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Nachhaltigkeit: Kinder lernen Umweltschutz

Kinder sollten so früh wie möglich mit dem Thema Nachhaltigkeit in Berührung kommen. Schliesslich können auch sie schon täglich dazu beitragen, das Klima zu schützen. Ausserdem wird es ihnen leichter fallen, sich an eine nachhaltige Lebensweise zu gewöhnen, wenn sie das bereits von klein auf lernen.

Der hautnahe Kontakt mit der Natur ist wichtig für Kinder, um Nachhaltigkeit zu lernen

Hautnaher Kontakt mit der Natur fördert nachhaltiges Denken. Foto: ©iStockphoto.com/ZoneCreative

Bei ganz kleinen Kindern ist die Vermittlung dieser Werte natürlich kaum möglich, da sie noch kein Verständnis für Verantwortung haben. Aber bereits ab dem Schulalter können Eltern beginnen, ihrem Nachwuchs ein Gefühl für Nachhaltigkeit zu vermitteln.

Das klappt am besten, wenn sie den Kleinen mit einfachen Worten den Klimawandel und die Notwendigkeit des Umweltschutzes erklären.

Besonders hilfreich sind bei der Erklärung auch kleine Umweltspiele, bei denen die Kinder viel über Nachhaltigkeit lernen können und wie man am besten die Umwelt schützen kann.

Die Natur erforschen

Damit Kinder überhaupt erstmal begreifen, was sie da eigentlich schützen sollen, müssen sie zuerst Natur erleben. Am besten lernen sie durch Anfassen und Fühlen. Da heisst es raus aus der Stadt und ab in den Wald. Dort gibt es viel zu entdecken und zu erleben.

Eltern können zum Besipiel mit den Kleinen zusammen die Namen der verschiedenen Bäume und Blumen lernen. Vielleicht nehmen sie auch eine Blüte oder einen kleinen Ast von verschiedenen Pflanzen mit nach Hause, um sie besser im Gedächtnis zu behalten. Natürlich sollte man nicht den ganzen Wald mit in die Wohnung nehmen. Aber ein paar Blätter oder Blumen helfen schon, damit das Kind auch nach dem Ausflug etwas zum Berühren und Erinnern hat. Wer das aber nicht möchte, kann auch einige Fotos der entdeckten Pflanzen machen und sie daheim gemeinsam mit dem Nachwuchs durchgehen.

Um den Kleinen die Tierwelt etwas näher zu bringen, kann neben dem natürlichen Lebensraum auch der Besuch in einem Tierpark nützlich sein. Dort ist eine riesige Artenvielfalt zu finden und die Kinder lernen sicher mit eben soviel Spass etwas über einheimische und auch exotische Tierarten. Das gilt natürlich besonders, wenn es einen Streichelzoo hat, in dem die Kinder sogar einige der Tiere hautnah erleben können.

Durch den direkten Kontakt bauen sie schneller eine Verbindung zu Tieren und Pflanzen auf. Das hilft ihnen, zu begreifen, warum sie geschützt werden müssen. Es fällt den Kindern so leichter, einen Bezug zum Umweltschutz zu erlangen.

Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen

Haben die Kinder einmal gelernt, wie wichtig die Natur ist, müssen sie nur noch wissen, warum und wie sie etwas dafür tun können, sie zu erhalten. Nachhaltige Entwicklung soll sie lehren, die Natur als Kreislauf zu begreifen. Ziel ist, ihnen klar zu machen, dass die gegenwärtigen Bedürfnisse zu befriedigen nicht auf Kosten der Zukunft gehen darf.

Sie sollen lernen, was es bedeutet, Verantwortung für die Natur zu übernehmen und wie eine Ausbeutung verhindert werden kann, um sie als die künftige Generation von Erwachsenen nicht zu gefährden. Es ist wichtig, ihnen zu vermitteln, dass Nachhaltigkeit bedeutet, nur so viel an Rohstoffen zu verbrauchen, wie die Natur nachliefern kann.

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