Pubertät: Erziehungstipps

Wann kommen Kinder in die Pubertät? Was können Eltern tun, wenn der Nachwuchs rebelliert? Hier finden Sie Tipps und Infos, wie Sie am besten auf das merkwürdige Verhalten der Kinder reagieren.

In der Pubertät sind Eltern oft ratlos und brauchen Hilfe bei der Lösung von Problemen mit den Kindern.

Experten können helfen, die Probleme zwischen Kindern und Eltern zu schlichten. Foto: iStock, Shelly Perry, Thinkstock

Bis etwa zum 9. Lebensjahr sind Eltern der Lebensmittelpunkt der Kinder. Sie geben den Alltag vor, gestalten die Lebenswelt der Kinder schlichtweg durch ihr Wesen, Tun und Handeln. Geben ihre persönlichen Ansichten und ihren individuellen Blick auf die Welt weiter.

Der Vater ist begeisterter FC Basel Fan, seit Jahren sitzen er und Sohn gebannt vor dem heimischen Fernseher und verfolgen einträchtig die Spiele, ob Sieg oder Niederlage. Der Sohn ist dem Fussballverein zugetan, weil er seit Kindesbeinen an nichts anderes kennt. Er lässt sich von der Begeisterung des Vaters anstecken, will ihm gefallen und jubelt mit.

Kinder erfahren Bestätigung durch die Eltern, indem sie deren Interessen kopieren. Mit Beginn der Vorpubertät lässt das Bestreben, den Eltern gefallen zu wollen, rapide nach. Die eigene Meinung formiert sich im Kopf:

Was will ich? Wie sehe ich das? Finde ich das gut oder schlecht? Warum finde ich das gut oder schlecht. Das Kind ist nicht mehr bedingungslos abhängig vom Wohlwollen der Eltern. Es begreift sich als eigene, zunehmend autarke Person, ist hin und hergerissen zwischen seinen Ansichten, denen der Eltern und Freunde. So prallen Welten aufeinander - je mehr Unverständnis für den anderen herrscht, desto häufiger fliegen die Fetzen.

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