Von wegen langweilig: Spiel-Ideen mit Steinen

Kinder brauchen wenig für ein fantasievolles Spiel. Schon eine handvoll Steine bietet viele Möglichkeiten, Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Fantasie oder Taktik einzusetzen. Hier finden Sie Anregungen für spannende Spiel-Ideen mit Steinen.

Spiel-Ideen mit Steinen vertreiben Langeweile!

Das Material für diese Spiele finden Sie fast überall: Steine! Wir präsentieren Ihnen spannende Spiel-Ideen mit Steinen. Foto: Zoonar - Thinkstock

Mikado

Wer kennt nicht Mikado, das Spiel, das Geschicklichkeit pur erfordert? Im Freien lässt es sich ganz spontan spielen, denn statt bunter Holzstäbchen können auch Steine genutzt werden.

So geht es

Zunächst dürfen alle Mitspieler unterschiedliche Steine suchen, die übereinander geschichtet werden. Je schmaler und höher der Steinwall wird, umso spannender und schwieriger wird das Spiel. Denn nun gilt es, so viele Steine wie möglich abzuheben, ohne dass ein anderer Stein wackelt.  Bewegt sich nämlich ein anderer Stein oder fällt herunter, ist der nächste Spieler an der Reihe. Das Spiel ist zu Ende, sobald der Berg ins Rutschen geraten oder der letzte Stein abgetragen ist. Wer die meisten Steine gesammelt hat, hat gewonnen.

Fuss-Fühl-Strasse

Eine Rast am Bach mit vielen Kieseln lädt zu diesem Spiel ein. Kinder sammeln Steine, aus denen Sie dann einen Weg legen. Der Belag beginnt zum Beispiel mit dicken runden Steinen, die von kleinen spitzen Steinen abgelöst werden. Dann folgen flache Steine, mittel-grosse Steine und Sand. Nach dem Strassen-Bau werden die Augen des ersten Kindes verbunden. Anschliessend wird es vorsichtig über die Strasse mit ihren verschiedenen Steinfeldern geführt. Wer kann herausfinden, auf welchen Steinen er gerade steht? Wie fühlen sich die Steine an?

Steine-Hüpfen

Schon die alten Griechen übten sich darin, möglichst oft Steine über die Wasseroberfläche hüpfen zu lassen. Und sicher hat schon jeder einmal versucht, es ihnen gleich zu tun. Doch nicht jeder hat es geschafft. Denn für dieses Spiel benötigt man die richtige Technik.

So geht es

Ein flacher Stein kann über das Wasser hüpfen, wenn er so abgeworfen wird, dass die flache Seite parallel zur Wasseroberfläche fliegt. Ausserdem muss er zum Kreiseln gebracht werden. Das gelingt, indem der Stein zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und beim Abwerfen vom Zeigefinger noch einen Schub bekommt. Wichtig ist darüber hinaus, den Stein möglichst tief, also in geringem Abstand zur Wasseroberfläche, auf seine Reise zu schicken.

Kleine Mühle

Wer gern strategisch denkt, wird Freude an diesem kleinen Bruder des grossen Mühle-Spiels haben. Die kleine Mühle lässt sich mit Hilfe einiger Steine auch im Freien spielen.

So geht es

Mit einem Stock wird zuerst ein Quadrat in die Erde geritzt. In das Quadrat hinein lässt sich leicht ein Kreuz zeichnen, so dass vier neue Quadrate mit insgesamt neun Ecken entstehen. Anders als bei traditioneller Mühle erhält jeder Spieler nur drei Steine, die sich von denen des Gegners deutlich in Grösse, Farbton oder Form unterscheiden. Nun müssen beide Spieler versuchen, die drei eigenen Steine in eine Reihe zu setzen, also eine «Mühle» zu legen. Dazu wird immer abwechselnd ein Stein platziert. Liegen bereits alle Steine auf dem Spielfeld, kann jeweils einer von ihnen neu gesetzt werden.

Stein-Puzzle

Kunterbunt kommen die pfiffigen Stein-Puzzle daher. Das Bemalen der Steine fördert Kreativität, das Puzzeln Kombinationsgabe.

So geht es

Jedes Kind sucht 16 flache Steine, die es in vier Reihen mit vier Spalten legt. Mit Acrylfarben lassen sich über die so entstandene Fläche tolle Bilder oder einfach Muster malen. Wenn die Farbe getrocknet ist, können die Bilder auseinandergenommen und die Puzzle getauscht werden. Wem gelingt es, das Puzzle eines anderen Kindes zusammenzusetzen?

Kalaha

Es ist das älteste Brettspiel der Welt. Kein Wunder, dass es bis heute bekannt ist. Denn Kalaha zu spielen, macht einfach Spass. Zum einen sind die Spielregeln so leicht, dass schon Kindergartenkinder sie lernen können. Zum anderen lässt es so viel Spielraffinesse zu, dass es auch auf Erwachsene grossen Reiz ausübt. Mit einem Holz-Spielbrett und schönen Steinen wird Kalaha darüber hinaus zum ästhetischen Erlebnis. Fürs erste reicht aber auch ein Eierkarton für zwölf Eier und zwei kleine flache Schachteln, die jeweils rechts und links von den kurzen Seiten des Kartons aufgestellt werden.

So geht es

Zuerst werden 72 kleine Steine gesammelt. Der Eierkarton wird quer zwischen die beiden Spieler gestellt. Jedem Spieler gehört die vordere Reihe des Eierkartons, die aus sechs Mulden besteht. In jede Mulde des Eierkartons kommen sechs Steine. Jeder Spieler erhält darüber hinaus einen Sammelbecher, der aus seiner jeweiligen Perspektive rechts vom Eierkarton aufgestellt wird.

Das Ziel des Steine Spiels besteht darin, möglichst viele Steine in dem eigenen Sammelbecher zu sammeln. Der erste Spieler nimmt aus einer seiner Mulde alle Steine. Diese verteilt er nun gegen den Uhrzeigersinnauf auf die nächsten Mulden. Er legt also in jede der folgenden Mulden einen der Steine, die er aus einer seiner Mulden herausgenommen hat, bis man keine mehr hat. Bei dieser Verteilung wird nur der gegnerische Sammelbehälter übergangen. Glück hat er in folgenden beiden Fällen: Landet der letzte Stein im eigenen Sammelbecher, ist er noch einmal dran. Fällt der letzte Stein in eine leere Mulde der eigenen Seite, so darf er die Steine, die gegenüber auf der gegnerischen Seite liegen, herausnehmen und zusammen mit dem eigenen Stein in die eigene Sammelmulde tun. Dasselbe gilt für den nächsten Spieler.

Ein Ende hat das Spiel, sobald einer der Spieler keinen Stein mehr in seinen Mulden liegen hat. Der Gegner darf noch alle Steine aus seinen Mulden in seinen eigenen Sammelbecher legen. Wer hat nun die meisten Steine in seinem Sammelbecher?

Auf www.kalaha.de können Sie sich Beispiele anschauen.

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