Ihr Baby, 3 Wochen alt: Das hilft bei Koliken

Wahrscheinlich richten Sie sich mittlerweile immer besser mit Ihrem Baby daheim ein. Hat Ihr Baby bereits sein Gewicht von der Geburt wieder erreicht? Manche Säuglinge schreien viel, weil sie unter Bauchschmerzen oder Blähungen zu leiden scheinen. Koliken sind belastend für Kind und Eltern.

Koliken sind belastend für Baby und Eltern.

Manche Babys leiden in den ersten Wochen unter Koliken. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Entwicklung Ihres Babys: Wie sich das Gewicht beim Baby entwickelt

Ihr Baby verbringt zwar noch die meiste Zeit des Tages schlafend, wahrscheinlich haben Sie aber schon festgestellt, dass es in den Wachphasen – die immer länger werden – seine Umgebung bereits interessiert wahrnimmt. Viel sehen kann es allerdings noch nicht. Das Meiste erscheint Ihrem Säugling verschwommen und schemenhaft. Auch Farben kann es, bis auf schwarz-weiss Kontraste, noch nicht erkennen. Nur Dinge, die 20 bis 25 Zentimeter vom Gesicht entfernt sind, kann es bereits scharf sehen. Das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Ihrem Gesicht und dem Ihres Babys, wenn Sie es stillen oder den Schoppen geben. An Gesichtern ist Ihr Kleines auch ganz besonders interessiert. Wenn Sie mit ihm oder ihr sprechen, wird es Sie aufmerksam beobachten und auch zuhören. Am Ende des ersten Monates wird Ihr Kind Ihnen vielleicht schon mit kleinen Gurrlauten «antworten». Lange konzentrieren kann es sich aber noch nicht, und wenn Sie bemerken, dass es den Kopf von Ihnen wegdreht, dann wissen Sie, dass es jetzt müde ist und fürs Erste genug hat.

Sicherlich haben Sie schon ab und zu gesehen, wie ein Lächeln über das Gesicht Ihres Babys gehuscht ist. Um ein richtiges Lächeln, als eine Reaktion auf seine Umgebung, handelt es sich dabei aber noch nicht. Es wird deshalb auch «Engelslächeln» genannt. Auf das erste Anlächeln von Ihrem kleinen Schatz werden Sie noch ein paar Wochen warten müssen.

Sehr wahrscheinlich hat Ihr Baby nun bereits sein Geburtsgewicht wieder erreicht. Ab jetzt wird fleissig zugenommen, damit aus Ihrem Neugeborenen bald ein richtiger Wonneproppen wird. Die meisten Babys legen in den ersten drei Monaten wöchentlich zwischen 150 und 200 Gramm zu. Lassen Sie sich allerdings nicht von der Waage verrückt machen und wiegen Sie keinesfalls täglich. Wenn Ihr Kind einen zufriedenen Eindruck macht, ist das wichtiger, als eine bestimmte Grammzahl. Falls Sie sich jedoch Gedanken um das Gewicht Ihres Kindes machen, sprechen Sie das bei Ihrer Mütterberaterin oder Ihrem Kinderarzt an.

Bauchschmerzen und Koliken: Was ist die Dreimonatskolik?

Manche Babys schreien in den ersten Monaten sehr viel. Wenn dazu noch rhythmisch angezogene Beinchen kommen, handelt es sich wahrscheinlich um Koliken, Dreimonatskolik genannt. Was genau die Ursachen für die Bauchschmerzen und Blähungen bei den ganz Kleinen sind, ist noch nicht völlig erwiesen. Man vermutet, dass das noch nicht ganz fertig entwickelte Verdauungssystem daran Schuld ist. Manche Lebensmittel, die über die Muttermilch aufgenommen werden, können sich dann negativ auswirken. Aber auch, wenn Ihr Baby zu schnell trinkt und damit Luft verschluckt, kann es zu schmerzhaften Koliken kommen. Eventuell stecken psychische Ursachen, wie Reizüberflutung, hinter dem Schreien und den Bauchschmerzen.

Was auch immer die Ursache ist: Koliken und damit verbundenes anhaltendes Schreien Ihres Babys kann für Sie als Eltern sehr belastend sein. Suchen Sie sich deshalb unbedingt Hilfe, indem Sie sich zum Beispiel gegenseitig unterstützen und abwechseln, aber auch, indem Sie Hilfe von aussen erbeten, wie durch eine Mütter- und Väterberatung. Und trösten Sie sich: Nach drei Monaten ist, wie es der Name Dreimonatskolik schon verrät, bei den meisten Babys der Spuk vorbei.

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