Was gegen heisse und brennende Füsse in der Schwangerschaft hilft

Heisse Füsse in der Schwangerschaft sind unbedenklich, können aber schlafraubend sein. Sechs Tipps, wie Sie brennende Füsse wieder abkühlen.

Ein kaltes Fussbad kann bei heissen Füssen in der Schwangerschaft helfen.

Kaltes Wasser sorgt für Abkühlung bei heissen Füssen. Bild: iStock

Die gute Nachricht zuerst: Heisse Füsse in der Schwangerschaft sind harmlos und kein Anzeichen für eine Erkrankung. Sie gehören zu den gewöhnlichen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft und enden wieder mit der Geburt des Kindes.

Wenn Sie davon betroffen sind, dann wird Sie dies eventuell nur bedingt trösten, denn heisse Füsse und brennende Fusssohlen sind richtig unangenehm. Sie führen unter anderem dazu, dass Schwangere, deren Schlaf bereits durch einen dicken Babybauch oder Rückenschmerzen gestört wird, noch weniger Erholung finden. Denn heisse Füsse treten vor allem am Abend und in der Nacht und besonders bei wärmeren Temperaturen auf.

Die Ursachen für heisse Füsse

Verantwortlich für heisse oder brennende Füsse sind der erhöhte Stoffwechsel und die verstärkte Blutzufuhr. Gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel muss der Körper hart arbeiten, um sowohl Mutter als auch Kind zu versorgen. Dadurch wird mehr Blut durch den Körper gepumpt und die Blutgefässe werden erweitert. Dies sorgt für mehr Wärme als gewöhnlich und kann zu Hitzewallungen, Schweissausbrüchen oder eben heissen Füssen führen. 

Was hilft bei heissen Füssen? 6 Tipps, die für Abkühlung sorgen

Die folgenden Tipps können zwar die Ursache brennender Füsse nicht bekämpfen, verschaffen aber oft eine Linderung.

1 Um heissen Füssen entgegenzuwirken, können Sie sich beispielsweise einen Eimer mit kaltem Wasser neben das Bett stellen. Wenn Sie dann mitten in der Nacht aufwachen, müssen Sie nur die Füsse zur Kühlung in den Eimer stecken und können danach bald wieder einschlafen.

2 Wenn Sie schon beim Einschlafen sehr heisse und brennende Füsse haben, kann es helfen, mit nassen Socken ins Bett zu gehen. 

3 Auch feuchte Wickel um die Beine können helfen. In der Apotheke finden Sie zudem verschiedene Salben, die die Hitze lindern.

4 Wahrscheinlich ist es Ihnen angenehmer, wenn Sie jetzt die Füsse aus der Bettdecke stecken oder sie hochzulagern.

5 Die Meinungen gehen auseinander, ob kalte oder lauwarme Fussbäder besser sind. Manche Frauen schwören auf ein eiskaltes Fussbad, wenn die Füsse so lange ins kalte Wasser gehalten werden, bis sie beinahe taub sind. Anderen Frauen bringen Bäder mit etwas wärmerem Wasser Linderung.

Tipp: Trocknen Sie sich Ihre Füsse nicht ab und gehen Sie gleich so ins Bett. Das ergibt einen zusätzlichen Kühleffekt.

6 Effektiv ist es auch, einen Ventilator ins Zimmer zu stellen. 

Allen Schwangeren sei zum Trost gesagt: Sobald Sie Ihr Baby im Arm halten, sind alle heissen Füsse vergessen.

Vorsicht bei Wasser in den Beinen

Wenn aus den heissen Füssen zusätzlich dicke, schwere Beine werden, sollten Sie Ihren Arzt bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung darauf ansprechen. Eventuell handelt es sich in diesem Fall um Wassereinlagerungen (Ödeme), die begutachtet werden sollten.

Sie haben Erfahrungen mit oder Tipps gegen heisse Füsse in der Schwangerschaft? Schreiben Sie uns.

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