Übelkeit in der Schwangerschaft: Das hilft Ihnen

Für viele Schwangere ist die morgendliche Übelkeit in den ersten Wochen der Schwangerschaft eine lästige und belastende Begleiterscheinung. Etwa 75 Prozent leiden darunter. Was gegen die Übelkeit und Erbrechen hilft, erfahren Sie hier.

In der Schwangerschaft leiden viele Frauen an Übelkeit.

Gegen die Übelkeit am Morgen hilft, schon im Bett etwas zu essen. Foto: iStock, Thinkstock

Bei vielen Schwangeren beginnt die Übelkeit schon am Morgen. Anderen wird schlecht, wenn sie an fettige Speisen denken oder bestimmte Düfte wie ein Parfüm riechen. Übelkeit in der Schwangerschaft tritt vor allem zwischen der 6. und 12. Schwangerschaftswoche auf. Jede zweite Frau muss nach Angaben der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung sogar einmal während der Schwangerschaft erbrechen.

Ursache

Es wird vermutet, dass ein hoher Spiegel des Schwangerschaftshormons HCG (Human Choriongonadotropin) Grund für die Übelkeit ist. Wie die deutsche Plattform «Frauenärzte im Netz» schreibt, fällt dieser nach dem dritten Monat wieder ab und die Übelkeit lässt nach oder verschwindet ganz. Wer Zwillinge oder Mehrlinge erwartet, muss damit rechnen, dass die Übelkeit noch stärker ausgeprägt ist.

Beschwerden

Die hormonelle Veränderung im Körper der Frau führt dazu, dass sich das Geruchs- und Geschmacksempfinden ändert. So lösen zum Beispiel bei vielen Frauen Kaffee und Zigarettenrauch Übelkeit aus. Das hat den Vorteil, dass die Schwangere freiwillig auf Sachen verzichtet, die dem Ungeborenen schaden könnten. Ebenso sorgen fettige, säuerliche und stark gewürzte Speisen dafür, dass den Frauen schlecht wird. Auch Eier, Fisch und Fleisch lehnen manche Schwangere in dieser Zeit ab.

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