regt die Durchblutung an und fördert das Immunsystem des Babys.

Schaukelspiel: Grosse Uhren

Grosse Uhren machen tick-tack, tick-tack, (langsam)
kleine Uhren machen ticke-tacke, ticke-tacke, (schneller)
und die kleinen Taschenuhren machen tick-tack, tick-tack, (ganz schnell)
Und die Kuckucksuhren machen kuckuck-kuckuck, (hoch und runter)
und die Kirchturmuhren machen ding-dong, ding-dong, (langsam)
und der Wecker macht … Rrrrrrr… (Kind kitzeln)

Das Baby oder Kleinkind wird zu diesem Text auf dem Arm hin und her geschaukelt – passend zum Rhythmus der Uhren.

Bewegungsspiel: Die Maus hat rote Strümpfe an

Die Maus hat rote Strümpfe an,
damit sie besser radeln kann.
Sie radelt bis nach Dänemark,
denn radeln macht die Beine stark.

Die Maus hat rote Handschuh an,
damit sie besser rudern kann.
Sie rudert bis nach Dänemark,
denn rudern macht die Arme stark.

Dieses Spiel eignet sich, wenn das Baby oder Kleinkind auf dem Rücken liegt – zum Beispiel auf dem Wickeltisch. Während der ersten Strophe fasst der Vater oder die Mutter die Beine des Kindes und fährt vorsichtig mit ihnen Rad. Während der zweiten Strophe werden die Arme des Babys oder Kleinkindes im Rhythmus nach aussen gestreckt, dann wieder nach innen angewinkelt.

Wie es geht, können Sie hier sehen: 

Bewegungsspiele und Reime für Babys und Kleinkinder (urbia.tv)

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