Kinderbetreuung: Modelle und Kosten im Vergleich

Wenn beide Elternteile berufstätig sind, muss eine Betreuungsmöglichkeit gefunden werden. Das kostet meist viel Geld, zudem ist die Suche nach einem geeigneten Platz oft schwierig. Hier finden Sie einen Überblick über die Modelle und Kosten der Kinderbetreuung.

Kinder können von Tagesmüttern und auch von Kindergärten betreut werden, wenn Eltern berufstätig sind.

Wenn beide Elternteile berufstätig sein wollen, müssen sie eine Betreuung für das Kind suchen.

Ideal wäre es, wenn sich Eltern gemeinsam um den Nachwuchs kümmern könnten und Erwerbs- bzw. Betreuungsaufgaben partnerschaftlich teilen. Heutzutage ist das aber für die allermeisten Paare noch reines Wunschdenken. Wenn beide Elternteile berufstätig sein wollen, müssen sie eine Betreuung für das Kind suchen. Und das oft mit einem schlechten Gewissen.

Doch Experten geben diesbezüglich Entwarnung: Fremdbetreute Kinder entwickeln sich gemäss zahlreicher Studien emotional und intellektuell gleich gut wie die Kinder, die zu Hause erzogen werden – wenn sie einen guten Betreuungsplatz haben. Umso mehr sind berufstätige Eltern daran interessiert, ihr Kind gut betreut zu wissen. Doch was heisst das? Krippe? Tagesmutter? Oder Betreuung durch Verwandte, beispielsweise die eigene Mutter? Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich genügend Zeit nimmt, denn Krippen haben oft lange Wartelisten, und auch eine passende Tagesmutter findet sich nicht so schnell.

 

Nicht zuletzt spielen auch die finanziellen Möglichkeiten eine entscheidende Rolle. Die Kosten für die Fremdbetreuung sind sehr unterschiedlich, da manche Angebote subventioniert werden. Bei den öffentlichen Einrichtungen sind die Elternbeiträge aber meist einkommensabhängig. Konkret heisst das, dass Ganztagesbetreuung in einer Krippe zwischen 40 und 150 Franken kosten kann. Die Kosten für Tagesfamilien variieren ebenfalls sehr stark, und belaufen sich auf ein bis zehn Franken pro Stunde.

Aber auch wenn man die vermeintlich beste Lösung gefunden hat, sollte man flexibel bleiben. Letztendlich ist es das Kind, das mit der Fremdbetreuung zurecht kommen muss. Bei den einen klappt das problemlos innert kurzer Zeit, andere brauchen länger, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Und es kann durchaus sein, dass im Laufe der Zeit das Betreuungskonzept geändert werden muss, weil das Kind – oder auch die Eltern – andere Bedürfnisse haben. Auch in diesem Bereich gilt also: Flexibel bleiben.

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