Wie finde ich einen geeigneten Hundesitter?

Ob regelmässig während der Arbeit oder zur Ferienzeit: Die Hundebesitzer sind dankbar, wenn sie ihren Vierbeiner während einer Abwesenheit sicher versorgt wissen. Tipps bei der Suche nach einem Hundesitter.

Geeigneten Hundesitter während Ihrer Abwesenheit aussuchen

Um einen passenden Betreuer für Ihren Vierbeiner zu finden, gehen Sie zusammen spazieren. (Foto: Vagengeym_Elena/Thinkstock,iStock)

Einen guten Betreuer für den vierbeinigen Liebling zu kennen, kann für Hundebesitzer Gold wert sein. Selbst wer seinen Hund mit zur Arbeit nimmt oder die Ferienziele danach auswählt, dass der Vierbeiner mitkommen kann, benötigt hin und wieder Betreuung für seinen Hund. Im besten Fall hat man Freunde oder Nachbarn, die dann einspringen.

Andernfalls findet man über Bekannte, die selbst einen Hund haben, einen guten Tiersitter. Falls das nicht der Fall ist, muss man selbst auf die Suche nach einem Sitter gehen. Um aus der grossen Zahl von Betreuern einen geeigneten auszuwählen, sollten einige Tipps bei der Suche beachtet werden – schliesslich möchte jeder seinen Vierbeiner nur in die besten Hände geben.

Erfahrung ist entscheidend

Die wichtigste Qualifikation eines Hundebetreuers liegt auf der Hand: Er sollte Erfahrung im Umgang mit Hunden haben. Idealerweise hatte oder hat der Sitter bereits eigene Hunde. Der Betreuer sollte ein grosses Wissen über Hunde haben und auf verschiedene Rassen und Charaktere eingehen können.

Am besten ist es, wenn der künftige Betreuer schon seit vielen Jahren als Tiersitter arbeitet. Wenn er einen festen Kundenstamm hat, ist das ein gutes Zeichen. Egal, ob der Hund während der eigenen Abwesenheit nur ausgeführt werden soll oder in Pflege bei dem Sitter geht, sollte die Zahl der anderen Hunde relativ klein sein. Nur dann ist gewährleistet, dass der Hundebetreuer genug Zeit für den einzelnen Hund hat.

Auch die rechtlichen Voraussetzungen sollten stimmen. Der obligatorische Hundekurs für Sitter gilt in der Schweiz seit 2017 nicht mehr. Allerdings können Kantone Hundekurse weiterhin vorschreiben. In Zürich beispielsweise müssen nur Besitzer von grossen Rassen einen Sachkundenachweis vorweisen können. Hundesitter ab sechs betreuten Tieren brauchen zudem eine behördliche Bewilligung und eine spezielle Ausbildung.

Im Internet Hundesitter finden

Wenn ein Hundesitter gesucht wird, können Job-Börsen helfen. Dort bieten sehr viele Frauen und Männer die Betreuung von Tieren an. Auch an Schwarzen Brettern inserieren Tierbetreuer häufig. Darüber hinaus kann auch im Internet über eine Suchmaschine nach einem Sitter gesucht werden. Einen ersten Eindruck bekommt man über die Website des Betreuers. Insbesondere der «Über mich» - Bereich ist ausschlussreich, was das Selbstverständnis und die Methoden des Betreuers angeht.

Die Kosten, die für den Sitter fällig werden, bemessen sich unter anderem an der Erfahrung des Betreuers und natürlich der Zeit, die das Tier betreut werden soll. Um die Kosten herauszufinden, hilft einem ein Stundenlohnrechner. So kostet eine fünfstündige Betreuung pro Woche von einem Betreuer mit mehreren Jahren Erfahrung in Zürich im Schnitt 20 Franken pro Stunde.

Das Bauchgefühl nicht ignorieren

Wenn ein Sitter gefunden wurde, sollte dieser zu einem Probetreffen eingeladen werden. Meist kommen die Sitter zu den Hundebesitzern nach Hause. Dies ist eine gute Gelegenheit für Hund und Herrchen, den potenziellen Gassigeher kennenzulernen. Ein guter Indikator für die Eignung des Sitters ist, inwiefern es menschlich passt. Wer ein schlechtes Bauchgefühl hat, sollte den Sitter nicht beauftragen.

Neben dem eigenen Eindruck zählt vor allem, wie der potenzielle Sitter mit dem Vierbeiner umgeht. Ist er dem Tier gegenüber freundlich und einfühlsam? Geht er ruhig, aber souverän mit ihm um? Aus der Interaktion des Bewerbers und des Hundes kann der Besitzer einiges ableiten – und wird wiederum ein Gefühl dafür bekommen, ob der Interessent geeignet sein könnte oder nicht.

Hundesitter gründlich einweisen

Stimmt alles zwischen Hund, Besitzer und Sitter? Super! Bevor der Betreuer den Hund zum ersten Mal in Obhut nimmt, sollte er jedoch ausführlich instruiert werden. Zu beachten sind Eigenheiten, Vorlieben und gegebenenfalls medizinische Besonderheiten des Hundes. Wenn der Hund etwa ängstlich ist, sollte der Betreuer das unbedingt wissen. Der Betreuer sollte zudem eine Nummer für Notfälle erhalten, den Namen des Tierarztes kennen und wissen, wo der Impfausweis liegt.

Um keine wichtigen Details zu vergessen, empfiehlt es sich, dass der Besitzer des Hundes in einer ruhigen Minute eine Liste über die Merkmale seines Tieres macht. So ist es für den Sitter zum Beispiel auch wichtig zu wissen, wenn ein Hund jede Katze jagt oder beim Geruch eines Kaninchens ausrastet. Nur dann ist er auf entsprechende Situationen gut vorbereitet – und nur dann kann er den eigenen Liebling optimal betreuen.

Tipps zur Suche für einen geeigneten Katzensitter finden Sie hier.

(Erstellt von Red.)

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