Ihr Baby, 2 Wochen alt: Mütterberaterin gibt Tipps

Schlafen und Trinken sind die Hauptbeschäftigungen Ihres Neugeborenen. Wie und wo Ihr Baby im Alter von 2 Wochen am sichersten schläft und wie Sie plötzlichem Kindstod vorbeugen, erfahren Sie hier. Ihre Mütterberaterin kann Ihnen ausserdem viele Fragen beantworten.

Die Mütterberaterin kann Ihnen bei vielen Fragen helfen.

Mit der Mütterberaterin können Sie vieles besprechen. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Entwicklung Ihres Babys: Pucken kann beruhigend wirken

Mit zwei Wochen verliert Ihr Baby immer mehr sein Neugeborenenaussehen. Inzwischen gewöhnen Sie sich sicher immer besser an das Leben mit Ihrem Kleinen daheim. Bei den meisten Babys ist in der zweiten Lebenswoche der Nabelschnurrest abgetrocknet und fällt jetzt ab. Wenn die Haut um den Nabel rot und blutig oder eitrig ist, sollten Sie jedoch Ihre Hebamme oder Mütterberaterin darauf ansprechen, da es sich um eine Nabelentzündung handeln könnte.

Ihr Baby ist hauptsächlich mit Trinken und Schlafen beschäftigt. Am Liebsten ist es in Ihrer Nähe, um die ihm bereits vertrauten Menschen zu riechen und zu hören. Kuscheln und Schmusen Sie viel mit Ihrem Neugeborenen. Verwöhnen können Sie es jetzt noch nicht. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass beim Schlafen keine Erstickungsgefahr für Ihr Baby besteht. Um das Risiko für plötzlichen Kindstod zu senken, sollte Ihr Baby auf dem Rücken in einem Schlafsack schlafen. Kissen gehören nicht ins Babybett. Am Sichersten ist es, wenn Ihr Kleines in seinem eigenen Bettchen schläft, dass aber im Elternschlafzimmer steht.

Ihr Baby kann seine Arme und Beine im Moment noch nicht kontrollieren. Erst nach und nach wird es in den nächsten Wochen und Monaten lernen, seine Arme und Beine bewusst zu steuern. Manche Babys scheinen sich regelrecht vor ihren eigenen Gliedmassen zu erschrecken. Deshalb kann es Ihr Kleines beruhigen, wenn Sie es pucken. Dabei handelt es sich um eine besondere Wickeltechnik, bei der die Arme und Beine nahe an den Körper gebunden werden. Das Baby soll auf diese Weise an die vertraute Umgebung im Mutterleib erinnert werden. Besonders wenn Ihr Säugling sehr unruhig ist oder Sie bemerken, wie es durch seine ungelenken Arm- und Beinbewegungen aus dem Schlaf schreckt, kann dies hilfreich sein. Ihre Hebamme oder Ihre Mütterberaterin kann Ihnen zeigen, wie Sie Ihr Kleines richtig pucken.

Tipps für Eltern: Mütterberaterin hilft bei vielen Fragen

Viele junge Mütter haben am Ende der ersten oder in der zweiten Woche besonders häufig mit den Tränen zu kämpfen. Fast 80 Prozent sind von den Heultagen betroffen. Verständlich: Die erste Euphorie der Geburt ist verflogen, Erschöpfung und Schlafmangel stehen an der Tagesordnung, hinzu kommen hormonelle Umstellungen. Versuchen Sie jetzt, sich so viel wie möglich zu erholen, lassen Sie sich besonders von Ihrem Partner helfen und haben Sie keine Angst mit Ihrer Hebamme darüber zu sprechen. Der Baby-Blues vergeht bei den meisten Frauen nach ein paar Tagen wieder. Sollten Sie allerdings feststellen, dass es nicht besser, sondern schlimmer wird, haben Sie das Gefühl, dass Sie gar nicht mehr klarkommen oder sich nicht um Ihr Baby kümmern können, dann sollten Sie sich unbedingt schnell Hilfe, zum Beispiel bei der Mütterberatung, suchen. Eventuell leiden Sie an einer postnatalen Depression.

Wahrscheinlich haben Sie schon bei der Entlassung aus dem Spital oder von Ihrer Hebamme etwas über die Mütter- und Väterberatung gehört. Es handelt sich dabei um einen kostenfreien Beratungsdienst für Fragen aller Art, die Ihr Baby, aber auch Sie selbst und Ihre familiäre Situation betreffen. Wenn Sie sich beispielsweise unsicher sind, ob Ihr Baby genug trinkt oder wie Sie Ihr Baby zum Einschlafen bekommen, dann kann die Mütterberaterin Ihnen weiterhelfen. Ihre örtliche Mütterberaterin wird in der Regel Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Sollte dies nicht geschehen, können Sie Ihre Mütterberaterin auch über die Website www.muetterberatung.ch in Erfahrung bringen.

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