Flirten im Alltag

Auch nach vierzehn Jahren Übung ist es noch immer gleich unangenehm – das Flirten, die Balzrituale zwischen Männlein und Weiblein. Im Prinzip hat sich seit damals; als bepickelte verunsicherte Jünglinge mit verschwitzten Händen tollpatschig versucht haben, die Klassenkameradin zum Tanzen auf einer Kellerparty zu überreden, nichts geändert. Viele stellen sich auch heute noch gleich unbeholfen an. Vielleicht ein Grund für den immensen Zulauf des Online-Flirts. Der Alltagsflirt sollte nicht unterschätzt werden. Hier kann Frau sich das lange, zeitaufwendige «Vorspiel» à la Sebastian schenken. Der Flirtpartner steht direkt vor einem. Alles was im Online-Flirt mühevoll von Tag zu Tag erarbeitet wird, kann man innerhalb von Sekunden abchecken!

  • Gefällt er mir?
  • Mag ich seine Art zu lachen?
  • Gefällt mir sein Auftreten?
  • Liegen wir auf der gleichen Wellenlänge?
  • Knistert es?

All diese Fragen klären sich in den ersten Sekunden des Kennenlernens. Deshalb ist mehr Mut und Engagement in Alltagsituationen angesagt. Warum nicht den Mann beim Bäcker ansprechen: «Jetzt haben Sie mir aber das letzte Brötchen weggeschnappt!»

Oder den netten Trainingspartner im Fitnessstudio, den Single-Nachbar im dritten Stock, den Sitznachbar in der Autorenlesung, oder …

Wer sich noch nicht in die freie Wildbahn traut, kann sich mit einem Flirtratgeber oder einem speziellen Flirttraining auf die Sprünge helfen lassen.

Hier finden Sie Online-Partnerbörsen

 

Buchtipps:

«Flirten. Wie wirke ich? Was kann ich sagen? Wie spiele ich meine Stärken aus?», Nina Deißler, Humboldt / Schlütersche Verlag, 2008
«Ins Netz gegangen: Partnersuche im Internet: Mein Online-Tagebuch», Judith Alwin, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, 2008

Text: Natascha Mahle

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