Ihr Baby, 1 Woche alt: Die Zeit im Wochenbett beginnt

Der Moment, auf den Sie lange gewartet haben, ist endlich da: Sie können Ihr Neugeborenes im Arm halten. Mit der Freude über Ihr Kleines mischen sich sicher auch Unsicherheit und viele Fragen zum Wochenbett. In der 1. Woche muss sich Ihr Baby vor allem von der Geburt erholen. Und Sie sich auch.

Ein Neugeborenes

Willkommen Baby! In der Zeit des Wochenbettes können Sie Ihr Kind kennenlernen. Foto: Halfpoint/iStock, Thinkstock

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres kleinen Schatzes! Wir von familienleben wünschen Ihnen alles Gute für Sie und Ihr Baby und hoffen, dass Sie in unserem Baby-Kalender und auf unserer Website viele nützliche Informationen für das Leben mit Ihrem Baby finden. 

Spannende Zeit im Wochenbett: Willkommen Baby!

Nach neun Monaten im geschützten Bauch der Mutter muss sich Ihr Baby nun erst einmal an das Leben «draussen» gewöhnen. Da gibt es so viele Eindrücke zu verarbeiten! Sie können Ihrem Neugeborenen bei der Umstellung helfen, indem Sie viel mit ihm Kuscheln und sprechen. Ihren Geruch und Ihre Stimme erkennt es nämlich – übrigens auch die Stimme Ihres Partners oder anderer Menschen, mit denen Sie in der Schwangerschaft viel Zeit verbracht haben. Der Geruchssinn wird Ihr Baby zu Ihrer Brust leiten, wenn es auf Ihrem Bauch liegt. Ganz instinktiv weiss es, dass die Mutterbrust seine Nahrungsquelle ist. Der Suchreflex ist nur einer der vielen Reflexe, mit denen Ihr Neugeborenes bereits ausgestattet ist. Auch der Saugreflex gehört beispielsweise dazu, den Ihr Baby Ihnen vorführen wird, wenn Sie es zum Trinken an die Brust legen. Ansonsten sind die meisten Babys in den ersten Tagen erst einmal recht verschlafen. Schliesslich müssen sie sich wie auch die Mama im Wochenbett von den Anstrengungen der Geburt erholen.

Hat Ihr Baby Papas Augen oder Mamas Nase geerbt? In den ersten Wochen wird sich das kaum feststellen lassen. Jetzt hat Ihr Kleines noch das typische Aussehen eines Neugeborenen. Sowohl Haar- als auch Augenfarbe können sich noch wesentlich verändern. Auch die Geburt selbst kann zu Rötungen und Schwellungen geführt haben, die in den ersten Lebenstagen zurückgehen werden.

In der ersten Woche wird Ihr Baby zunächst etwas an Gewicht verlieren. Das ist allerdings ganz normal und muss Ihnen keine Sorgen machen. Es hängt unter anderem mit dem Ausscheiden des sogenannten Mekoniums zusammen: Irgendwann in den ersten Tagen werden Sie eine dunkle, klebrige Masse in der Windel finden.  Der erste Stuhlgang Ihres Babys besteht aus den Abfallstoffen, die sich während der Zeit im Mutterleib im Darm angesammelt haben.

Umfassende Vorsorgeuntersuchung für Ihr Baby

Zwischen dem dritten und siebten Lebenstag, meist noch vor der Entlassung aus dem Spital, wird ein Kinderarzt eine umfassende Vorsorgeuntersuchung durchführen, bei der festgestellt werden soll, wie die Entwicklung beim Baby ist und ob Ihr Baby gesund ist. Ebenfalls zwischen dem dritten und siebten Lebenstag erfolgt in der Regel die Entlassung aus dem Spital. Auch nach der Entlassung steht Ihnen eine Hebamme bis zum zehnten Lebenstag Ihres Babys zur Verfügung. Die Kosten werden von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen. Sie kann Ihnen alle Fragen beantworten, die Ihnen in den ersten Tagen durch den Kopf gehen. 

Tipps für die Zeit im Wochenbett: Erholung nach Geburt

Nicht nur für Ihr Neugeborenes, sondern auch für Sie als Eltern sind die Geburt und die Tage und Wochen danach eine Zeit der grossen Umstellungen. Nehmen Sie sich jetzt viel Zeit für Ihre kleine Familie, lernen Sie Ihr Baby kennen und finden Sie Ihren eigenen Rhythmus. Der Grossfamilie kann der Nachwuchs auch noch zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden. Besonders die Mutter muss sich von der Geburt erholen. Sehr empfehlenswert ist es zum Beispiel, sich auch am Tag hinzulegen, wenn das Baby schläft. So lassen sich die schlafarmen Nächte besser überstehen. Nicht umsonst bezeichnet man die Zeit nach der Geburt auch als Wochenbett.

Wenn Sie stillen möchten, wird Ihr Baby in den ersten Tagen die Vormilch (Kolostrum) trinken, wenn Sie es anlegen. Nach ein paar Tagen werden Sie bemerken, dass Ihre Brust plötzlich gross geworden ist. Ab jetzt gibt es richtige Milch. Verzagen Sie nicht, wenn es mit dem Stillen nicht gleich von Anfang an klappt. Vertrauen Sie lieber auf das Sprichwort: «Übung macht den Meister». Doch auch wenn Sie nicht stillen können oder wollen, müssen Sie kein schlechtes Gewissen haben. Auch mit Schoppenmilch kann Ihr Kleines wachsen und gedeihen.

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HiPP

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